Veranstaltungsarchiv

Hans Joachim HeistHans Joachim Heist

Noch’n Gedicht – der große Heinz Erhardt Abend

Freitag, 30.10.2015, 20 Uhr

Der große Heinz Erhardt Abend: seine besten Gedichte, Conférencen und Lieder. Verschmitzt, spitzbübisch, fantasievoll. Mit seinen Wortspielereien, Pointen und Reimen hat er ein Millionenpublikum begeistert.

Wenn der Komiker Hans Joachim Heist den großen Komiker Heinz Erhardt imitiert, dann erweist er ihm ganz offen seine Reverenz – und das Publikum ist hin: Wie er die Pointe setzt, wie er sich an die Brille greift, ganz wie der Meister! Das volle Gesicht, das spärliche Haar: Die physiognomische Ähnlichkeit ist erstaunlich. Wenn Heist die Hornbrille aufsetzt, schlüpft er in die Rolle des Königs der Kalauer und bietet unter dem Motto “Noch’n Gedicht” einen Querschnitt durch Erhardts schönste Reime und Wortspielereien: Heist als das lebende große Heinz-Erhardt-Buch.

Bürgerhaus “Altes Kloster”

 

 

Jochen JasnerJochen Jasner

Tango-Bolero-Canciones

Samstag, 19.9.2015, 20 Uhr

Jasner singt Tango-Klassiker des legendären Tangosängers Carlos Gardel und Bolero-Evergreens. Aber auch Bossa Nova, Rumba, Milonga, poetische Balladen … Bewegende Lieder, zu denen er viel zu erzählen weiß. Unter den Händen des ehemaligen Folkwang- und Robert-Schumann-Hochschülers verschmelzen Klassik, Latin, Flamenco und spezielle Perkussionstechniken zu einer exzellenten Spieltechnik.

Das macht den Düsseldorfer zu einem vielseitigen Interpreten für lateinamerikanische und mediterrane Musik. Gitarre und Gesang sind bei ihm gleichwertige Partner, sein Multitasking mit beiden Händen und Stimme wird als „virtuos und beeindruckend” beschrieben. Jasners Seelennähe zu den Latin Standards spiegelt sich in den stilvollen Arrangements wider. Seine Interpretationen von Volver, Dos gardenias oder Hijo de la luna gehen unter die Haut und in die Beine – und versprechen einen Abend mit viel „sentimiento latino”.

„Weiche Stimme, großes Gefühl – der Sänger und Gitarrist Jochen Jasner hatte sein Publikum voll im Griff … brachte die Zuhörerherzen mit getragenen Stücken zum Schmelzen und mit elanvollem Spiel zum Hüpfen … kassierte Applaus und Zurufe das ganze Konzert hindurch” Rheinische Post, 04/2011

Bürgerhaus “Altes Kloster”

 

Susanne Schattmann

Ausstellung “Idyllen”

Susanne Schattmann

Samstag, 12.9. und Sonntag, 13.9.2015
Samstag, 19.9. und Sonntag, 20.9.2015

»Das Wort Idyll (von griech. eidyllion „Bildchen, Darstellung aus dem Leben der Hirten”) steht vor allen Dingen für das Bild eines beschaulich-friedlichen Lebens, das zumeist mit einer ländlichen oder dörflichen Umgebung in Verbindung gebracht wird. Darüber hinaus steht der Begriff für diese Art des Lebens selbst. In einer scherzhaften Verwendung kann Idyll auch komisch-beschauliche Bilder oder Szenen beschreiben.

Der Begriff Idylle besitzt fachsprachlich eine andere Bedeutung. Er bezeichnet eine lyrisch-dramatische oder lyrisch-epische Dichtung, die den ländlichen Frieden und das beschauliche Leben einfacher, natürlicher Menschen schildert. Die Idylle ist also eine literarische Gattungsform, die ein Idyll beschreibt. Trotz dieses Bedeutungsunterschieds kann Idylle auch als Synonym für Idyll verwendet werden.« (Quelle: wissen.de)

Wann ist ein Idyll ein Idyll? Susanne Schattmann, freie Malerin und Grafikerin, gebürtig vom Niederrhein, wohnhaft in Nürnberg, setzt sich in ihrer Acrylmalerei mit Idyllen auseinander, sucht sie auf (Zeit-)Reisen, in Familienalben, in Mensch und Tier, in der Landschaft, im Licht und im Schatten, drinnen und draußen, im gegenständlichen Abbilden und im malerischen Auflösen der Formen und Farben, im Zerlegen und Wiederaufbau des Gesehenen und Empfundenen. Dabei entdeckt sie das Einfache, das Heitere und Melancholische, Glanz und Schatten im Alltäglichen, das Unschuldige und das Rätselhafte, den Widerspruch und die Harmonie.

Erlauben Sie sich, nach dem Idyll zu suchen, gemeinsam mit Frau Schattmann z.B. hier:

Altes Wasserwerk Wachtendonk
Flithweg 44 (Fußweg, bitte im Ort oder am Parkplatz an der Wankumer Straße parken)
47669 Wachtendonk

Wann:
12./13. (Sa./So.) + 19./20. (Sa./So.) September 2015, jeweils von 11.00 bis 16.00 Uhr

Finissage: Sonntag, den 20.09.2015 ab 11 Uhr (mit weiteren Arbeiten, die in der Woche des Aufenthalts im Alten Wasserwerk entstanden sind)

Kontakt: su@wohlgestalt.de    www.wohlgestalt.de

Eintritt frei

“Altes Wasserwerk”

 

Christoph_RoneckerTango-Argentino

mit DJ Mariposa (Christoph Ronecker)

 Freitag, 11.9.2015, 20 Uhr

Der Kulturkreis Wachtendonk lädt alle Tango-Liebhaber zur Milonga ins „Casa amarilla“ (Bürgerhaus „Altes Kloster“) ein. In besonderem Ambiente sorgt DJ Mariposa (Christoph Ronecker)  dann ab 20 Uhr für Rhythmen, bei denen man sich wie in Argentinien fühlt. Guter Wein und Häppchenteller stehen auch dieses Mal wieder zur Stärkung der Tänzer bereit.

Im Jahr 1998 hat er einen ersten Tango Argentino-Kurs gemacht. Die Musik hat ihn sofort begeistert. Christoph Ronecker liebt vor allem die traditionellen Stücke aus dem “goldenen Zeitalter” (30er und 40er Jahre). Tango-DJ ist er seit 16 Jahren. Während der Milonga konzentriere er sich auf die Tanzpaare und die Atmosphäre und versucht die jeweils passende Musik (gespielt in Form von Tandas und Cortinas) zu finden. Sein Ziel ist es, dass “flow” entsteht.

Bürgerhaus “Altes Kloster”

 

Seatown Seven Hot Jazz Jazz an der Burgruine

Seatwon Seven Hot Jazz Band

Sonntag, 30.8.2015

Die traditionelle allseits beliebte Veranstaltung wird auch in diesem Jahr fortgesetzt. Dieses Jahr ist die Seatown Seven Hot Jazz  Band aus Wuppertal zu Gast.

Die Band wurde 1962 von Adrian von Saucken gegründet. Zu einem Zeitpunkt als diese Musik noch ein Geheimtipp in musikhistorischen Zirkeln war. Die Band gilt heute bei lnsidern, Publikum, Festival-Veranstaltern und Redakteuren als prominent. Durch ausgeprägte Professionalität in Klang und Improvisation ist die SEATOWN SEVEN längst über den Stand einer Amateurkapelle hinausgewachsen.

