Veranstaltungsarchiv

Joscho Stephan Trio

Joscho Stephan Trio

 

Joscho Stephan Trio

Freitag, 2.11.2018, 20 Uhr

 

Wie kein anderer prägt Joscho Stephan mit seinem Spiel den modernen Gypsy Swing: Durch seinen authentischen Ton, mit harmonischer Raffinesse und rhythmischem Gespür, vor allem aber mit atemberaubender Solotechnik hat sich Stephan in der internationalen Gitarrenszene einen herausragenden Ruf erspielt. Er versteht es wie kein Zweiter, aus der Vielzahl aktueller Gypsy Swing Adaptionen heraus zu ragen, indem er neben den vielen Interpretationen der bekannten Klassiker des Genres den Gypsy Swing mit Latin, Klassik und Pop liiert. Hier zeigt sich Stephans Stärke als kreativer Visionär. Und das begeistert das junge und alte Konzertpublikum gleichermaßen.

 Seine beiden letzten Produktionen erfuhren eine besondere Anerkennung. Anfang 2015 wurde „Gypsy meets Groove“ ebenso für den Deutschen Schallplattenpreis nominiert wie sein aktuelles Album „Guitar Heroes“, für welches er Gitarrengrößen wie Bireli Lagrène und Stochelo Rosenberg als Gäste gewinnen konnte. Schon sein Debüt „Swinging Strings“ wurde 1999 vom amerikanischen Fachmagazin „Guitar Player“ zur CD des Monats gekürt. Das renommierte „Acoustic Guitar Magazine“ feiert Joscho Stephan als Gitarristen für die Zukunft der Gypsy Jazzgitarre.

Musikergrößen wie Paquito D’Rivera, James Carter, Charlie Mariano und Grady Tate zeigten sich nach gemeinsamen Auftritten begeistert. Auf dem australischen Kontinent war Joscho Stephan mit Martin Taylor und Tommy Emmanuel auf Konzertreise. Mit seinen eigenen Ensembles hat er auf vielen bedeutenden Festivals in ganz Europa gespielt. Auch in den USA konnte er mit Konzerten u.a. in Nashville, Chicago, San Francisco, Detroit oder im legendären Jazzclub Birdland und dem Lincoln Center in New York begeistern.

In Wachtendonk tritt Joscho Stephan mit seinem eigenen Trio auf.

Besetzung:
Joscho Stephan: Sologitarre
Günter Stephan: Rhythmusgitarre
Volker Kamp: Kontrabass

Bürgerhaus “Altes Kloster”

La Mojarra Calavera

La Mojarra Calavera

 

La Mojarra Calavera

Freitag, 5.10.2018, 20 Uhr

 

La Mojarra Calavera aus Köln, das ist anspruchsvolle karibische Musik, die sofort zum Tanzen verführt. Ein einzigartiger, ungewöhnlicher Stilmix, der tief in traditionellen Rhythmen verwurzelt ist, aber seine ganz eigene, moderne Interpretation gefunden hat. Tiefgründige spanischsprachige Lieder, die viele Geschichten zu erzählen haben.

Die Musik von La Mojarra Calavera ist eine kraftvolle Mischung traditioneller lateinamerikanischer Grooves wie Cumbia, Son, Rumba, Cha-cha-chá, Merengue und Bolero. Doch während ihre Wurzeln fest im reichhaltigen Erbe der traditionellen Latin-Rhythmen ruhen, haben La Mojarra Calavera ihren ganz eigenen Klang gefunden, der keine Grenzen zwischen Ländern, Kulturen und Musikstilen kennt.

Das Resultat ist ein warmer, konzertgitarren- und tres-cubano-lastiger Sound mit viel, viel Rhythmus, bei dem nichts unmöglich ist – außer, dass Beine und Füße stillhalten. Die tiefgehenden Liedtexte in spanischer Sprache aus der Feder von Sänger Carlos Gabriel Klein sind humorvolle Anekdoten, augenzwinkernd-ironische Erzählungen und bissig-kritische Beobachtungen aus Alltag, Gesellschaft, Politik und dem zwischenmenschlichen Mit- und Gegeneinander.

2007 mitten in der Nacht an einem kleinen Busbahnhof in der mexikanischen Provinz gegründet, sind heute in dem multinationalen Quintett mexikanisch-bolivianisch-deutsch-russischer Herkunft beide Seiten des Atlantiks gut repräsentiert. Die EP “Volvió a salir el sol” erschien 2013.

