Archiv 2019

 

Schwiegermutters Lieblinge

Jump Blues Syndicate

 

Schwiegermutters Lieblinge (Jazz)
           &
Jump Blues Syndicate  (authentic 50’s Style R’n’B, Rock’n’Roll, Jive)

Sonntag, 25.8.2019,  11 bis 15 Uhr

 

 

 

Schwiegermutters Lieblinge, die Band des Castrop-Rauxeler “King Kong of Jazz”, Toeppel Butera, kommt als reguläre Dixie-Formation daher, spielt aber nicht nur die zu erwartenden Grooves, sondern auch Reggae-Rhythmen und die Beats der Straßen von New Orleans. Ein fröhliches Spektakel, nicht nur für Mütter, sondern auch für deren Töchter, Brüder und Väter!

Jump Blues Syndicate ist eine American-Roots Band. Sobald die Boogie Maschine anläuft kann von der ersten bis zur letzten Minute getanzt werden. JBS begeistern mit dem Sound der 1940er bis frühen 60er Jahren : Der Leidenschaft des Rhythm’n’Blues, der rohen Energie des Rock & Rolls und der sinnlichen Lebensfreude von Swing und Mambo. Das Programm ist so abwechslungsreich wie die Musik dieser Ära. Authentisch und mit eigenem Charme präsentieren sie Genre-Klassiker, verschollene Perlen und Interpretationen aktueller Songs im Stil der Zeit.

Burgruine Wachtendonk

Lost Place Comedy 2018

LOST PLACE COMEDY

an der Burgruine

Freitag, 23.8.2019,  20 Uhr

Nach dem großen Erfolg der Premiere 2018 findet die 2. Auflage von „Lost-Place-Comedy“ open air in den Mauern der Burgruine statt. Moderator und Veranstalter Manuel Bodden hat wieder ein glückliches Händchen bewiesen und präsentiert an diesem Abend gleich 5 Comedians aus verschiedenen Bereichen. Für diese einzigartige Comedy-Mix Show konnte mit Tahnee, Heinrich Schulte-Brömmelkamp, Manuel Wolff, Nizar und Jan Rager ein Programm zusammengestellt werden, das mit Sicherheit für jeden Besucher einen kurzweiligen und amüsanten Abend versprechen wird.

Tahnee, Jahrgang 1992, Jurypreisträgerin des Prix Pantheon 2018, ist das Chamäleon der deutschsprachigen Comedy: Von klassischem Stand-up, Sketch-und Radio-Comedy, über Parodien bekannter und unbekannter Persönlichkeiten bis hin zu vielfältigen Gesangs- und Rapeinlagen beweist sie immer wieder ihr herausragendes Können. Ab 2016 moderiert Tahnee die Kultshow NightWash und geht mit ihrem ersten Solo-Programm #geschicktzerfickt auf Tour. Im Herbst 2019 startet Tahnee ihr zweites Soloprogramm: VULVARINE.

Heinrich Schulte-Brömmelkamp – der Bauer erzählt in seinen Programmen von seiner Frau Erna, den Problemen mit dem nicht vorhandenen Geld, von der pubertierenden Enkeltochter Evelyn, Stammtisch-Treffen mit Nachbar Willem und natürlich von der Landwirtschaft. Dabei bekommt selbstverständlich auch die aktuelle Politik ihr Fett weg. In den Geschichten vom Lande wird deutlich, dass Bauer Heinrich zwar die Hosen zu Haus an hat, das “Sagen” aber hat seine Frau.

Manuel Wolff ist kein austauschbarer Allerwelts-Comedian mit ein paar zusammengeklauten Facebook- und Twitter-Sprüchen und auch kein Witzebuch-Clown, der erst ab einer bestimmten Promillegrenze einigermaßen erträglich ist, sondern jemand mit Ecken und Kanten, der keine eigene Meinung scheut und echte Stand Up Kunst fordert. Und so erzählt er auf der Bühne einfach, was ihm durch den Kopf geht. Dabei gehört Manuel Wolff eigentlich zu der berüchtigsten Kategorie der Kleinkünstler: den Musikkabarettisten. Die, die immer die Kleinkunstpreise gewinnen und nie im Fernsehen auftauchen. Doch in seinem 3. Programm lässt er das Klavier verstummen, denn er hat sich diesmal der puren ehrlichen hohen Stand Up Comedy verschrieben: Tiefgründig, intelligent und gesellschaftskritisch, doch gleichzeitig lustig, albern und surreal.