Eine Band, die ihre Musik an stilbildenden Musikern des „golden Jazz-Age” orientiert, die ihre Einflüsse also aus ersten Hand bezieht, die schon zu Zeiten der „Trad”-Welle früherer Jahre ihre Vorbilder in den Orchestern von Louis Amstrong, Jelly Roll Morton, Clarence Williams und Fletcher Henderson usw. hatte.

In das Repertoire wurden über die Jahre viele selten gespielte Titel aufgenommen und such im Studio verarbeitet und es erschienen bereits 1971 die beiden ersten Langspielplatten. Weitere Einspielungen erfolgten in der Zeit von 1975-1988, es folgten auch Live-Mitschnitte von Rundfunksendungen, dem Dresdner Dixieland Festival und 1998 eine Zusammenfassung in der CD „35 Jahre Seatown Seven” und dies alles in fast unveränderter Besetzung.

Als herausragende Ereignisse sind ihre Reisen 1982 zum Jazzfestival Sacramento, Kalifornien/USA und an den persischen Golf zu nennen.

Ihre heutige, inzwischen generationsübergreifende Besetzung steht in der Bandtradition und bietet eine weit reichende, musikalische Palette vom klassischen New Orleans Stil bis zum frühen Swing.

Besetzung:

Anselm Marx – Trompete, Gesang

Adrian von Saucken – Posaune

Siegfried Huber – Klarinette, Saxophone, Gesang

Dr. Jürgen ‘Moller’ Klein – Klavier

Werner Schmitz – Banjo, Gitarre

Michael Schöneich – Kontrabaß

Michael Neusser – Schlagzeug, Gesang

 

Eintritt frei!

Burgruine Wachtendonk

 

kindertheater2Kindertheater

Rapatite oder Danke, Rüdiger!

Mittwoch, 5.8.2015, 16 Uhr

Was passiert, wenn die Sonne weg ist? Dann ist nicht nur das Licht weg, dann gibt es auch sonst nichts mehr. Diese Erfahrung muss der skurrile Maler Ferdinand Schabrak Düvall im Theaterstück “Rapatité oder Danke, Rüdiger!” machen. Autor und Schauspieler Markus Kiefer spielt dieses poetische Solo für Kinder ab vier Jahren.

Düvall ist ein komischer Künstler. Er malt nur nachts, und er malt ausschließlich Monde: Weil er als Kind Angst im Dunkeln hatte und nur schlafen konnte, wenn der freundliche Mond in sein Zimmer kam. Nun schickt Düvall seine Bilder an Kinder in aller Welt, damit auch sie keine Angst mehr haben müssen. Tagsüber schläft der Maler im Stehen auf seiner Leiter. Immer wieder ruft er mit seinem Bügeleisen-Telefon seinen Freund Rüdiger an. Der ist es auch, der Ferdinand die schöne blaue Farbe für seine Mondbilder schickt.

Aber eines Tages sendet Rüdiger plötzlich einen Topf gelber Farbe. Damit weiß Düvall nichts anzufangen, bis die zuschauenden Kinder aktiv ins Geschehen eingreifen: “Mal doch die Sonne!” Die ist Ferdinand aber viel zu hell: Er holt sie vom Himmel. Nun ist der Künstler wieder zufrieden – bis ein gewisser Herr Gott anruft; Markus Kiefer gibt den exzentrischen Maler mit französischem Akzent und vollem Körpereinsatz.

Kinder und Erwachsene amüsieren sich gleichermaßen über den verschrobenen Künstler, den Kiefer trotz aller Macken als im Grunde liebenswerten Kerl zeichnet. Detailreich ist die Regie von Tatjana Sarazhynska. Da sind die Mondbilder ganz im Stil moderner Künstler mit den Titeln “541 A-D” gekennzeichnet, da zieht der schräge Herr Düvall Pinsel durch die Schlaufen seiner Schuhe und malt dafür mit hartgebügelten Schnürsenkeln. “Rapatité oder Danke, Rüdiger!” ist ein kurzweiliges Vergnügen für Große und Kleine mit einer schönen, warmherzigen Botschaft.

Eintritt frei
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Ferienspaßaktion statt.

Bürgerhaus “Altes Kloster”

Freizeit-künstler Geldern Ausstellung

 Freizeit-Künstler Geldern e.V.

 Montag, 13.7. bis Freitag, 17.7.2015

 An jedem Tag sind die Künstler von 14.00 bis 17.00 Uhr aktiv und freuen sich, wenn ihnen Besucher und Interessierte über die Schulter schauen.

Der Verein der Freizeit-Künstler Geldern e.V. wurde im Jahr 1996 gegründet und hat zurzeit 15 Mitglieder aus den Gemeinden Kevelaer, Issum, Winnekendonk und Geldern. Sie treffen sich regelmäßig zu Gesprächen über bevorstehende Ausstellungen. Die Freizeit-Künstler widmen sich ausschließlich der Malerei, wobei verschiedene Techniken Anwendung finden.

Die Namen der Freizeit-Künstler:

Eck-Obertreis Rita
Franz Dietmar
Jacobs-Douteil Hildegard
Kretschmer Margret
Mecklenburg Heinz
Mölleken Egbert
Natanski Marga
Otten Brigitte
Platen-Reykers Hermi
Schade Ingrid
Schwartz Horst
Terschüren Madeleine
Wagenknecht Claudia
Wedershoven Christiane
Wistuba Rosy

 

“Altes Wasserwerk”

 

 

Volker Weininger

 Volker Weininger

 “Euer Senf in meinem Leben”

Samstag, 27.6.2015, 20 Uhr

Jetzt mal unter uns: Das Leben ist aber auch ein kompliziertes Kerlchen, oder? Von allen Seiten prasseln die Meinungen auf uns nieder und weit und breit kein Rettungsschirm in Sicht:
Politiker, Experten, Eltern, Medien, Gesetze, Internet – Alle geben ihren Senf dazu. Gar nicht so einfach, da den Überblick zu behalten. Volker Weininger versucht, Struktur ins Meinungschaos zur bringen und kommt dabei selber vom Hölzchen aufs Stöckchen. Denn Volker Weininger ist ein Erzähler im besten Sinne. Aberwitzige Verknüpfungen und abstruse Analysen sind seine Spezialität. Er plaudert munter drauf los, findet mit satirischer Beobachtungsgabe Übergänge und Zusammenhänge, wo eigentlich gar keine sind, seziert dabei die politische Großwetterlage genauso wie scheinbar Banales. Mit politik- und gesellschafts-kritischen Seitenhieben, verpackt in subtiler Ironie und knochenharten Kommentaren, teilt Weininger genüsslich und intelligent aus: Unaufgeregt, mit scheinbarer rheinischer Naivität und dem Mut, mit leisen Tönen und langen Lunten die Pointen knallen zu lassen.

Für „Euer Senf in meinem Leben” wurde Volker Weininger bislang u.a. mit dem Niederrheinischen Kabarettpreis „Das Schwarze Schaf”, dem Jurypreis des „Reinheimer Satirelöwen” und dem Publikumspreis beim „Paulaner Solo” ausgezeichnet.

Volker Weininger (Jahrgang 1971) studierte in Bonn Deutsch und Englisch auf Lehramt und arbeitete zunächst als Dozent für Deutsch als Fremdsprache an verschiedenen Hochschulen im Rheinland. 2008 feierte Volker Weininger mit „Bestatten, Weininger!” Premiere seines ersten Soloprogramms, für das er für sechs Preise nominiert wurde. Mit „Euer Senf in meinem Leben” stellt er sein zweites Solo-Kabarettprogramm vor. Dafür wurde er 2013 u.a. mit dem Jury-Preis des Reinheimer Satirelöwen und dem Publikumspreis beim Paulaner Solo ausgezeichnet. Daneben zählt Volker Weininger zu den gefragten Rednern im Kölner Karneval und ist als Autor u.a. für die Kölner Stunksitzung und das WDR-Fernsehen tätig. Er ist verheiratet, hat einen Sohn und lebt in Bonn.

