Offenes Atelier im Alten Wasserwerk vom 02.06 bis 15.06.2025. Mit Werkschau am 14.06.2025 von 12 bis 18 Uhr
6 KünstlerInnen der insgesamt 11-köpfigen Gruppe möchten die vierzehn Tage dort nutzen, um zu arbeiten, zu experimentieren, sich auszutauschen. Besucher sind herzlich eingeladen, ihnen bei der Arbeit über die Schulter zu schauen. Dies ist immer möglich, wenn das Tor zum Wasserwerk geöffnet ist.
Wer nicht vor verschlossenem Tor stehen möchte, kann gerne vorher unter 0163-1787808 nachfragen.
Zu einer abschließenden Werkschau am Samstag, 14.06., von 12 bis 18 Uhr wird herzlich eingeladen. Auch einzelne Werke der KünstlerInnen, die in diesem Jahr nicht anwesend sind, werden gezeigt.
Die KünstlerInnen vor Ort: In ihren Bildern beschäftigt Ilka Habrich sich mit Phänomenen der Natur, Mensch-Natur-Interaktionen und der menschlichen Spur in der Landschaft. Angestoßen von Eindrücken und dem Erleben der Welt wird diese Thematik in der Malerei kaum bis radikal abstrahiert. Carmen Kahn beschäftigt sich bei ihrer Malerei und ihren Objekten mit dem freien lebendigen Spiel der Formen. Barbara Merkel ist schon immer an bildender Kunst interessiert. Seit 1995 setzt sie sich intensiv mit Techniken der Malerei auseinander. Zurzeit arbeitet sie mit gefundenen bzw. wiederverwendeten Materialien, die sie neu ordnet und zu malerischen Objekten zusammenstellt.
Karin Schneider-Rombach möchte die gemeinsame Zeit, den großzügigen Raum im und um das Alte Wasserwerk sowie Inspiration und Austausch in der Gruppe genießen. Dabei können neben der Malerei auch andere Ausdrucksformen entdeckt werden und zum Tragen kommen. Alfons Thesing arbeitet intuitiv mit Holz und anderen Materialien. Es entstehen Skulpturen und Objekte. Für Gerda Lipski steht in Wachtendonk eher der kreative Prozess an sich im Vordergrund. Sie möchte spontan und offen in ihren Bildern auf kreative Impulse reagieren – Überraschungen nicht ausgeschlossen! Folgene Künstlerinnen sind nicht persönlich anwesend: Ela Moonen, Bella Rasch, Monika Bergrath, Brittes Ates, Veli Ates.














In meinem künstlerischen Arbeiten geht es um abstrahierte Formen, die häufig einen Bezug zu Formen der Natur haben. Manchmal fließen florale und figürliche Elemente mit ein. Schwerpunkte hierbei sind das Verwischen, Verschmelzen aber auch um den Kontrast von Farbe und Materialien. Der Prozess dauert so lange bis ich einen Ausdruck gefunden habe, der für mich ein Abbild meiner momentanen Sicht der Welt ist.
Kunst ist für mich eine grundlegende Erfahrung, sowohl als Betrachterin als auch als Schaffende. Sie ist so elementar wie der Ein und der Ausatem, die Inspiration und die Expression. In meinen Arbeiten hat das Material selbst hat seine ganz eigene Sprache und bekommt seinen Ausdruck durch die Art und Weise der Verarbeitung und Darstellung. Dabei ist das organische Wirken in den Spannungsfeldern von dicht und durchlässig, porös und fluid, flüchtig und fest, zart und grob immer wieder Ausgangspunkt. Schichten bauen sich auf, blättern und durchdringen, Farbfelder und Linien verweben sich in Bewegung und Rhythmus. Der Antrieb ist immer wieder das Wesenhafte zu erkunden, zu tasten und zu erfühlen.
Der Schwerpunkt meiner Arbeiten liegt in der Komposition von Farben und Formen. Durch verschiedene experimentelle Druckverfahren drucke ich Linien, Formen und Farben mit Acryl-Druckfarben übereinander. Später löse ich Formen durch zerreißen und zerschneiden wieder auf und füge sie in Collagen zu neuen Kompositionen zusammen. Mich interessiert die Korrespondenz zwischen Farben, Formen und Raum.






















