In Wachtendonk gibt es eine äußerst aktive Folk-Szene, die sich regelmäßig in der Altdeutschen Gaststätte Büskens zu gemeinsamen Sessions trifft und im Sommer auf der Weinstraße für Unterhaltung sorgt. Hieran anknüpfend und aufgrund der guten Resonanz wird es wieder ein großes Folk-Event auf dem Friedensplatz geben.
Auf der Bühne präsentieren sich am Sonntag, 13. Juli 2025, beginnend ab 11 Uhr, nacheinander mehrere Künstler und Bands, die musikalisch „ihre Heimat im Folk haben“. Bei hoffentlich gutem Wetter sollte jeder die Picknickdecke und Sonnenschutz einpacken, um in lockerer Atmosphäre ein paar fröhliche Stunden zu genießen, und das bei freiem Eintritt. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.
Folgende Auftrittsfolge ist geplant:
- Lizzy´s Cocktail 11.00 bis 12.00 Uhr anschl. Umbaupause
- Bailiwick Band 12.30 bis 13.30 Uhr anschl. Umbaupause
- La Kejoca, gobal folk 14.00 bis 15.00 Uhr anschl. Umbaupause
- Fragile Matt 15.30 – 16.30 Uhr anschl. Umbaupause
- La Kejoca, global folk 16.45 – 17.45 Uhr
Lizzy´s Cocktail (11.00 – 12.00 Uhr) Lizzy´s Cocktail, die Folkband aus Rees und Umgebung, ist in diesem Jahr erstmalig zu Gast auf der Veranstaltung „Folk auf dem Friedensplatz“ in Wachtendonk. Mit im Gepäck ist der musikalische „Cocktail“ der der Band einen Teil seines Namens gegeben hat. Gemeint ist das vielfältige Repertoire aus verschieden Bereichen der Folk- oder Weltmusik. Dies umfasst neben irischen Klängen auch Stücke aus Skandinavien und weiteren europäischen Ländern wie Belgien und Frankreich. Musik aus Amerika ist ebenso dabei wie Anleihen aus jiddischer Musik. Hinzu kommt noch ein wachsender Anteil von eigenen Kompositionen und Liedern mit deutschen Texten.
Unter der aktuellen Besetzung ist das Repertoire noch einmal um einige Facetten reicher geworden. So hat sich doch tatsächlich auch etwas Bayerisches und etwas karibisches eingeschlichen. Das alles erklingt auf traditionellen Instrumenten wie Gitarre, Mandoline, Akkordeon, Concertina, Geige und diversen Blockflöten. Im Takt gehalten wird das Ganze durch einen original irischen Drummer.
Bailiwick Band (12.30 bis 13.30 Uhr) Die 6 Musiker kommen aus der Gegend von Eindhoven und ’s Hertogenbosch in den Niederlanden.
Die Band spielt vornehmlich irische und schottische Tunes und Balladen. Dabei sind zwei Gitarren, eine Violine, eine Flöte und zwei Akkordeons.
La Kejoca, gobal folk (14.00 bis 15.00 Uhr und 16.45 bis 17.45 Uhr) Das Trio LA KEJOCA ist spätestens seit seinem Freiheits-Album „Libertad“ eines der Aushängeschilder guter, handgemachter Folkmusik in Deutschland. Ke – Keno Brandt, Jo – Jonas Rölleke & Ca – Carmen Bangert machen „Global Folk“ mit Gesang, Geige, Whistles, Drehleier, Banjolele, Gitarren & Kontrabass. In ihren Texten nehmen sie kein Blatt vor den Mund und stehen ein für Menschenrechte, Antifaschismus, Gleichberechtigung, Klima- und Umweltschutz, Freiheit und Toleranz.
Mit ihrem Album LIBERTAD, das im Februar 2022 mit dem PREIS DER DEUTSCHEN SCHALLPLATTENKRITIK ausgezeichnet wurde, bringen sie nicht nur musikalisch, sondern auch politisch eine Botschaft zu Gehör. Alle drei Musiker sind Multiinstrumentalisten und präsentieren ein breites musikalisches Spektrum. Ihre professionelle Ausbildung blitzt dabei sowohl in den klaren Satzgesängen, den Instrumentalsoli, als auch in den stimmigen Arrangements immer wieder durch.
Fragile Matt (15.30 bis 16.30 Uhr) Die fetzigen traditionellen und schottischen Tunes sind, zusammen mit dem mehrstimmigen Gesang, sehr authentisch. Der Gründer, David Hutchinson, mit seiner verrauchten, wie in irischen Whiskey getauchten Stimme, ist ein Original, der ideale Interpret für Folk vom Feinsten.
Gegründet 2008 im irischen Doolin ist Fragile Matt seitdem in Irland, Deutschland und den Niederlanden unterwegs. David Hutchinson (Irland): Gesang, irische Bouzouki Andrea Zielke (Australien): Gesang, Gitarre Katja Winterberg (Wuppertal): Bodhrán, Geige




















In meinem künstlerischen Arbeiten geht es um abstrahierte Formen, die häufig einen Bezug zu Formen der Natur haben. Manchmal fließen florale und figürliche Elemente mit ein. Schwerpunkte hierbei sind das Verwischen, Verschmelzen aber auch um den Kontrast von Farbe und Materialien. Der Prozess dauert so lange bis ich einen Ausdruck gefunden habe, der für mich ein Abbild meiner momentanen Sicht der Welt ist.
Kunst ist für mich eine grundlegende Erfahrung, sowohl als Betrachterin als auch als Schaffende. Sie ist so elementar wie der Ein und der Ausatem, die Inspiration und die Expression. In meinen Arbeiten hat das Material selbst hat seine ganz eigene Sprache und bekommt seinen Ausdruck durch die Art und Weise der Verarbeitung und Darstellung. Dabei ist das organische Wirken in den Spannungsfeldern von dicht und durchlässig, porös und fluid, flüchtig und fest, zart und grob immer wieder Ausgangspunkt. Schichten bauen sich auf, blättern und durchdringen, Farbfelder und Linien verweben sich in Bewegung und Rhythmus. Der Antrieb ist immer wieder das Wesenhafte zu erkunden, zu tasten und zu erfühlen.
Der Schwerpunkt meiner Arbeiten liegt in der Komposition von Farben und Formen. Durch verschiedene experimentelle Druckverfahren drucke ich Linien, Formen und Farben mit Acryl-Druckfarben übereinander. Später löse ich Formen durch zerreißen und zerschneiden wieder auf und füge sie in Collagen zu neuen Kompositionen zusammen. Mich interessiert die Korrespondenz zwischen Farben, Formen und Raum.