Bürgerhaus “Altes Kloster

 

die-drei-grazien1 Ausstellung

“Die drei Grazien”

Donnerstag, 4.6. bis Sonntag, 14.6.2015

Monika Bänschs bevorzugtes Arbeitsmaterial sind Weichsteine wie Sandstein, Tuffstein, Kalkstein oder Marmor. Ihre große Liebe ist Basaltlava, da ihr dieser Stein ein ganz besonderes Spiel mit Kontrasten ermöglicht: tiefe Arbeitsspuren finden sich nebengeschliffenen und anpolierten Oberflächen. Gerade Flächen stoßen auf Linien, harte Kanten finden sich dort, wo weiche, runde Formen erwartet werden. Oft erkennen wir einzelne Körperteile: Hände, Füße, Köpfe – ein Gesichtsausdruck, eine Handhaltung sind fest eingemeißelt und für lange Zeit bewahrt in Stein. Dies ist für Monika Bänsch die Aussage ihrer Plastiken – keine weitläufigen Interpretationen! Seit einigen Jahren experimentiert sie mit Beton, in den sie abgeschlagene Steinstücke einarbeitet und wiederverwendet, wiederbelebt.

Nanni Wagner hat für diese Ausstellung alte Bilder neu bedacht: durch die erneute Grundierung schimmern vergangene Entwürfe, auf die sie malerisch reagiert mit schwarzen Gesten, gestaltet mit Granitmehl. Flügelgleich schwingen sie sich empor, die „alte” Basis kann verlassen werden. Andere Leinwände wurden zu Quadraten zerschnitten, die ebenfalls neu gestaltet sind. Hier begegnen sich Farbe und freie Linien: mit Maschinennähten verbinden sich auf diesen Lappen so Vergangenes und Aktuelles!

Ursula Dambrowskis keramischen Arbeiten zeigen heilende Kräfte: Scherben alter Werke werden integriert in neue Ergebnisse und so der Entsorgung entrissen. Es entsteht ein neues, größeres Ganzes, welches spielerisch immer wieder verändert und neu aufgebaut werden kann. Die einzelnen Segmente addieren sich zu Türmen und amorphen Stätten, die ein genaues, vertieftes Hinsehen benötigen. Nur so lassen sich kleinste Strukturen, Rhythmen und farbige Spuren nachverfolgen, die in den Ton geschrieben wurden wie in einem Tagebuch. Zeichen setzen! Spuren hinterlassen: das ist doch ein wesentlicher Wunsch, der Antrieb unseres künstlerischen Schaffens. Zeichen setzen, Aussagen treffen, die sich dem rein Verbalen entziehen und die Hoffnung, das die Werke auf aufmerksame Augen und einen wachen Geist treffen: so entlassen sie ihre Arbeiten in die Welt.

Öffnungszeiten:

Donnerstag, Samstag und Sonntag von 13 bis 18 Uhr

“Altes Wasserwerk”

Jens NeutagJens Neutag

“Das Deutschland-Syndrom”

Freitag, 29.5.2015, 20 Uhr

In seinem sechsten Soloprogramm „Das Deutschland-Syndrom” nimmt Jens Neutag eine umfassende Anamnese vor – am offenen Patientenhirn. Unterhaltsam, überraschend und dabei garantiert oberhalb der Gürtellinie. Die Diagnose mit pathologischem Witz und abgründigen Wendungen heilt alleine natürlich auch nicht. Aber sie lindert den Schmerz.

Der Deutsche neigt zu skurrilen Verhaltensweisen. Von der Kanzlerin hat er die Schnauze voll, wählt sie aber fleißig wieder. Er wundert sich über das Aussterben der Innenstädte, fährt aber regelmäßig mit seinem SUV ins Outlet-Center nach Venlo. Er träumt heimlich von Anarchie, weiß aber nicht, bei welchem Amt man dafür einen Antrag stellen muss. Und wenn er mal leidenschaftlich wird, dann sind die Benzinpreise zu hoch, ist die Bahn zu spät oder die Fernsehtalkshow zu überflüssig. Ganz so, als hätte das Heim-TV keinen Ausknopf. Und natürlich geht er mit seinem Unmut nicht auf die Straße. Er protestiert bequem vom Sofa, per Online-Petition. Kurzum, der Deutsche leidet eben gerne und Jens Neutag weiß auch an was. Am Deutschland-Syndrom.

Bürgerhaus “Altes Kloster”

Dieter Wiesmann

Foto-Ausstellung

Ästhetischer AKT. Der morbide Charme des Raums – Dieter Wiesmann

Sonntag, 24.5. und Montag, 25.5.2015

Samstag, 30.5. und Sonntag, 31.5.2015

Am Pfingstwochenende sowie am darauffolgenden Wochenende werden im Alten Wasserwerk in Wachtendonk Fotografien vom Brüggener Fotografen Dieter Wiesmann ausgestellt sein. Das Besondere: alle Aufnahmen sind im Alten Wasserwerk selbst entstanden. Der Titel der Ausstellung „Ästhetischer AKT” bezeichnet den Prozess der ästhetischen Wahrnehmung an sich und zugleich das fotografische Genre der ästhetischen Aktfotografie.
Zu sehen sind Bilder vom Innenraum des Alten Wasserwerks selbst sowie einzelner Elemente, z.B. die großflächig verarbeiteten Glasbausteine. Darüber hinaus Bilder, die auf eine ästhetische Darstellung des weiblichen Körpers im Raum in einer Weise abzielen, die so nur in diesem ganz besonderen Raum dieses ehemaligen Industriegebäudes möglich wurden. Der schroffe Gegensatz in der Wahrnehmung des rauen, kalten, morbiden Industrieraums einerseits und des anmutigen, warmen, weiblichen Körpers andererseits steht im Mittelpunkt der Fotografien.

Die in der Ausstellung gezeigten Arbeiten sind in fünf thematische Abschnitte gegliedert. GLASBAUSTEINE lenken den Blick auf die Details dieser Steine, die im Licht ihre so wunderbaren Brechungen und Reflexionen entfalten. Weibliche Kurven und die mathematische Strenge der Quader sowie der Linien in Boden und Wand entwickeln ihre komplementären Reize in GEOMETRIEN. Zum Zeitpunkt der Aufnahmen waren Glastisch, Holzstuhl und Gartenbank vorhanden und fanden als INTERIEUR ganz besondere Verwendungszwecke. Die Möglichkeiten des Raums für die Inszenierung des weiblichen Körpers lotet der Abschnitt RAUMINSPIRATIONEN aus. Mit LICHT IM RAUM öffnet sich nochmals der Blick auf den Raum an sich und die erstaunliche Vielfalt von Impressionen, welche diese Industriearchitektur hier bereithält.

Die Ausstellung ist geöffnet am 24.+25. Mai und 30.+31. Mai 2015, jeweils 14-18 Uhr, der Eintritt ist frei.
Vernissage ist am Pfingstsamstag, 23.5., 18 Uhr, Anmeldung erbeten.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, der in der Ausstellung und beim Fotografen (www.irwk-fotografie.de) direkt erhältlich ist.