La Mojarra Calavera sind:
Carlos Gabriel Klein – Gesang, Gitarre, Kazoo, Text, Komposition
José Díaz de León – Tres Cubano, Gitarre, Gesang, Komposition
Roman “Don Ramón El Zorro” Fuchß – Bass
Ievgeni “Eugenio El Genio” Ianin – Schlagzeug
Jaime Gamero – Perkussion

Bürgerhaus “Altes Kloster” 

 

Jürgen Becker – Kabarettist – 2015 – Foto © Simin Kianmehr

 

Jürgen Becker

„Volksbegehren“
Die Kulturgeschichte der Fortpflanzung

Sonntag, 23.9.2018, 19 Uhr

DIE VERANSTALTUNG IST AUSVERKAUFT !!!

Wer  bei  Titel  “Volksbegehren” des neuen Programms von Jürgen Becker an Politik oder den Rechtsbegriff für ein Instrument der Basisdemokratie denkt, der ist absolut  “auf dem Holzweg”. Mit typisch rheinischen Humor, wortgewandt und dem bekannten Schalk in den Augen widmet sich der beliebte Kabarettist der Kulturgeschichte der Fortpflanzung und “bewegt” sich damit rd. anderthalb Stunden “unterhalb  der Gürtellinie”  und bleibt trotzdem “jugendfrei” . Was macht sexy? Was lehrt uns die Erotik über uns selbst? Und welche Lebensweisheiten können wir aus  Ihr gewinnen? – Dies sind nur einige Fragen, die Jürgen Becker an diesem illustren Abend aufwirft.

„Mitternachtsspitzen“ sind im gleichnamigen Film mit Doris Day und John Garvin Dessous und so wagt der Moderator derselben einen kabarettistischen Beischlaf mit dem Eros, dem wohl mäch-tigsten aller Götter. Jürgen Becker bittet zum Blick durchs Schlüsselloch. Das Publikum darf sich beim Liebesspiel mit Worten aufs angenehmste gekitzelt fühlen und beim Anblick von hundert erotischen Meisterwerken in Deckung bleiben – und spürt dabei geflissentlich, dass schöne Schenkel nicht nur im Bett betören. Gelegentlich darf man sich auch darauf klopfen.

Der gebürtige Kölner Jürgen Becker ist dem breiten Publikum bestens bekannt aus Funk und Fernsehen. Radiohörer kennen ihn seit   1992 aus der Serie „Frühstückspause“, U-Punkt um 10 Uhr 40, zusammen mit Didi Jünemann, wöchentlich freitags auf WDR 2. Jürgen Becker ist Mitbegründer und Präsident der alternativen „Stunksitzung“, gemeinsam mit 30 ebenso Bekloppten, Autor von unzähligen Sketchen, Liedern und Moderationen. Seit 1992 moderiert er die renommierte Kabarett-Sendung Mitternachtsspitzen  im  WDR.  Seit rd. 40 Jahren tourt Jürgen Becker allein oder mit kabarettistischer Begleitung und immer neuen Programmen durch die Republik und sorgt dabei stets für ausverkaufte  Veranstaltungssäle. 

Bürgerhaus “Altes Kloster”

Muckefuck - Jazz

Muckefuck – Jazz

Nepomuk

Nepomuk


Jazz & more an der Burgruine

Muckefuck (Jazz)
           &
Nepomuk (Pop/Alternative/Independent)

Sonntag, 26.8.2018, 11 bis 15 Uhr

Auch in diesem Jahr lädt der Kulturkreis Wachtendonk e.V. wieder zum Frühschoppen auf das Gelände der Burgruine ein.  Auf der Bühne zwei  gänzlich unterschiedliche Bands, denen aber eins gemeinsam ist: Ihre Musik “geht ins Ohr und in die Beine”.

Traditionell beginnt die Veranstaltung um 11 Uhr mit Jazz vom Feinsten. Das Jazzorchester Muckefuck aus Neuss lässt den Jazz der 20er und 30er Jahre wiederaufleben. In den nunmehr 20 Jahren ihres Bestehens ist die Band zu einer festen Größe in der Jazzszene des Niederrheins geworden. Mit ihrer Art den Dixieland-, Swing und New Orleans-Jazz zu interpretieren, hat sich  Muckefuck längst vom Geheimtipp zur ambitionierten Jazzcombo mit Engagements im gesamten Bundesgebiet entwickelt. 

