- Freitag, 15.05.2026
- 19 Uhr Vernissage
- Samstag/Sonntag 16.05. und 17.05. 2026
- Samstag, Sonntag, Montag (Pfingsten) 23.05. bis 25.05. 2026
- jeweils 11 – 18 Uhr

Ulrike Dömkes
„Es sind die Kompositionen des Zufalls, die mich reizen.
Wenn sich ohne mein Zutun ein perfektes Bild
entfaltet.
In einem solchen Moment die Kamera dabei zu haben – was für ein Glück!“
Klaus Meyer-Böving
Klaus Meyer-Böving möchte mit seinen Fotos die Grundideen der informellen Malerei und der geometrischen Abstraktion zum Ausdruck bringen. Es geht also nicht um eine präzise Darstellung der optischen Realität, sondern Farben, Formen, Linien und ihre Wechselwirkung zueinander bestimmen die Kommunikation mit dem Betrachter.
Auf seinen Fotos ergeben sich diese Kompositionen durch Verwitterungs- und Alterungsprozesse. Er findet diese Motive z.B. an alten Hausfassaden, in Abrisshäusern, auf Industrieanlagen oder alten Bootsrümpfen. Rost, Patina, abbröckelnder Putz und Farbabtragungen lassen neue, eigenständige Motive hervortreten.
Günter Rinkens
Günter Rinkens verwendet neben der Fotografie auch Malerei und Druck als künstlerische Ausdrucksmittel. Bei den gezeigten Arbeiten aus der Serie ‚Schichten <> Layers‘ verbindet er Fotografie und Druck. Ausgangspunkte sind entweder Fotografien von alten Postkarten oder eigene Fotografien, jeweils in einer schwarz-weißen Version.
Die Farbigkeit der Bilder wird durch Überlagerungen mit Fotografien von Monotypien erreicht. Die Vorgehensweise erinnert an Doppelbelichtungen. Durch diese Schichtungen
verschwimmen die Grenzen zwischen den einzelnen künstlerischen Verfahren und die vermeintlich realistischen Darstellungen der Fotografien erhalten einen eigenen Charakter, der die betrachtenden Personen eher an Gemälde denken lässt.
Rudolf Turinsky
Rudolf Turinsky hat an vielen Orten Fotos von besonderen Gegebenheiten und Gebäuden gemacht. Nicht die naturgetreue Darstellung der einzelnen Motive ist hierbei von Bedeutung, sondern die besondere Perspektive.
Die Fotos Spiegelungen entstanden spontan bei passendem Licht und dem zufälligen Standpunkt. Die Aufnahmen der architektonischen Strukturen des MHM-Dresden zeigen, welch imposantes Gebäude hier der Architekt Daniel Libeskind geschaffen hat. „Leichenschmaus oder Memento mori“ ist eine Anlehnung an die Fallenbilder des Künstlers Daniel Spoerri. Das Foto entstand nach dem Ende einer Beerdigung. Die verlassene Kaffeetafel ist sinnbildlich der übriggebliebene Rest mit einem Bezug zum Verstorbenen.
Matthias Dymke (Klavier) | André Meisner (Saxophon und Duduk)
- Samstag, 16.05.2026
- 19.00 Uhr
- Konzert Dymke/Meisner-Duo
- in Kooperation mit Kulturprojekte Niederrhein e.V.
Sie spielen seit gut 20 Jahren in verschiedensten Formationen miteinander. Dieses Mal sind sie im Duo in purster Form zu hören. Sie solieren sich querbeet durch die Welt des Jazz:
Bekannte Ohrwürmer, seltene Perlen, Eigenkompositionen – von Blues und Swing über Soul-Jazz-Klassiker bis hin zum Weltmusik-Jazz. Auch die Duduk wird sich in diesen für sie ungewohnten Kontext einmischen und Altbewährtem einen neuen Anstrich verleihen.
www.matthiasdymke.de | www.andremeisner.de
HINWEISE:
- Der Eintritt zu diesen Veranstaltungen im Alten Wasserwerk ist frei.
- Bitte Parkplätze Bruchtor, Wankumer Strasse oder Schoelkensdyck benutzen!