Dieter Wiesmann | geboren in München | freier Fotograf | Studio in Brüggen | Auftragsarbeiten mit Schwerpunkt Personenfotografie | regionale Schwerpunkte: Niederrhein und Raum München | Ausstellungen mit freien Arbeiten | Lehraufträge zu Ästhetik | Fotografie-Workshops

Kontakt: mail@irwk-fotografie.de

Altes Wasserwerk, Fliethweg, Wachtendonk (Parkplätze an der Wankumer Straße)

Eintritt frei

Gruppe “MachArt” “Offenes Atelier” Montag, 11.5. bis Sonntag 17.5.2015 Die Gruppe MachART ist seit 1993 ein Zusammenschluss von aktuell 11 Künstler/innen vom linken Niederrhein. Jedes Jahr findet eine gemeinsame öffentliche Ausstellung statt, in der sich alle Mitglieder mit einem gemeinsam erarbeiteten Thema auseinandersetzen. Maler/innen, Grafiker/innen, Bildhauer, eine Keramikerin, eine Fotografin und eine Glaskünstlerin treffen sich regelmäßig zum künstlerischen Austausch und gemeinsamen Arbeiten.

Vom 11. bis zum 17. Mai von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr treffen sich Künstler/innen der Gruppe auch in diesem Jahr wieder im alten Wasserwerk in Wachtendonk zu einem offenen Atelier. Aufgrund der hohen Besucherzahl in 2014 und des morbiden Charmes des Gebäudes entschloss sich die Gruppe, auch in diesem Jahr wieder eine Woche zusammen zu arbeiten und sich auszutauschen.

Jeder Teilnehmer arbeitet vor Ort im Sinne seiner eigenen künstlerischen Positionen. Die Abgeschiedenheit des Arbeitsortes ermöglicht eine intensive Auseinandersetzung mit der eigenen Arbeit und mit den Arbeiten der anderen Gruppenmitglieder. In Reaktion auch auf die Räumlichkeiten und die umgebende Natur entsteht ein fruchtbarer, künstlerischer Dialog.

Die Türen stehen an allen Tagen offen, d.h. Besucher sind herzlich eingeladen, den Künstlern über die Schulter zu schauen und den künstlerischen Dialog zu verfolgen. Die Künstler/innen freuen sich auf viele Gespräche, Kommentare und Meinungen zu ihren Arbeiten.

Im Rahmen einer Finissage am Samstag, den 16. Mai um 18.00 Uhr, zu der alle Interessierten eingeladen sind, können die entstandenen Arbeiten in gemütlichem Rahmen betrachtet werden. Diese Ausstellung ist Teil der Veranstaltung Kreis Klever KulTourtage (16.5-17.5.2015)

Mitglieder der Gruppe: Margarete Beckers/ Wegberg Hanna Brückelmann/ Brüggen Martina Erkes/ Brüggen Heidi Goldhammer/ Mönchengladbach Dr. Antje Hambitzer/ Brüggen Klaudia Hummen/ Kempen Paul Jakob Hoerkens/ Niederkrüchten Martina Jaesch/ Brüggen Christiane Koken/ Niederkrüchten Elke Schrey/ Brüggen Gisela Stiller/ Brüggen

Alex Römer

Musikwochenende 3. Tag

Sonntag, 26.4.2015, 17 Uhr

 

Flatlandersfolk (Mandoline, Gitarre und Gesang)

 

Alex Römer (Dudelsack)

 

 

Flatlandersfolk (Mandoline, Gitarre und Gesang)

Rocker, Volksmusiker oder was? Sind Sie verrückt? Sowas fragt sich schon so mancher, der von der Begeisterung der FLATLANDERSFOLKer für tradierte Folklore hört. Na, es geht hier ja nicht um Blasmusik und Schlagerschalala! Ganz im Gegenteil. Die Tradition wird aufgebohrt, geschüttelt und ordentlich durchgepustet. Übrig bleibt in seiner ganzen Schönheit das, was Menschen weltweit dazu bringt, Töne über endlose Generationen weiterzuvererben: Musik in ihrer reduziertesten, komprimierten Form, die direkt in Herz und Tanzbein dringt. Und genau diesem Ansatz haben sich FLATLANDERSFOLK verschrieben. Zwei Brüder. Zweimal rheinische Musikbegeisterung, jahrelang in diversen Formationen erprobt. Hier die reine Lust an der irisch keltischen Melodie, dem packenden Rhythmus, der klaren Struktur – dort die Sehnsucht des Flachländers nach den schroffen Felsen des Nordens, nach brodelnder Folklore und endlosen Weiten… und dann zurück nach Hause an den warmen Ofen. Erdiger Folk aus Willich, im Duo prägnant auf den Punkt gebracht.

Alex Römer (Dudelsack)

Googelt man nach einem Dudelsackspieler im Raum Köln, wird man sehr schnell auf seinen Namen stoßen: Axel Römer. Der gebürtige Wipperfürther hatte sich schon sehr früh der Musik verschrieben und sang, komponierte und spielte Gitarre in Rockbands bis er seine Leidenschaft zum schottischen Dudelsack entdeckte. Innerhalb von 18 Jahren hat er sich mit Hilfe eines schottischen Dudelsacklehrers auf diesem schwierigen Instrument perfektioniert und seine Vielfältigkeit als Musiker und Piper bewiesen. Zum Beispiel ist Axel Römer Clubpiper der “Friends of Britisch Royalty”, spielte in Wacken, den Delphischen Spielen in Südkorea, beim Thronjubiläum der Queen und des niederländischen Königshauses, Tattoos in der Schweiz und Belgien, Musikparade der Nationen, 250. Highland Gathering in Edinburgh sowie mehrere Fernseh- und Rundfunktauftritte bei ZDF, WDR, RTL und Produktionen für den KiKa. Er ist Studiomusiker für Highland Bagpipe und spielte Konzerte mit Symphonie-, Akkordeon- und Blasorchestern sowie Kirchenorgeln. Derzeit ist er Pipe Sergeant und Solopiper der „Musicshow-Scotland.com”.

Bürgerhaus „Altes Kloster”
Eintritt frei, Spenden werden erbeten

Multiphonic Musikwochenende 2. Tag

Samstag, 25.4.2015, 19.30 Uhr

“Multiphonic” – Saxophon Quartett

Alexandre Zindel (Autoharp)

 

 

 

“Multiphonic” – Saxophon Quartett

Das „MULTIPHONIC” Saxophon Quartett wurde im Oktober 2007 in der Musikschule Krefeld gegründet. Bereits im Mai 2008 wurde es Preisträger des Bundeswettbewerbes „Jugend musiziert”. Im Mai 2011 errang das Quartett den ersten Preis des Bundeswettbewerbes. International siegte „MULTIPHONIC” 2011 beim „International Ensemble and Solist Contest” in Kerkrade / Niederlande. Auch als Solisten erzielten die jungen Musiker zahlreiche erste Preise. Unter der Anleitung und künstlerischen Betreuung des bekannten und international hochgeschätzten Klarinettisten und Saxophonisten Laszlo Dömötör sind die jungen Musiker inzwischen zu einem Ensemble mit beachtlichem Repertoire und erstaunlicher musikalischer Ausdruckskraft herangereift.

 

Alexandre Zindel (Autoharp)

Seltenes Instrument – außergewöhnliche Stimme! Alexandre Zindel ist der einzige professionell tourende Autoharpspieler (Volkszitherspieler) und Sänger in Deutschland. Er kombiniert dieses faszinierende, von der Zither abstammende Folk-Instrument mit einer feinen, charaktervollen Stimme in einem abwechslungsreichen Solo-Programm bekannter Folksongs, Chansons, Blues und Lieder. Geschichten in deutsch, französisch und englisch von langer Tradition und zeitloser Schönheit. Die Autoharp ist ein 36-saitiges Folkinstrument, das in Deutschland erfunden wurde und einmal Volkszither hieß. Sie klingt wunderbar voll wie zwei Gitarren und dann wieder zart wie eine Zither. Alexandre Zindel arbeitet als Sänger und Komponist mit der WDR-Big Band zusammen, gastierte als Solist und Ensemblesänger mit dem Bundesjazzorchester und dem WDR-Rundfunkorchester in Europa und Süd-Afrika.