Ganz anders ab 13 Uhr Nepomuk, die Pop/Alternative/Independent-Band aus Dortmund/Attendorn. Befeuert von Punkrockbands wie NOFX oder HOT WATER MUSIC wollten sie eine Band haben, die ordentlich nach vorne geht. Mit den Jahren entdeckten sie, dass auch Folk und Country eine subversive Kraft haben können, wenn man diese Musik nur richtig spielt. Roman, Marc, Tim und Micha setzen auf wohl temperierte Klangfarben, die den Aufbruch und die Freiheit loben. Sie paaren surreale Poesie mit würdevollen Gesten – und die musikalische Wall Of Sound groovt dazu im Takt.

Burgruine Wachtendonk

Tom Teuer

Tom Teuer

 

Theater Tom Teuer
„Die Prinzessin auf der Erbse“

Mittwoch, 15.8.2018, 16 Uhr

 

Es war einmal und ist immer noch so ein König. Der lebt glücklich mit seinem Prinzensohn auf einer Insel. Doch etwas fehlt dem Prinzen: genau, eine richtige Prinzessin. Und weil es keine auf der Insel gibt, schippert der Prinz los, scheppernd über die Meere zur Prinzessinnensuche. Und er trifft sie: Prinzessinnen, interessiert nur an ihrer Schönheit, träumend nur von Süßigkeiten, nie Zeit habend, immer mit Handys telefonierend. Ratlos schippert der Prinz zur Insel zurück. Eine Prinzessin ist nicht an Board.

Dunkle Wolken ziehen über der Insel auf. Es blitzt, donnert, regnet, stürmt und es weht – eine Prinzessin an Land. Zumindest behauptet sie, eine zu sein. Doch sie trägt keine Krone, lässt sich nicht bedienen und findet auch noch Unwetter toll. Das ist doch keine Prinzessin! Na, das werden wir ja sehen, denkt der König und legt ihr, was sonst, eine Erbse ins Bett, ganz nach unten, unter alle Matratzen.

Was dann passiert, hat selbst der König noch nicht erlebt……

Ein Stück über die Neugier und Offenheit gegenüber denen, die irgendwie anders sind.

Ein ziemlich bekanntes Märchen – etwas anders erzählt.  Für Kinder ab 4 Jahren im Rahmen der Ferienspaßaktion.

Bürgerhaus “Altes Kloster”

Lost Place Comedy

Lost Place Comedy

LOST PLACE COMEDY

an der Burgruine

Samstag, 21.7.2018,  20 Uhr

Unter dem Titel „Lost-Place-Comedy“ startet eine neue Comedy-Mix Show mit einem vollkommen neuen Konzept. So werden längst vergessene und verlassene Orte wieder mit Leben gefüllt. Moderator Manuel Bodden präsentiert an diesem Abend gleich 4 Comedians aus verschiedenen Bereichen. Für die Auftaktveranstaltung konnte mit Johannes Flöck, Jacqueline Feldmann, Berhane Berhane und Lars Redlich ein Programm zusammengestellt werden, was mit Sicherheit für jeden Besucher einen kurzweiligen und amüsanten Abend versprechen wird.

Johannes Flöck ist ein deutscher Standup-Comedian und Moderator. Seit 2002 tourt er mit diversen Soloprogrammen durch ganz Deutschland. Seit Herbst 2016 spielt er sein neues Programm “Wenn Happy und Birthday getrennte Wege gehen”. Unter dem gleichen Titel veröffentlichte er bereits sein erstes Buch (Fischer Verlag). Johannes Flöck ist zudem seit vielen Jahren gern gesehener Gast in vielen TV-Shows (Freunde in der Mäulesmühle, Stuttgarter Besen, Pro7-Quatsch Comedy Club, Nightwash bei WDR/ComedyCentral, RTL ComedyNacht u.v.a.). Sein Multitalent beweist er außerdem als Event-Moderator und Außenreporter, wie z.B. in der ZDF Sendung „Klar! Wissen ist gut!”.

Jacqueline Feldmann  kommt mit Teilen ihres nunmehr zweiten Solo Programms  “Plötzlich Zukunft! Konnt´ ja keiner wissen…”  – einer lustigen Liebeserklärung an das „normale” Leben, an verrückte Ängste der Jugend und deren Eltern, sowie der Versuch, „Youtube-Star” als echten Beruf zu betrachten. Natürlich widmet sich Jacqueline auch anderen Themen – und dies mit viel Sympathie, großer Präsenz und voller Energie. Zwischen Wahlurne, Kubaurlaub und WG-Party schafft sie den Spagat zwischen den Generationen: Dem jungen Publikum dient sie gerne als Identifikationsfigur, den älteren Fans gibt sie wiederum einen faszinierenden Einblick in das Leben einer jungen Frau.