Nizar – das ist ein Mann, der sein Talent zum Beruf gemacht hat. Der deutsche Komiker besticht nicht nur durch grandiose Jokes, sondern ebenso sehr durch eine starke Ausstrahlung, großartige Gesten und sein herzliches, lautes Lachen. Egal wie Einem gerade zumute sein mag: Ein paar Minuten mit NIZAR und die Sorgen sind vergessen. Die gute Laune dieses Wesens ist einfach unbestechlich ansteckend.

Jan Rager aus Berlin ist seit etwa 2 Jahren als Comedian aktiv und hat sogar schon das schwierige Münchener Publikum begeistert.

Weitere Infos gibt es auf www.lost-place-comedy.de

Burgruine Wachtendonk

 

Theater Tom Teuer
„Hans im Glück“

Mittwoch, 14.8.2019, 16 Uhr

 

Das Theater Tom Teuer spielt das Märchen Hans im Glück, über das Besitzen, das Tauschen, das Loslassen und die Liebe zur Mutter, akkordeon-beschwingt.

Im duftenden Stroh trifft Hans einen reitenden Rappen mit seinem rappenden Reiter, einen meckernden Hirten mit seiner störrischen Kuh, den Koch dè neue Kuh-sine mit seinem tanzenden Schwein, eine schnatternde Magd mit ihrer singenden Gans und den unsichtbaren Scherenschleifer.

Ein Vergnügen für Kinder ab 4 Jahren, in 5 Bildern aus sechs Strohballen, mit einem paar Gummistiefel, zwei Sonnenblumen und einer dreizackigen Mistgabel. (Regie: Kattrin Kupke)

“HANS im GLÜCK“ ist seit der Gründung 1988, die neunte Kindertheaterproduktion des THEATER TOM TEUER.

Tom Teuer zog nach einer Lehre als Dekorationstischler und der Ausbildung am Pantomimestudio Dresden 1986 nach Duisburg. Dort arbeitete er als Tischler, Techniker an einem Tourneetheater und nahm Schauspielunterricht.

Die Produktion wurde durch den Kulturbeirat der Stadt Duisburg gefördert.

(Veranstaltung im Rahmen der Ferienspaßaktion)

Bürgerhaus “Altes Kloster”

 

Ausstellung 

Freizeit-Künstler Geldern e.V.

Montag, 22.7. bis Freitag, 26.7.2019

täglich von 14 – 17 Uhr

 

 

Bereits zum zehnten Mal treffen sich Freizeit-Künstler Geldern zum offenen Atelier im Alten Wasserwerk in Wachtendonk. 

Für die Freizeit-Künstler ist das Alte Wasserwerk mit seinem morbiden Charme eine Oase zum gemeinsamen Malen. Die Ruhe und Abgeschiedenheit ist ein wunderbarer Ort, sich kreativ mit der Kunst auseinanderzusetzen. Einige Freizeit-Künstler führen dort ihre Enkel in die Malerei ein, so das sogar oft drei Generationen künstlerisch tätig sind.

Die Künstler freuen sich auf Besucher, die ihnen  zusehen und sich mit ihnen auszutauschen.

„Altes Wasserwerk“

Altes Wasserwerk

Symposium
work in process

Samstag, 13.7. – Sonntag, 21.7.2019
jeweils 10 – 17 Uhr

Ausstellung
Samstag, 20.7.2019 von  16 – 18 Uhr und
Sonntag, 21.7.2019 von 12 – 18 Uhr

 

Eine fünfköpfige Künstlergruppe aus verschiedenen Regionen von NRW trifft sich im alten Wasserwerk Wachtendonk, um dort eine Woche Kunst zu machen. Besucher, die ihnen bei der Arbeit über die Schulter schauen und bei einer Tasse Kaffee ins Gespräch kommen wollen, sind herzlich willkommen. 

An den beiden letzten Tagen werden die Arbeitsergebnisse in diesem besonderen Gebäude präsentiert. 

Das Ganze ist ein Experiment, auf das die Künstler sich einlassen. Keiner von ihnen hat schon jetzt eine Vorstellung davon, was dort entstehen soll. Eine Inspiration könnte das in die Jahre gekommene Gebäude mit seinem speziellen Charme sein, eine weitere vielleicht die umgebenden Felder und Baumbestände oder die Schafe, die dort grasen – nicht zuletzt aber  wird es auch spannend sein, zu sehen, wie die Künstler, die sich teilweise gerade erst kennen gelernt haben, miteinander agieren und reagieren.