 

Bürgerhaus „Altes Kloster”
Eintritt frei, Spenden werden erbeten

 

Sophie Knops-Brockerhoff Musikwochenende 1. Tag

Freitag, 24.4.2015, 19.30 Uhr

Sophie Knops-Brockerhoff (Gitarre)

Fabian Küpper (Erdklangmusik)

 

 

Sophie Knops-Brockerhoff (Gitarre)

Sophie Knops-Brockerhoff wurde 1997 in eine musikalische Familie hineingeboren. Sie begann mit 6 Jahren Klavier zu spielen, wollte aber eigentlich doch viel lieber eine Gitarre haben. Im Alter von 11 Jahren kam sie zu einem für sich damals unbeschreiblich großen Vermögen von 80 Euro und kaufte sich ihre erste Gitarre. Zudem schaffte sie sich auch ein Akkordbuch an und fing an, Lieder nachzuspielen. Unterricht hat sie demnach nie gehabt. Irgendwann entstanden dann die ersten eigenen Songs und nach dem Sieg des SingerSongwriterSlams in Mönchengladbach und einem erfolgreichen Video bei MG Kitchen TV öffneten sich ihr neue Türen. Mittlerweile steht sie mit weltbekannten Gitarristen und ihren Vorbildern, wie beispielsweise Jon Gomm, Joscho Stephan oder Michael Fix, auf der Bühne, womit sich schon ein großer Traum für sie erfüllt hat!

 

Fabian Küpper (Erdklangmusik)

Der junge Multi-Instrumentalist Fabian Küpper, Sohn einer Künstlerfamilie und freischaffender Musiker aus Leidenschaft, lädt ein zu einer Klangreise der besonderen Art. Das außergewöhnliche Instrument, mit dem er nun auftritt, trägt den Namen “Blue Point SteelHarp” und wird in Fachkreisen auch als “Hang”, “Handpan”, oder “Spacedrum” bezeichnet. Es handelt sich dabei um eine neuartige Steeldrum, die vor etwa 15 Jahren in der Schweiz entwickelt wurde. Sphärisch, getragen, mystisch, harmonisch ist der einzigartige Klang dieses Instrumentes und fasziniert die Zuhörer vom ersten Moment an.

Bürgerhaus „Altes Kloster”
Eintritt frei, Spenden werden erbeten

 

musikwochenende-150x150 2. Wachtendonker Musikwochenende

Freitag, 24.4.2015 bis Sonntag, 26.4.2015

Der Wachtendonker Kulturkreis lädt herzlich zum 2. Wachtendonker Musikwochenende ein.

Hervorragende Künstler aus der Region stellen sich und ihr spezielles Instrument  dem interessierten Publikum vor.  Mit von der Partie sind u.a. Alexandre Zindel, der einzige professionelle tourende Autoharpspieler, und das “Multiphonic” Saxophon Quartett welches 2008 Preisträger des Bundeswettbewerbes “Jugend musiziert” wurde. International siegte das Quartett 2011 beim „International Ensemble and Solist Contest” in Kerkrade / Niederlande.

Freitag, 24.4.2015
19.30 – 20.30 Uhr Sophie Knops-Brockerhoff (Gitarre)
21.00 – 22.00 Uhr Fabian Küpper (Erdklangmusik)

Samstag, 25.4.2015
19.30 – 20.30 Uhr “Multiphonic” Quartett (Saxophon)
21.00 – 22.00 Uhr Alexandre Zindel (Autoharp)

Sonntag, 26.4.2015
17.00 -17.50 Uhr FlatlandersFolk (Mandoline, Gitarre und Gesang)
18.00 – 19.00 Uhr Alex Römer (Dudelsack)

Bürgerhaus “Altes Kloster”, Wachtendonk
Eintritt frei, Spenden werden erbeten

DJ Tango-Argentino

mit DJ Matthias Jasper (El Rojo)

Freitag, 20.3.2015, 20 Uhr

Zum zweiten Mal bereits lädt der Kulturkreis Wachtendonk  alle Tango-Liebhaber zur Milonga ins „Casa amarilla” (Bürgerhaus „Altes Kloster”) ein. In besonderem Ambiente sorgt DJ „El rojo” (Matthias Jasper) dann ab 20 Uhr für Rhythmen, bei denen man sich wie in Argentinien fühlt. Guter Wein und Häppchenteller stehen auch dieses Mal wieder zur Stärkung der Tänzer bereit. Nach dem Erfolg beim letzten Mal hat der Kulturkreis beschlossen, die Milonga als festen Bestandteil in sein Programm aufzunehmen. Weitere Termine sind der 11.09.15 und der 06.11.15.

Eintritt 3 Euro

Bürgerhaus “Altes Kloster”

Dr. Hans Peter Retzmann

Neujahrskonzert

Dr. Hans Peter Retzmann

Donnerstag, 1.1.2015, 17 Uhr

Hans-Peter Retzmanns musikalische Ausbildung umfaßt das Studium im Fach Klavier (Musikhochschule Köln) und der Kirchenmusik in Aachen und Düsseldorf (Robert Schumann Hochschule), wo er mit dem Kantorenexamen (A-Examen) abschloß. Er führte seine Studien weiter in Theologie (Würzburg) und im Fach Orgel an der Schola Cantorum in Paris bei Jean Paul Imbert (Diplôme de Virtuosité) sowie in Improvisation und Komposition bei Naji Hakim an la Trinité in Paris. Von 1992-1998 war er Kantor an St. Andreas in Korschenbroich, wo er die Internationale Orgelwoche betreute und Aufführungen mit den Düsseldorfer Sinfonikern initiierte. Darauf folgend war er Kantor an St. Nikolaus in Mönchengladbach-Hardt und rief dort die Reihe „Hardter Konzerte” ins Leben. In dieser Zeit arbeitete er zusammen mit Jane Parker Smith und Alan Wilson und weiteren internationalen Künstlern bei Konzertreisen und CD-Produktionen.

Er selber hat Orgelwerke der Romantik und eigene Improvisationen eingespielt. Darüber hinaus organisiert er Konzertreisen besonders für Chöre aus England und Kanada.

Seit 2006 war er wissenschaftlicher Assistent an der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf, wo er seine Dissertation über Max Regers Musikästhetik bei Prof. Dr. Dr. Volker Kalisch abschloß. Er ist als Dozent am Musikwissenschaftlichen Institut der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf tätig.

Seit 2012 ist er Kantor im Pastoralverbund Delbrück (Paderborn, OWL) und ist verantwortlich für alle liturgischen Aktivitäten und internationalen Konzertreihen. Hans-Peter Retzmann gibt Konzerte als Organist und Improvisator und spielt in unterschiedlichen Ensemblebesetzungen in Deutschland sowie im Ausland. Er gibt Vorlesungen und Workshops zu theoretischen und praktischen Themenstellungen.

Eintritt frei!

St. Michael Kirche, Wachtendonk

Trio Cassis

Trio Cassis
Kammermusik – virtuos, leidenschaftlich, farbig

Samstag, 5.10.2013, 20 Uhr

Trio Cassis
Ricarda Schumann – Querflöte
Rainer Bartz – Violoncello
Lydia Hilgers – Flügel

 

Flöte, Violoncello und Klavier – in dieser Besetzung fanden sich im Sommer 2009 drei engagierte MusikerInnen zusammen, um selten gehörte Kammermusik zur Aufführung zu bringen. Konzerte mit exquisiter Programmgestaltung und bestechendem Zusammenspiel sind das Resultat.