Berhane Berhane  – als er mit 6 Jahren nach Deutschland kam, hatte er praktisch nichts, nicht einmal einen Nachnamen. Den bekam er erst in Deutschland zusammen mit seinem Pass. Aber seine Einbürgerung hat noch ein viel schrecklichere Nebenwirkung: seit er Deutscher ist, hat er Angst um „sein” neues Volk. Und die Besuche in den deutschen Discos bestätigen ihn: ein Volk, dass sich auf der Tanzfläche so dämlich anstellt, wird auf jeden Fall aussterben. Aber Berhane bringt die Bewegung und Erleuchtung. Denn Berhane Berhane ist das neue Licht auf Deutschlands Comedybühnen. Klug, witzig und er kann auch noch verdammt gut tanzen.

Lars Redlich studierte zunächst Musik und Sport, um Gymnasiallehrer zu werden. 2004 ließ er sich dann an der Universität der Künste Berlin in Schauspiel, Gesang und Tanz ausbilden und schloss als diplomierter Bühnendarsteller mit Auszeichnung ab. Seitdem ist der gebürtige Berliner sowohl in Theater- als auch Fernsehproduktionen zu sehen. Die große Portion an Kreativität und Variabilität in Kombination mit dem Willen, „Unaustauschbares” auf der Bühne zu präsentieren, führte dazu, dass der sympathische Multi-Instrumentalist parallel zu seinem anderen Bühnenleben sein selbstironisches Solo-Programm „Lars but not least”, eine so noch nicht dagewesene Kombination aus Show, Kabarett, Musikcomedy und eigene Songs, sowohl mit ehrlichen und nachdenklichen Tönen als auch mit mitreißenden Momenten und intelligentem Humor, ins Leben rief. 

Burgruine, Dammweg, Wachtendonk

Ferry2Kerry

Ferry2Kerry

 

Ferry2Kerry

traditional celtic Music

Samstag, 9.6.2018,  20 Uhr

 

Vom kleinen Rahmen mit rein akustischer Ausführung bis hin zu Autritten auf Festivals reicht die Palette von Ferry2Kerry. Die Musik orientiert sich im Wesentlichen an der irischen Tradition. Mitreißende Jigs und Reels, anrührende Balladen, zünftige Sauf-und Rauflieder, packende Songs aus allen irischen Lebenslagen mit persönlichen und historischen Bezügen laden zum Zuhören ein.  Dabei kann zwischenzeitlich schon einmal eine schottische oder bretonische Melodie erklingen.

Helga Supplieth, Ottmar Nagel, Peter Supplieth und Henning Wilms spielen dabei genau die Instrumente, die Sie bei einem Irishfolk-Konzert erwarten: Tin Whistle, Mandoline, irisches Akkordeon (oder schlicht “Box”), Gitarre, Bodhran, irische Bouzouki und Dudelsack – ergänzt durch Drehleier und Bombarde aus dem bretonischen Instrumentarium. So entsteht jene lebensfrohe Mischung aus verschiedenen Stilen und Instrumenten, die bisher noch jeden begeistert hat.

Als passende Getränke werden an diesem Abend auch Kir Breton (klassischer Apéritif aus der Bretagne/Frankreich) sowie Guinness (irisches Bier) angeboten.

Bürgerhaus “Altes Kloster”

MachART Gruppenfoto 2013 altes Wasserwerk Kopie

 

Gruppe MachArt

Montag, 28.5. – Sonntag, 3.6.2018

jeweils 10.00 bis 17.00 Uhr

 

Bereits zum  fünften Mal verlegt die Gruppe Machart ihr Atelier für eine Woche in das Alte Wasserwerk in Wachtendonk.

Die Gruppe MachART ist seit 1993 ein Zusammenschluss von aktuell 11 Künstler/innen vom linken Niederrhein. Jedes Jahr findet eine gemeinsame öffentliche Ausstellung statt, in der sich alle Mitglieder mit einem gemeinsamen Thema auseinandersetzen. Maler/innen, Grafiker/innen, Bildhauer, eine Keramikerin, eine Fotografin und eine Glaskünstlerin treffen sich regelmäßig zum künstlerischen Austausch und gemeinschaftlichen Arbeiten.