Dabei sind:

Dagmar Irma Dähnert – Malerei, Druck, Collagen
Gerda Lipski – Malerei
Eliana Schwarzenberg – Malerei, Zeichnung
Alfons Thesing – Skulptur-Objekte
Nanni Wagner – Objekte

Am Sonntag den 21.7.19 um 12 Uhr versuchen die Musiker Klaus Priesen und Frank Preuß im Rahmen der Kunstaktion, mit ihren klingenden Instrumenten, Squire Jaguar, Klangschalen, Vibraklavier und verschiedener Trommeln  Klangspuren im Wasserwerk hörbar zu machen. Im musikalischen Miteinander sollen sich unterschiedliche Töne übereinander lagern und somit die akustische Dichte im Raum erhöhen – ganz ähnlich einer Skulptur!

Schauen Sie also vorbei  – und lassen sich überraschen, was dort passiert!

„Altes Wasserwerk“

Encuentro Flamenco

Hinweis:
Diese Veranstaltung wurde abgesagt und wird voraussichtlich 2020 erneut angeboten

Encuerto Flamenco

Samstag 29.06.2019,  20 Uhr

 

Die Band Encuentro Flamenco präsentiert ein breit gefächertes Pro-gramm bedeutsamer wie auch bekannter Stile des Flamenco, verbunden mit Akzenten des heutigen Flamenco-nuevo. Das Ensemble bietet dem Zuschauer einen Einblick in die gefühlsstarke und faszinierende Welt des Flamenco.

David Rey Delgado (Gitarre) begann im Alter von sieben Jahren Flamencogitarre zu spielen. Sein erster Lehrer war Kenji Nishimura, der in Madrid viele Jahre lang bekannte Flamencogrößen auf der Gitarre begleitete. Ein weiterer wichtiger Lehrer war Eugenio Iglesias aus Sevilla, der ebenfalls über große Erfahrung in der Tanzbegleitung sowie auch im Solospiel verfügt. Beide sind für ihn eine große Inspirationsquelle. Mit der Zeit entwickelte David seinen eigenen, persönlichen Stil beim Spiel der Flamencogitarre, welcher sich durch eine Mischung von traditionellem und modernem Flamenco auszeichnet.
Juan Ruiz Salces (Gesang) ist ein vielseitiger Sänger, welcher sich bereits in jungen Jahren intensiv mit dem Gesang beschäftigte. Nachdem er in seiner spanischen Heimatstadt Zaragoza in diversen Musikprojekten unterschiedlicher Stilrichtungen auf der Bühne stand, erlernte er zunächst in Madrid bei Irene Shams die Grundlagen des Jazz Gesanges. In den darauf folgenden zwei Jahren widmete er sich dem Flamencogesang und perfektionierte diesen im berühmten „Casa Patas“ in Madrid bei Paco del Pozo. Mittlerweile lebt Juan in Bonn und widmet einen großen Teil seines Lebens der Berufung als Flamencosänger. Neben dieser Tätigkeit ist er auch in den zahlreichen Flamenco-Tanzschulen sowie als Gesangslehrer aktiv.
Sascha Toscano Ruiz (Percussion) ist 1990 in Würselen geboren und  begeisterte sich schon in jungen Jahren für Musik und insbesondere für perkussive  Musikinstrumente. Der Musiker mit spanischen und ecuadorianischen Wurzeln konnte sein musikalisches Können und vor allem sein Rhythmusgefühl in diversen Projekten mit unterschiedlichem musikalischen Schwerpunkt wie beispielsweise Flamenco, Latin & Salsa sowie Weltmusik unter Beweis stellen. Heute blickt er auf zahlreiche erfolgreich absolvierte Konzerte im In- und Ausland zurück. Auf der Bühne spielt Sascha neben dem Cajón weitere überwiegend perkussive Instrumente und rundet das Flamencoprogramm gekonnt ab.

Bürgerhaus “Altes Kloster”

 

Gruppe MachArt

Montag, 17.06. – Samstag, 22.6.2019

jeweils 10.00 bis 17.00 Uhr

 

Zum insgesamt sechsten Mal wird die Gruppe MachART auch 2019 ihr Atelier für eine Woche in das alte Wasserwerk in Wachtendonk verlegen.