Das breitgefächerte Repertoire von Trio Cassis erstreckt sich über alle Epochen und bringt im Besonderen Werke der Romantik und des Impressionismus bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen zu Gehör.

Die Flötistin und in Wachtendonk aufgewachsene Ricarda Schumann (geb. Drießen) ist neben ihrer Konzerttätigkeit – u.a. als Solistin des Landeszupforchesters NRW – auch als Musikerin und Schauspielerin in der freien Theaterszene in Aachen bekannt und Mitglied des Ensembles Capella Aquisgrana.

Rainer Bartz ist Dozent für Violoncello an der Musikschule Aachen und auf internationalen Meisterkursen. Er konzertiert u.a. als Solocellist des Aachener Kammerorchesters.

Lydia Hilgers spielt als Pianistin in verschiedenen Kammermusikensembles, u.a. bei SalonRouge und Duo Tarantelle. Sie konzertiert international und arbeitet mit bildenden Künstlern zusammen.

Bürgerhaus “Altes Kloster”

Wort vor Ort –

unter diesem Slogan finden in der Zeit vom 20. bis 22. September 2013 sieben Lesungen an verschiedenen Schauplätzen in Wachtendonk und Wankum statt. Alle Autoren stammen aus der Region bzw. sind hier zu Hause. Das Programmangebot ist vielseitig – da ist für jeden etwas dabei.

Das Bürgerhaus „Altes Kloster” ist „Hörsaal” für drei Lesungen. Den Auftakt bilden die Geschwister Gabriele, Gisbert und Hanswilhelm Haefs. Gabriele Haefs ist bekannt als eine der bedeutsamsten Übersetzer aus skandinavischen Sprachen und hat 331 Romane aus nordischen und keltischen Sprachen ins Deutsche übersetzt. Ihr Bruder Gisbert schrieb zahlreiche Krimis und ist einer der ganz großen Autoren fundierter historischer Romane. Nicht weniger bekannt ist Hanswilhelm Haefs. Sein „ Handbuch des nutzlosen Wissens” erschien bisher in 5 Bänden, von denen Band 1 bereits 18 Auflagen erreichte: Aber er hat weitaus mehr veröffentlicht.
Freuen Sie sich auf die beliebte WDR-Moderatorin und Buchautorin Christine Westermann Ihre Lesung ist gleichzeitig Teil der Veranstaltungsreihe “KulturHerbst” der Volksbank an der Niers.
Der Autor Markus Orths wurde hier im Sektor geboren. Im Verlag Schöffling & Co erschienen drei Erzählbände und sechs Romane. Drei seiner Bücher sind in insgesamt siebzehn Sprachen übersetzt worden. Sein neuster Roman „Irgendwann ist Schluss” wurde u.a. zu Beginn des Jahres in 1live Klubbing vorgestellt. (Hinweis: Leider muss die Lesung mit Herrn Orths ausfallen, sie wird vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.)
Den Heimvorteil genießen zwei Wachtendonker Autoren: Ulrike Dömkes liest aus ihrem aktuellen Roman „Vin Santo” im ansprechenden Ambiente auf Gut Weidendonk . Peter Ostermann ist mit „Das Lächeln der Bäckerin” in der Dorfstube Wankum zu Gast.
Warum nicht mal eine ganz andere, etwas rustikalere Location wählen, dachte sich der Kulturkreis Wachtendonk und verlegte die Lesung mit dem Polizisten und Krimischreiber Volker Streiter kurzerhand in die in der Werkstatt von Autoreparatur Koenen.
Auch an die Kleinen wurde gedacht. Die Issumer Märchenerzählerin Mechtild Cuypers zieht mir ihren Geschichten die ab 4-Jährigen in der Jona-Kirche in ihren Bann.

Karten gibt es über kulturkreis@wachtendonk.de, unter 02836/915565 oder in der Touristik-Information in „Haus Püllen”.

 

Ulrike Dömkes
Ulrike Dömkes
Vin Santo: Ein kulinarischer Krimi mit Boris de Beers

Sonntag, 22.9.2013, 18.00 Uhr

 

Ulrike Dömkes lädt mit ihrem aktuellen Roman zu einer spannenden, kulinarischen Reise in die Toskana ein……

  

Über das Buch:
Boris de Beers, Journalist für Gourmet- und Weinmagazine, arbeitet an einer Interviewreihe in der Toskana. Auf einem Spaziergang findet er einen Toten und landet hinter Gittern. Die ungewöhnliche Leiche ist eine Herausforderung für die Gerichtsmedizin und seinen Freund Ispettor Claudio, dessen Nachforschungen in die Vergangenheit führen. Schauplatz der Handlung ist Volterra und Umgebung. Krimi mit Rezepten.

Zu Gut Weidendonk:
Die Besitzer von Gut Weidendonk in Wachtendonk haben diesen drei Generationen Hof zu ihrem neuen Lebensmittelpunkt gemacht und verwirklichten sich damit ihren Traum. Zudem bietet das Gut einen Farm-Shop (www.gutweidendonk.de) für besonderes Interior. Die Familie Janßen freut sich darauf, Sie bei der Lesung auf Gut Weidendonk zu begrüßen.

Gut Weidendonk, Tömperweg 1,  in 47669 Wachtendonk

Volker StreiterVolker Streiter
“Grab ohne Meerblick”

Sonntag, 22.9.2013, 16.00 Uhr

Über das Buch:
In einem Gräberfeld aus der Jungsteinzeit werden ein Skelett mit Amalgamzähnen und eine Strickmütze gefunden. Ist es Zufall, dass ausgerechnet jetzt der Sohn eines Amrumer Hobbyarchäologen bei einem dubiosen Unfall ums Leben kommt? Dann verschwindet auch noch seine Enkelin. Wenig später wird ein abgeschnittenes Ohr gefunden. Hektische Zeiten für die Amrumer Inselpolizei, und das in der Hauptsaison. Da trifft es sich gut, dass gerade eine Kölner Kriminalpolizistin auf Amrum eingetroffen ist und ihren Kollegen tatkräftig zur Seite steht. Auch wenn es ihrem Freund gar nicht gefällt, dass sie sich während des gemeinsamen Urlaubs in Gefahr begibt In seinem zweiten Amrum Krimi fließen wieder die Erfahrungen des Autors aus seinem Polizeialltag in den Roman ein und machen seine sympathischen Figuren so lebensecht.

Über den Autor:
Volker Streiter wuchs in Soest/Westfalen auf und lebt noch. Nach seiner Polizeiausbildung versetzte ihn das Innenministerium NRW nach Köln, wo er “Streife fahren” durfte, wie das so heißt. Inzwischen streift er nicht mehr, arbeitet aber weiterhin beim selben Arbeitgeber in seiner inzwischen zur Wahlheimat gewordenen Stadt. Über diese schrieb er auch einen humorvollen Stadtführer (Mit Caspar, Melchior und Balthasar durch Köln; Reisebuchverlag traveldiary.de Hamburg).
Der wander- und naturbegeisterte Autor verlegte seine letzten drei Kriminalromane an die Nordsee (Amrum) und in die Alpen (Funtensee/ Berchtesgadener Land). Diese Landschaften, die Streiter sehr gut kennt, sind die gehaltvollen Kulissen seiner packenden Geschichten um die Urlauberin und Kölner Ermittlerin Elke Hundgeburth.

Über den Ort:
Warum nicht mal eine ganz andere, etwas rustikalere Location wählen, dachte sich der Kulturkreis Wachtendonk und verlegte die Lesung kurzerhand in die Werkstatt Autoreparatur Koenen,  Grefrather Str. 29 in Wankum

Werkstatt Autoreparatur Koenen, Wankum

Christine Westermann © networks/heinrich cuipers (köln)

Christine Westermann
„Aufforderung zum Tanz” Bleiben Sie bitte sitzen!

