{"id":4944,"date":"2015-06-14T12:58:48","date_gmt":"2015-06-14T10:58:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kulturkreis-wachtendonk.de\/cms\/?p=4944"},"modified":"2015-06-22T14:52:30","modified_gmt":"2015-06-22T12:52:30","slug":"ausstellung-19","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kulturkreis-wachtendonk.de\/cms\/ausstellung-19\/","title":{"rendered":"Ausstellung"},"content":{"rendered":"<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-4945 size-medium\" title=\"die-drei-grazien1\" src=\"http:\/\/www.kulturkreis-wachtendonk.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/die-drei-grazien1-300x200.png\" alt=\"die-drei-grazien1\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.kulturkreis-wachtendonk.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/die-drei-grazien1-300x200.png 300w, https:\/\/www.kulturkreis-wachtendonk.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/die-drei-grazien1.png 426w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/> <strong>Ausstellung<\/strong><\/p>\n<p><strong> &#8222;Die drei Grazien&#8220;<\/strong><\/p>\n<p><strong> Donnerstag, 4.6. bis Sonntag, 14.6.2015<\/strong><\/p>\n<p><strong>Monika B\u00e4nschs <\/strong>bevorzugtes Arbeitsmaterial sind Weichsteine wie Sandstein, Tuffstein, Kalkstein oder Marmor. Ihre gro\u00dfe Liebe ist Basaltlava, da ihr dieser Stein ein ganz besonderes Spiel mit Kontrasten erm\u00f6glicht: tiefe Arbeitsspuren finden sich nebengeschliffenen und anpolierten Oberfl\u00e4chen. Gerade Fl\u00e4chen sto\u00dfen auf Linien, harte Kanten finden sich dort, wo weiche, runde Formen erwartet werden. Oft erkennen wir einzelne K\u00f6rperteile: H\u00e4nde, F\u00fc\u00dfe, K\u00f6pfe &#8211; ein Gesichtsausdruck, eine Handhaltung sind fest eingemei\u00dfelt und f\u00fcr lange Zeit bewahrt in Stein. Dies ist f\u00fcr Monika B\u00e4nsch die Aussage ihrer Plastiken &#8211; keine weitl\u00e4ufigen Interpretationen! Seit einigen Jahren experimentiert sie mit Beton, in den sie abgeschlagene Steinst\u00fccke einarbeitet und wiederverwendet, wiederbelebt.<\/p>\n<p><strong>Nanni Wagner<\/strong> hat f\u00fcr diese Ausstellung alte Bilder neu bedacht: durch die erneute Grundierung schimmern vergangene Entw\u00fcrfe, auf die sie malerisch reagiert mit schwarzen Gesten, gestaltet mit Granitmehl. Fl\u00fcgelgleich schwingen sie sich empor, die \u201ealte&#8220; Basis kann verlassen werden. Andere Leinw\u00e4nde wurden zu Quadraten zerschnitten, die ebenfalls neu gestaltet sind. Hier begegnen sich Farbe und freie Linien: mit Maschinenn\u00e4hten verbinden sich auf diesen Lappen so Vergangenes und Aktuelles!<\/p>\n<p><strong>Ursula Dambrowskis <\/strong>keramischen Arbeiten zeigen heilende Kr\u00e4fte: Scherben alter Werke werden integriert in neue Ergebnisse und so der Entsorgung entrissen. Es entsteht ein neues, gr\u00f6\u00dferes Ganzes, welches spielerisch immer wieder ver\u00e4ndert und neu aufgebaut werden kann. Die einzelnen Segmente addieren sich zu T\u00fcrmen und amorphen St\u00e4tten, die ein genaues, vertieftes Hinsehen ben\u00f6tigen. Nur so lassen sich kleinste Strukturen, Rhythmen und farbige Spuren nachverfolgen, die in den Ton geschrieben wurden wie in einem Tagebuch. Zeichen setzen! Spuren hinterlassen: das ist doch ein wesentlicher Wunsch, der Antrieb unseres k\u00fcnstlerischen Schaffens. Zeichen setzen, Aussagen treffen, die sich dem rein Verbalen entziehen und die Hoffnung, das die Werke auf aufmerksame Augen und einen wachen Geist treffen: so entlassen sie ihre Arbeiten in die Welt.<\/p>\n<p><strong>\u00d6ffnungszeiten:<\/strong><\/p>\n<p>Donnerstag, Samstag und Sonntag von 13 bis 18 Uhr<\/p>\n<p><strong>&#8222;Altes Wasserwerk&#8220;<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausstellung &#8222;Die drei Grazien&#8220; Donnerstag, 4.6. bis Sonntag, 14.6.2015 Monika B\u00e4nschs bevorzugtes Arbeitsmaterial sind Weichsteine wie Sandstein, Tuffstein, Kalkstein oder Marmor. Ihre gro\u00dfe Liebe ist Basaltlava, da ihr dieser Stein ein ganz besonderes Spiel mit Kontrasten erm\u00f6glicht: tiefe Arbeitsspuren finden sich nebengeschliffenen und anpolierten Oberfl\u00e4chen. 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