Die Gruppe MachART ist seit 1993 ein Zusammenschluss von aktuell 12 Künstler/innen vom linken Niederrhein. Jedes Jahr findet eine gemeinsame öffentliche Ausstellung statt, in der sich alle Mitglieder mit einem gemeinsam erarbeiteten Thema auseinandersetzen. Maler/innen, Grafiker/innen, Bildhauer, eine Fotografin und eine Glaskünstlerin verabreden sich regelmäßig zum künstlerischen Austausch und gemeinsamen Arbeiten.

Vom 17. Juni bis zum 22. Juni 2019 von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr treffen sich wieder Mitglieder der Gruppe zum sechsten Offenen Atelier im alten Wasserwerk in Wachtendonk. In den letzten Jahren arbeiteten die Künstler/innen hier jeweils eine Woche mit offenen Türen für Be-sucher. Das Alte Wasserwerk mit seinem morbiden Charme und den großen Freiräumen in diesem ungewöhnlichen Gemäuer eröffnet den Künstlerinnen eine besondere Möglichkeit, kreativ zu arbeiten und sich untereinander und mit interessierten Besuchern auszutauschen.

Jede Teilnehmerin arbeitet vor Ort im Sinne ihrer eigenen künstlerischen Position. Die Abgeschiedenheit der Wirkungsstätte ermöglicht eine intensive Auseinandersetzung mit den eigenen Werken und mit den Arbeiten der anderen Gruppenmitglieder. Durch die großzügigen Räum-lichkeiten, die guten Lichtverhältnisse und die umgebende Natur entsteht ein fruchtbarer künstlerischer Dialog.

Die Türen stehen an allen Tagen offen, d.h. Besucher sind herzlich eingeladen, den Künstler/innen über die Schulter zu schauen und den künstlerischen Dialog zu verfolgen. Die Künstler/innen freuen sich auf viele Gespräche, Kommentare und Meinungen zu ihren Arbeiten. Außerdem können während einer Finissage am Samstag, den 22. Juni ab 17.00 Uhr alle interessierten Besucher die entstandenen Kunstwerke in gemütlichem Rahmen betrachten.

Kai Magnus Sting
Photo: Harald Hoffmann

 

Kai Magnus Sting

“Sonst noch was ?!”

Mittwoch, 19.6.2019, 20 Uhr

 

Auch in seinem neuesten Programm macht Kai Magnus Sting seinem Unmut nach allen Regeln der Wortkunst Luft. Er versteht die Welt nicht mehr. Im Umkehrschluss bedeutet dies: die Welt versteht Herrn Sting auch nicht mehr. Sonst noch was?
Immer auf die Lachmuskeln seines Publikums zielend verzweifelt er meisterlich an den komischen Dingen, den großen Kleinigkeiten und anderen Stückskes seines absurden Alltags. Kabarett vom Allerfeinsten!

Der 1978 in Duisburg geborene Kabarettist Kai Magnus Sting tritt seit über 20 Jahren regelmäßig auf den Bühnen der deutschsprachigen Länder auf. In seinen Soloprogrammen übergießt er mit einem ungeheuren Redeschwall jeden und alles mit Spott und schnellt in wahnwitzigem Tempo von einer Begebenheit zum nächsten Skandal: brillant, bissig und messerscharf.

Auch als Autor von Kriminalromanen und -hörspielen („Tod unter Gurken“, “Leichenpuzzle” u.a.) sowie in seinem aktuellen Erzählband „Immer ist was, weil sonst wär ja nix“ entpuppt er sich als wahrer Wortakrobat.

Festzelt auf dem Friedensplatz

Martin Brambach und Christine Sommer

Martin Brambach & Christine Sommer

lesen “LOVE LETTERS”

Samstag, 25.5.2019,  20 Uhr

 

„LOVE LETTERS“- ein Leben in Briefen in guten, wie in schlechten Tagen

Ein Mann, eine Frau, ihre Briefe – mehr braucht es nicht, um einen faszinierenden Bilderbogen zu schlagen von der Zeit vor dem zweiten Weltkrieg bis zum Zeitalter des PC. Die Besucher werden Zeugen eines lebenslangen Briefwechsels. Von ersten heimlich zugesteckten Zetteln bis zum letzten Brief, den er nach ihrem Tod an ihre Mutter schreibt, wird die Geschichte eines im Grunde ungelebten Lebens, verpasster Möglichkeiten und eines immer über allem thronenden „Was wäre wenn“ gezeigt.