Samstag, 21.9.2013, 20 Uhr

Christine Westermann, die beliebte WDR-Moderatorin, Buchautorin und Journalistin liest aus ihren Büchern. Und fängt gleich mit dem Ende an. Ihre ersten Kurzgeschichten stammen aus dem Buch „Ich glaube, er hat Schluss gemacht”. Heiteres, Alltägliches, Besinnliches. Und eben auch Persönliches. So wie es auch aus dem Briefwechsel hervorgeht, den sie zusammen mit Jörg Thadeusz geschrieben und unter „Aufforderung zum Tanz” veröffentlicht hat. Und dass die Autorin gerne feiert und insbesondere in Köln dabei Augen und Ohren offen hält, zeigen die Geschichten in „Karneval”.

Die Lesung ist Teil der Veranstaltungsreihe “KulturHerbst” der Volksbank an der Niers.

 Bürgerhaus “Altes Kloster”

Peter OstermannPeter Ostermann
“Das Lächeln der Bäckerin”

Samstag, 21.9.2013, 15.00 Uhr


Über Gott, die Liebe und das Leben schreibt der Wachtendonker Autor Peter Ostermann in seinem neusten Roman “Das Lächeln der Bäckerin” . Er liest für Sie in der Dorfstube Wankum.

 

Über das Buch:
Christian ist nach dem Abitur auf der Suche nach dem für ihn richtigen Studium: Theologie ist vielleicht ein Fach, das ihn interessieren könnte. Da erinnert er sich an seinen Onkel Paul, der in Frankreich lebt und Theologie studiert hat. Christian macht sich mit seinem Motorrad auf den Weg in die Provence, wo Paul mit Psychotherapie, Coaching und Beratungen seinen Lebensunterhalt verdient. Er lernt Paul und seine ungewöhnliche Lebensweise kennen sowie seinen Freundeskreis. Er verlebt bei seinem Onkel einen glücklichen, aufschlussreichen provenzalischen Sommer mit tiefgründigen Gesprächen über Gott und das Leben. Unter den vielen Menschen, die ihm begegnen, sind auch zwei junge Frauen, die unbeschwerte Pariserin Francoise und die ernstere Schwedin Selma …

Zur Dorfstube:
In dem Gebäude der alten Kaplanei, Martinsplatz 4, in Wankums Ortsmitte, eröffnete der „Geschichtskreis Wankum” 2008 seine „Dorfstube”. Das Haus ist nun ein kleines Heimatmuseum mit Dorfarchiv und interessanten Ausstellungstücken zur Wankumer Geschichte. Es ist damit zu einem wichtigen kulturellen Kommunikationszentrum der Wankumer Dorfgemeinschaft geworden.

Freuen Sie sich auf “Lesen-live am Nachmittag” in der gemütlichen, “guten Stube” der Ortschaft Wankum.

Dorfstube Wankum

Mechtild Cuypers

Mechtild Cuypers
Märchengold für Kinder ab 4 Jahren

Samstag, 21.9.2013, 15.00 Uhr

Auch unser “Kleinen” kommen beim diesjährigen Literaturwochenende nicht zu kurz. Märchenerzählerin Mechthild Cuypers “entführt” ihre jungen Zuhörer in fremde Welten, verzaubert sie und zieht sie in ihren Bann ……

Mechtild Cuypers kam durch ihren Beruf als Erzieherin im Waldorfkindergarten zum Märchenerzählen. In den Jahren 1991 – 1993 machte sie eine Ausbildung zur Märchenerzählerin. Seit dieser Zeit ist Mechtild Cuypers in diesem Bereich aktiv und kann auf zahlreiche Erfahrungen mit Erzählabenden und Interpretationsveranstaltungen für Märchen zurückblicken. Neben Kindern gehörten von Anfang an auch Erwachsene und Senioren sowie Behinderte und andere Teilnehmergruppen zu ihren Zuhörern. Seit 2011 verfügt Mechtild Cuypers in dem weißen Häuschen über einen eigenen Märchenraum in Issum, in dem sie regelmäßige Märchenkurse anbietet. Sie ist Mitglied der Europäischen Märchengesellschaft.

Zur “Märchenstunde” mit Mechtild Cypers, den Gebrüdern Grimm uvm. lädt der Kulturkreis Wachten-donk in die Jona-Kirche, Berliner Str. 12, 47669 Wachtendonk, ein.

Für junggebliebene Großeltern, die ihre Enkelin oder ihren Enkel zur Veranstaltung begleiten, gibt es einen besonderen Rabatt.

Jona-Kirche

 

Gisbert Haefs
Gabriele Haefs

Hanswilhelm Haefs




Gemeinsame Lesung der Geschwister Haefs

Gisbert Haefs “Finaler Rettungskuss”
Gabriele Haefs “Auf der Suche nach Ibsens Badewanne”
Hanswilhelm Haefs “Handbuch des unnützen Wissens”

Freitag, 20.9.2013, 20 Uhr

Dem Kulturkreis ist es gelungen, die drei bekannten Autoren und Übersetzer, die als Familie einige Jahre in Wachtendonk lebten bzw. hier geboren sind, für die Auftaktveranstaltung des Literaturwochenendes zu gewinnen.

Gisbert Haefs

Jahrgang 1950, geboren in Wachtendonk, lebt und schreibt heute in Bonn; als Übersetzer/Herausgeber verantwortlich für Borges, Kipling, Brassens, Dylan u.a., als Autor haftbar für Erzählungen, historische Romane (Hannibal, Troja, Raja, Die Rache des Kaisers, Das Labyrinth von Ragusa u.a.) und Krimis (Matzbach).

Den Niederrheiner Gisbert Haefs muss man eigentlich zu den Großen der deutschen Kriminalliteratur zählen. Bereits 1981 begann er mit den Romanen um Baltasar Matzbach, einer Figur, die man bis dato eigentlich nur aus englischen Whodunits kannte. Kombiniert mit viel Ironie und Gefühl für kunstvolle Sprache stand und steht Haefs im krassen Kontrast zu allem, was man sonst vom deutschen Krimi kennt. Aufgrund seiner Wortwahl mag es für manche Leser antiquiert klingen, aber Haefs´ Sprache ist kunstvoll, sein Wortschatz schier unbegrenzt. Keine Seite überschlägt der Leser, sondern erfreut sich an jedem neuen Wortwitz des Niederrheiners. Dazu baut der Autor eine tagesaktuelle Thematik ein und weder nervt, noch langweilt er mit mit seiner Vorliebe für Sprachspiele. Ganz im Gegenteil: Mit ungefähr 200 Seiten ist dieser Roman nicht nur knackig kurz, sondern auch äußerst kurzweilig und überrascht mit Action, die so zu einem Whodunit gar nicht gehört. Ein großes Kompliment an den Verlag, dass Haefs´ Krimis wieder erhältlich sind und noch mehr dafür, dass die Geschichte weitergeht. Sprachwitzig, intelligent, humorvoll, kurzweilig, schlichtweg gekonnt!
Krimi-couch.de, Lars Schafft (zu FINALER RETTUNGSKUSS und allgemein zur Matzbach-Reihe bei KBV)

Gabriele Haefs

Dr. Gabriele Haefs, Jahrgang 1953, geboren in Wachtendonk am Niederrhein, aufgewachsen in Bad Godesberg, aus Studiengründen in Hamburg gelandet: Die rheinische Gelassenheit mischt sich deshalb inzwischen mit hanseatischem Temperament. Studium in Bonn und Hamburg in den Fächern Volkskunde, Sprachwissenschaft, Keltologie und Skandinavistik, Promotion 1982 mit einer Arbeit über irische traditionelle Musik und deren Rezeption und Vermarktung. Nach einigen Jahren als Verlagslektorin freie Übersetzerin und Autorin. Gabriele Haefs gilt als eine der der bedeutsamsten Übersetzer aus skandinavischen Sprachen und hat bislang 331 Romane aus nordischen und keltischen Sprachen ins Deutsche übesetzt.

Aktuelle Buchveröffentlichung: „Auf der Suche nach Ibsens Badewanne“- eine andere Art Stadtführer zu Oslo (zusammen mit Anne Bubenzer) im Picus Verlage

Hanswilhelm Haefs

Hanswilhelm Haefs wurde 1935 in Berlin geboren, lebte 1945-1953 in Wachtendonk und studierte später in Bonn, Zagreb und Madrid. Seine Reisen führten ihn u. a. in die USA, nach Kanada, Israel und China. Haefs gründete die Deutsche Marco-Polo-Gesellschaft und lebt heute als Übersetzer, Herausgeber und Autor zahlreicher Bücher in der Alten Schule zu Atzerath in Belgien.

Aus ungezählten Lesefrüchten aus ca. 30 Jahren entstand dann das Handbuch des nutzlosen Wissens -informativ, witzig, skurril, kurios-, das bisher in 5 Bänden erschien, von denen Band 1 bereits 18 Auflagen erreichte.

Bürgerhaus “Altes Kloster”

Anders Orth in "Monsterquatsch und Wackelzähne"Kindertheater “Lila Lindwurm”

“Monsterquatsch und Wackelzähne”
Mittwoch, 28.8.2013, 16 Uhr

 


Das ist ganz schön witzig wenn man ein Clown ist, der die besten Lieder kennt, um Menschen zum Lachen zu bringen. Wenn man dann noch Freunde hat, wie einen Roboter den niemand versteht, weil er nicht spricht, sondern nur komische Geräusche macht oder ein Monster, welches gerne seine Freunde erschreckt und ein Waschbärenkind, das sich einfach nicht waschen will, ist der Spaß doch garantiert. Aber dann sind da ja noch die frechen Mäuse und selbstverständlich der Wackelzahn der einfach nicht rausfallen will, sondern nur von links nach rechts und von vorne nach hinten wackelt.
Besonders schön an dem Programm ist, dass die kleinen Zuschauer selbst aktiv mitmachen können. Sie können Mittanzen, -musizieren, -singen, ein gruseliges Monster oder die kleinen flinken Mäuse spielen.
Aber man kann auch einfach zuschauen, um sich von der lustigen Clownwelt begeistern zu lassen, den einfach zu verstehenden Liedern und Geschichten, die es zu erzählen gibt, zuhören und einen lustigen Nachmittag verbringen. Wenn der Clown dann noch seine Trompete rausholt, ist lachen vorprogrammiert. Alles in allem ist das Stück ein Vergnügen für die ganze Familie.
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Kinderferienspaßaktion statt.

Der Eintritt ist frei.

Bürgerhaus “Altes Kloster”


Freizeit-Künstler Geldern e.V.Freizeit-Künstler Geldern e.V.


“Offenes Atelier”


Montag, 5.8. bis Samstag 10.8.2013

Fast eine Woche lang veranstalten die Freizeit-Künstler Geldern ein offenes Atelier im “Alten Wasserwerk” in Wachtendonk.


An jedem Tag sind die Künstler von 14.00 bis 18.00 Uhr aktiv und freuen sich, wenn ihnen Besucher und Interessierte über die Schulter schauen. Am Samstag, dem 10.08.2013 um 15.00 Uhr findet die Finissage statt und wird musikalisch von dem Flötenkreis „Orbis tibiarum” begleitet, zu der die Künstler herzlich einladen.

“Altes Wasserwerk”

Eintritt frei

Piet Klocke © Bettina DewaldPiet Klocke
“Kann ich hier mal eine Sache zu Ende?!”

Freitag, 5.7.2013, 20 Uhr


In der Tradition von Werner Finck, Jürgen von Manger, Heinz Erhardt und Karl Valentin stehend, sprechen seine Seminare „Kommunikation – wozu?”, „Scheitern als Weg” oder „Leben – eine Zumutung, aber muss ja!” für sich. Neben der Musik (16 Jahre Film- u. Fernsehmusiker, diverse Musiktheater) erreichte seine Begabung, eine Mischung aus ausgeprägtem Mutterwitz und der herzlich direkten, sich selbst aber immer gern überfordernden Sprache des Ruhrgebiets, erst durch diverse Fernsehauftritte um die Jahrtausendwende ein größeres Publikum.

Nach der Präsentation seines Bühnenprogramms „HipHop für Angestellte” in Amsterdam schrieb eine Rezensentin: „Piet Klocke is op zijn best als hij van de hak op de tak springt!”. Vom Hundertsten ins Tausendste, so ist dann auch die Themenauswahl in seinem aktuellen Werk angelegt. Buch-Führung? Nein, danke, nicht jetzt! Von Fado bis Dada, die Evolution will auch ihren Spaß.

„Klocke beherrscht die Kunst der immerwährenden Assoziation, ist ein Meister des gebrochenen Wort-Versprechens.” Süddeutsche Zeitung

Piet Klocke, gelernter Gitarrist, Film- und Theatermusiker, Schauspieler, Autor und Komödiant bekam u.a. den Bayerischen Kabarettpreis, den Goldenen Löwen, den Jürgen-von-Manger-Preis. Gemeinsam mit der Jazz-Saxophonistin Simone Sonnenschein ist er zurzeit mit seinem neuen Programm „Das Leben ist schön – gefälligst!” auf Tour.

Bürgerhaus “Altes Kloster”

Áktion Müllkippe Meer 2Kempener Kunstkreis `87
“Offenes Atelier”


Samstag, 8.6.bis Sonntag 21.7.2013

Auch in diesem Jahr nutzen einige Akteure des Kempener Kunstkreises das alte Wasserwerk als offenes Atelier. Die diesjährigen Mal- und Aktionsthemen der Gemeinschaft münden in den allumfassenden Konzeptbegriff: WASSER WERT . Davon ableitend stehen das sechswöchige Symposium im Wasserwerk und die Aktion unter dem Thema “MÜLLKIPPE MEER”. 7 Künster/innen nehmen daran teil, Horst Birk, Wilhelm-Josef Heinen, Viktor Juschkat, Werner Klaffke, Dieter Pisculla, Marion Witt und José Kamper.

Und darum geht es:
Ausführliche Informationen zu Zivilisationsfolgen, d.h. analysieren dieser von Menschen geschaffenen Realitäten und Suche nach Möglichkeiten einer bedeutungsvollen und menschlichen Kunst.
Sechs Wochen Praxis und Selbstreflexion (fernab jeder Großstadthektik) bieten den Künstlern vielfältige Möglichkeiten zu gemeinsamer konzentrierter Auseinandersetzung mit der intellektuell und kreativ erarbeiteten Grundidee, um so eine persönliche, künstlerische Weiterentwicklung zu erlangen.
Der Prozess der intensiven Arbeits- und Reflexionsphasen ist der gegenseitigen Durchdringung und Befruchtung unterschiedlich künstlerischer und gestalterischer Erfahrungen geschuldet und schafft Raum für ein sicherlich überzeugendes ( Erlebnis) Ergebnis.

Geöffnet ist die Ausstellung am 13., 14., 20., und 21. Juli 2013, jeweils von 11.00 bis 18.00 Uhr

Eintritt frei

Altes Wasserwerk