Die Protagonisten Andy und Melissa, hineingeboren in die Welt der amerikanischen Upperclass und ihre Unterschiede zwischen reich und ganz reich, könnten unterschiedlicher nicht sein. Er ist ernsthaft, rational und stringent auf seine Karriere als Jurist bedacht, die ihn schließlich bis in den Senat führt. Sie ist sprunghaft, emotional und künstlerisch ambitioniert, fällt immer wieder in tiefe Löcher und scheitert letztlich an der Welt.

Die Briefe der beiden enthalten jenes Pathos, das eine grundlegende Verbundenheit zu Nation, Familie, Heimat und Moral zeigt. Ihre Wege trennen und kreuzen sich immer wieder. Dass die beiden, trotz ihrer über Jahre dauernden Beziehung, nie ganz zueinander finden, macht die Tragik des Stückes aus.

Die in den Briefen schlaglichtartig beleuchteten Lebensabschnitte setzen sich im Laufe des Abends zu einem Mosaik zusammen, in das sich das Publikum hineinfinden kann. Es zeigt ein Panorama, in dem sich verschiedene Motive verschränken. Liebe und Glück, Sehnsucht, Missbrauch von Gefühlen, familiäres Unglück, richtige Entscheidungen und falsche, Selbstvertrauen und Zweifel, aber auch soziales und nationales Selbstverständnis, Geschlechterrollen, Klas-sendünkel, historische Gegebenheiten werden subtil thematisiert. Der Ton in den Briefen passt sich an. Er ist mal locker und komisch, dann wieder tief ernst und traurig, ironisch und zynisch, in jedem Fall immer direkt…

Martin Brambach “kommt” vom Theater, gehörte u.a. 10 Jahre lang zum festen Ensemble des Wiener Burgtheters. Seit  2001 arbeitet  er als freier Schauspieler. Seitdem spielt sich Martin Brambach in über 150 Kino- und TV-Rollen in die Herzen der Zuschauer. Er probiert sich gerne aus, ist in Krimis, Dramen, Komödien und Serien zu sehen. Seit 2016 gehört er als Kommissariats-leiter Peter Michael Schnabel zum Ermittler-Team des Tatort Dresden.
Seine Partnerin Christine Sommer stammt aus Wien. Nach der Schauspielausbildung am Max-Reinhardt-Seminar folgten Theaterengagements und vielfältige Rollen in Kino und TV.

Die Liebe zur Literatur ist für Martin Brambach und seine Frau Christine Sommer ein Herzensprojekt. Regelmäßig sind sie mit unterschiedlichen Lesungen, zum Teil musikalisch begleitet, in der Republik unterwegs.

Bürgerhaus “Altes Kloster”

Tango-DJ Michael Wittich

 

Tango-Argentino

Milonga  mit DJ Michael Wittich

Freitag, 10.5.2019, 20 Uhr 

(keine práctica vorher)

 

„Wie schön ist es, Menschen tanzen zu machen“

Michael kam vor etwa 16 Jahren zum Tango Argentino.  Durch den Tanz wurde der Kontakt zur Tangomusik innig und leidenschaftlich.  2006 eröffnete er mit seiner Partnerin das TANGOLUNA in Viersen, ein Ort des Tango für Milongas, Workshops und Festivals.  Dort erwarb er die Praxis des Auflegens mit den Tänzern und für die Tänzer.  In klassischer Struktur mit Tandas und Cortinas und Ausflügen in den Tango Nuevo und den Neotango.  Sein Ziel und Motiv bei einer Milonga: den Tänzerinnen und Tänzern ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

„Casa amarilla“ (Bürgerhaus “Altes Kloster”)

Steve Crawford & Sabrina Palm

An Erminig

 

2. Tag

Samstag, 27.4.2019, 19.30 Uhr

 

Steve Crawford & Sabrina Palm

An Erminig

 

 

Steve Crawford & Sabrina Palm: Fresh Folk from Scotland
Steve Craword ist Sänger und Gitarrist aus Aberdeen, Schottland. Mit seinen Bands wie Catford und Ballad of Crows, sowie im Duo mit dem Mundharmonikaspieler Spider MacKenzie ist er schon durch ganz Europa und darüber hinaus getourt. Gemeinsam mit der Bonner Fiddlerin Sabrina Palm präsentiert der junge Schotte nun Musik aus seiner Heimat. Mit seiner einfühlsamen Stimme entführt er die Zuhörer in die Weiten des schottischen Hochlands. Es geht in den Liedern um Liebe und Tod, die See und die Berge. Bei fetzigen Jigs, Reels und Strathspeys begeistert Sabrina Palm auf ihrer Fiddle das Publikum. Da bleibt kein Fuß ruhig. Die Bonnerin spielt seit ihrer Jugend keltische Musik, tourt u.a. mit der Band Whisht! und hat als erste Deutsche die Prüfung zum Lehrer für traditionelle Musik in Dublin bestanden. Steve Crawford und Sabrina Palm ergänzen sich so perfekt wie die verschiedenen Geschmacksnuancen eines guten schottischen Whiskys. Eine gute Grundlage für einen schönen Abend.

An Erminig: musique celtique de Bretagne
Berichte von außergewöhnlichen Ereignissen und Personen waren schon in früheren Zeiten willkommene Abwechslungen im oft harten und eintönigen Leben der Menschen auf dem Lande und in der Stadt. Lange bevor es Zeitungen und andere Medien gab, wurden Nachrichten, die über Skurriles, Erheiterndes oder Trauriges berichteten, von fahrenden Sängern und Musikanten von Ort zu Ort getragen. Diese Art der Informationsverbreitung war auch früher in der Bretagne üblich. Das Programm der Band greift diese Tradition auf und erzählt in (Tanz-)Liedern und Balladen heitere, bewegende, aber auch traurige Begebenheiten aus dem täglichen Leben der bretonischen Landbevölkerung. An Erminig bietet einen abwechslungsreichen Einblick in das Leben früherer Zeiten, wobei auch gelegentlich auf das Hier und Jetzt Bezug genommen wird.
Die Band:
Barbara Gerdes            keltische Harfe, Bombarden, Flöten
Andreas Derow            Gesang, schottischer und galicischer Dudelsack, Geige,
                                        Akkordeons,  Drehleier
Hans Martin Derow    Gitarre, irische Bouzouky, Akkordeon, Gesang

Bürgerhaus “Altes Kloster”

FlatlandersFolk

Fragile Matt

 

1. Tag

Freitag, 26.4.2019, 19.30 Uhr

 

FlatlandersFolk

 Fragile Matt

 

 

FlatlandersFolk: Erdiger Irish Folk vom Niederrhein,
im Duo prägnant auf den Punkt gebracht von Fabian Jeronimo Holzke (Gesang, Gitarre) und Martin Jonas Holzke (Mandoline, Gesang).
Folk ist zeitlos. Folk ist ruhelos. Folk ist der reine Klang… Schon seit ihrer Kindheit in Willich-Anrath sind die beiden niederrheinischen Brüder auf der Suche nach der Essenz von Musik und Text, nach dem kürzesten Weg zwischen Seele und Ohr. Während ihre musikalische Reise ziemlich vielfältig und durchaus unterschiedlich verlief – Klassische Gitarre, Funk, Hardcore, Heavy Metal, Seventies-Rock, Gothic und noch so einiges mehr –, war die folkloristische, vor allem irisch-keltische Musik eine konstante Begleiterin. Dabei spannte sich der Bogen von familiären Bezügen über musikalische Jugendprojekte bis hin zu Bandkonstellationen verschiedener Besetzung. Die aktuelle Phase zeigt die zwei Flachländer in fokussierter, prägnanter Darbietung: Reduziert auf zwei Zupfinstrumente und Gesangsstimmen wirken traditionelle Tänze und sowohl lebhafte als auch balladeske Songs extrem direkt und gläsern. Hier kann sich kein Ton verstecken, jede Facette, jede Wendung und jedes Wort springt den Zuhörenden direkt entgegen. Übrig bleibt in seiner ganzen Schönheit das, was Menschen weltweit dazu bringt, Klänge und Geschichten über endlose Generationen weiterzuvererben: Emotion in pointierter, komprimierter Form, die direkt in Herz und Tanzbein.

Fragile Matt : Irish Folk … on your doorstep!
Erfrischend, gefühlvoll, fröhlich, lebendig und am Besten live. Mehrstimmiger Gesang umrahmt von fetzigen irischen und schottischen Tunes.
Die Band Fragile Matt, gegründet in Doolin, Irland, in 2008 von dem Iren David Hutchinson, ist mit ihrer Musik in Deutschland, Holland und Irland unterwegs. Zur Band gehören:
David Hutchinson (Gesang, Bouzouki, Banjo) – bekannt seit Jahren in der Session Szene. Fragt man ihn nach seiner Herkunft, sagt er manchmal Kilrickle (das liegt irgendwo in Irland), mal Solingen (irgendwo im Bergischen Land). Beides ist wahr. Gemeinsam haben diese Orte, dass niemand sie kennt…
Andrea Zielke (Gesang, Gitarre), kleiner Power-Floh auf der Bühne. Spielte viele Jahre mit der Folkband „Catalpa“.
Katja Winterberg (Bodhrán) , trommelt Tag und Nacht wenn man sie nur lässt. Spielt außerdem in der Wuppertaler Street-Percussion-Band „Slap Attack“.

Bürgerhaus “Altes Kloster”

Ellington – Trio
Foto: Thomas Biesenbach

 

Ellington – Trio

Jazz Swing

Freitag, 15.3.2019,  20 Uhr

 

Das Ellington Trio interpretiert Stücke des bekannten Komponisten und Pianisten und Big Band Leiters Duke Ellington. Dieser gehört zu den Klassikern des Jazz und zum Inbegriff des tanzbaren Jazz der 20er, 30er und 40er Jahre. Seine Kompositionen versetzen bis heute den Zuhörer in eine ganz besondere – mal swingende, mal sentimentale – Stimmung und entfalten ihre Wirkung in großer Big Band Besetzung ebenso wie in kleinen Formationen. Dies stellen auch die drei Musiker des Ellington Trios in ihrem Programm unter Beweis. Sie interpretieren originell und zugleich traditionsbewusst Ellingtons Melodien, aus denen Jazzgeschichte wurde. Dabei verleihen sie ihnen mit ihrer kammermusikalisch anmutenden Besetzung eine ganz eigene Note.

Barbara Barth …schloss erfolgreich ein Studium im Fach Jazzgesang an der Folkwang Universität der Künste in Essen ab. Dabei entwickelte sie eine besondere Wandlungsfähigkeit und bewegt sich mit ihrem persönlichen Ausdruck sowohl im traditionellen als auch im modernen Gesang sicher und einfallsreich. Mit ihren Projekten unterhält sie eine rege Konzerttätigkeit in ganz Deutschland und ist zudem immer wieder ein gern gesehener Gast anderer Formationen. Barbara Barth unterrichtet Jazzgesang an der Hochschule für Musik Saar.

Caspar van Meel …absolvierte ein Jazz-Studium an der Folkwang Universität der Künste in Essen bei John Goldsby. Van Meel kann als Leader und Komponist seines eigenen Quintetts ebenso nennenswerte Erfolge verzeichnen, wie als Sideman verschiedener Formationen.  Neben der WDR-Bigband führten ihn seine bisherigen musikalischen Reisen mit namhaften Größen der Europäischen Jazz-Szene zusammen.

Gero Körner … erlangte seine Ausbildung zum Jazz-Pianisten an der Hochschule für Musik und Tanz, Köln, und bekam gleichzeitig eine klassische Klavierausbildung bei Prof. Valeri Minenkov. Er gewann Preise bei Jugend Musiziert und  Jugend Jazzt.  Im „Gero Koerner Trio“ beschäftigt er sich virtuos mit der hohen Kunst des Klaviertrios im Jazz und bedient sich dabei eigenen Arrangements von Pop-Hits der letzten 40 Jahre.  Er ist außerdem ein gefragter Sideman und Gast-Solist für renommierte Künstler aller musikalischen Disziplinen. Seit 2010 ist er Lehrbeauftragter für Klavier an der Folkwang Universität der Künste, Essen.

Bürgerhaus “Altes Kloster”

Tango DJ Andreas Binninger

 

Tango-Argentino

Milonga  mit DJ Andreas Binninger

Freitag, 15.2.2019, 20 Uhr 

(keine práctica vorher)

 

Ob Klassischer Tango aus der Goldenen Ära, Neo-Tango von Astor Piazolla oder ein gefühlvoller Non-Tango aus den 80´. Kein Musikstil bietet so viel Variationen wie Tango Argentino. Wer gerne mal neue Stücke hören möchte oder zu einem Stück aus der eigenen Jugend  Tango tanzen möchte: DJ Andreas legt eine abwechslungsreiche und stets gut tanzbare Tango-Mischung auf. Lassen Sie sich überraschen und freuen sich auf einen schönen Abend mit energiegeladenen Tangos von Anfang bis zum Ende.

„Casa amarilla“ (Bürgerhaus “Altes Kloster”)

Ingolf Lueck

DIE VERANSTALTUNG IST AUSVERKAUFT !

 

Ingolf Lück

„Sehr erfreut! Die Comedy-Tour 2019“

Freitag, 8.2.2019, 20 Uhr

 

Es ist schon nicht einfach: Kaum fühlt man sich innerlich dem Bobby Car entstiegen, ist da überall diese Verantwortung. Alles ist nur noch ökologisch, alle sind fit und ständig soll man im Einklang mit sich selbst sein, auf dass der eigene Darm noch charmanter werde. Was für eine Aussicht für jemanden, der gerade 60 geworden ist und sich eigentlich nichts Anderes wünscht, als endlich in der Straßenbahn auch mal einen Platz angeboten zu bekommen? Vier Jahre nach „Ach Lück mich doch“ steht Ingolf Lück mit seinem neuen Programm „Sehr erfreut! Die Comedy-Tour 2019“ wieder auf den Kabarett-und Comedybühnen des Landes.

Und diesmal wird ausgeteilt! Charmant, aber direkt seziert er eine Welt, die sich so schnell dreht, dass es sich manchmal lohnt, einfach stehen zu bleiben, sich umzuschauen und auf die nächste Bahn zu warten. Dabei widmet er sich den großen wie auch den nicht ganz so drängenden Fragen dieser Zeit. Warum muss Bio immer so klingen, als ob man dafür erst mit dem Kiffen anfangen muss? Wieso gibt es am Ende von Rolltreppen keine Falltüren? Und wie soll man sich verhalten, wenn man ein 50-Cent-Stück im Döner findet oder die eigene Tochter plötzlich den Veith mitbringt?

Bürgerhaus “Altes Kloster”

 

R. Schumann & H. Leenders
Foto: Christine Moraal

 

Neujahrs-Konzert in „St. Michael“

Hans Leenders -Orgel- 
                       &
Ricarda Schumann -Flöte-

Dienstag, 1.1.2019, 17 Uhr

 

“Alt und Neu” – unter diesem Motto steht das Neujahrskonzert mit dem Organisten Hans Leenders und der Flötistin Ricarda Schumann. “Alt und Neu” (“oud en nieuw”), bezeichnet im Niederländischen den Übergang vom alten zum neuen Jahr. Was könnte also passender sein, als an diesem Neujahrstag ein Programm mit alter und neuer Musik zu gestalten? Johann Joachim Quantz und Carl Philipp Emanuel Bach repräsentieren den “alten” Teil des Konzertes, Musik aus dem 18. Jahrhundert also. Demgegenüber stehen Kompositionen von Jurriaan Andriessen, Francis Poulenc und Eigenkompositionen von Ricarda Schumann und Hans Leenders.

Hans Leenders ist Kantor und Organist der Liebfrauenbasilika in Maastricht, Orgeldozent am Maastrichter Konservatorium und Dirigent bekannter Chöre. Auch als Komponist hat er sich einen Namen gemacht.
Die Flötistin Ricarda Schumann (gebürtige Wachtendonkerin) ist außer ihrer regen Konzerttätigkeit, u.a. mit dem Ensemble Capella Aquisgrana, auch in der Aachener Theaterszene aktiv. Sie komponierte und produzierte Musik zu zahlreichen Theaterstücken.

St. Michael Kirche, Wachtendonk

In der Ausstellung “wort/un/sinn” geht es vor allem um den Sinn bzw. die Bedeutung von Sprache in ihrem Bezug zur Wirklichkeit.

Mit Wortinstallationen, Objekten und Fotos werden vielfältige Beziehungen hergestellt, die einen neuen Blick auf die große und kleine Welt eröffnen wollen.

 

 

 

 

 

 

 

Die Ausstellung im Alten Wasserwerk ist geöffnet am:
Samstag, 24.08.2019, 17 – 21 Uhr
Sonntag, 25.08.2019, 11 – 17 Uhr
Sonntag, 01.09.2019, 11 – 17 Uhr

Der Künstler Friedhelm Laser ist zu den Öffnungszeiten der Ausstellung anwesend.

Die Ausstellung findet im » ALTEN WASSERWERK « in Wachtendonk statt.