Die Mitglieder der Gruppe kommen nun erneut nach Wachtendonk. In den letzten 4 Jahren arbeiteten die Künstler/innen hier jeweils eine Woche mit offenen Türen für Besucher. Auch im letzten Jahr erlagen die Künstlerinnen und Künstler dem morbiden Charme und den großen Freiräumen in diesem ungewöhnlichen Gemäuer und entschlossen sich, wieder eine Woche hier zusammen künstlerisch tätig zu sein und sich auszutauschen.

Jeder Teilnehmer arbeitet vor Ort im Sinne seiner eigenen künstlerischen Positionen. Die Abgeschiedenheit des Arbeitsortes ermöglicht eine intensive Auseinandersetzung mit der eigenen Arbeit und mit den Werken der anderen Gruppenmitglieder. In Reaktion auch auf die Räumlichkeiten, die guten Lichtverhältnisse und die umgebende Natur entsteht ein fruchtbarer künstlerischer Dialog.

Die Türen stehen an allen Tagen offen, d.h. Besucher sind herzlich eingeladen, den Künstlern über die Schulter zu schauen und den künstlerischen Dialog zu verfolgen. Die Künstler/innen freuen sich auf viele Gespräche, Kommentare und Meinungen zu ihren Arbeiten.

Außerdem können im Rahmen einer Finissage am Samstag, 2.6.2018, ab 17.00 Uhr alle Interessenten die entstandenen Arbeiten in gemütlichem Rahmen betrachten.

Eintritt frei

„Altes Wasserwerk“

 

 

Tango Ilona Rios

Tango Ilona Rios

 

Tango-Argentino

Milonga mit Ilona Rios

Freitag, 4.5.2018, 20 Uhr (vorher um 19 Uhr práctica )

 

Herzlich willkommen zur Milonga im „Casa amarilla“ (Bürgerhaus „Altes Kloster“). Ihre “Gastgeberin” heute ist Ilona Rios.

 Ilona Rios machte ihre ersten tänzerischen Erfahrungen im Gesellschaftstanz, speziell in den Latein-Amerikanischen Tänzen. Durch ihre jahrelange Arbeit in Tanzschulen, konnte sie sich ein umfangreiches pädagogisches Wissen aneignen, um damit den Tango-Argentino in einfühlsamer Didaktik zu vermitteln. 1997 entdeckte sie ihre Liebe und Leidenschaft für den Tango-Argentino. Ihre Lehrer waren u.a. Ruben Terbalca, Gustavo Naveira, Sergio Molini & Gisela Graef Moreno, Eric Müller & Jeusa Vasconcelos und Eduardo Capussi & Mariana Flores. 1998 traf sie Salvador Rios und beide starteten als Tanz- und Lehrerpaar. Zusammen entdeckten sie ihre große Liebe zur Milonga. Dabei zeigen sie ihren Schülern, dass die Milonga alles andere als nur ein schnell getanzter Tango ist. Mit viel Humor und einfühlsamer Didaktik helfen sie den Schülern, sich in der rhythmischen Welt der Milonga zurechtzufinden und die eigenen spielerische Kreativität für Rhythmik und Schritte zu entdecken. Seit 2008 nutzt Ilona ihre Erfahrungen aus der Alexander Technik in ihrem Tango-Unterricht und zeigt mit hilfreichen Tipps und Wissen über Körperbewusstsein und Haltung, wie die Schüler sich in ihren eigenen Bewegungen und ihrem Tanz wohler fühlen können.

„Casa amarilla“ (Bürgerhaus “Altes Kloster”)

Bettina Born

Bettina Born

Trio Hut up Foto: Horst Klein

Trio Hut up
Foto: Horst Klein

 

1. Festival-Tag

Freitag, 20.4.2018, 19.30 Uhr

 

Bettina Born

 Trio Hut up

 

 

 

In ihrem neuen Konzertprogramm „Musette adrett“ entführt Sie die Akkordeonistin Bettina Born mit eigenen Kompositionen in ihre Welt der Musettewalzer und des Tango. Es erwartet Sie ein Konzert im großen Spannungsbogen leidenschaftlicher und sinnlicher Töne. Liebevoll und charmant bringt Bettina Born ihre musikalischen Geschichten zu Gehör, verzaubert Sie, liebes Publikum und nimmt Sie mit auf eine große Gefühlsreise in die weite Welt.

Bettina Born lebt freischaffend in Thüringen. Ihre Konzerte führen sie durch Deutschland und  ins europäische Ausland. 3 Notenbücher mit ihren Kompositionen sind bereits erschienen sowie 6 CD´s zusammen mit dem Pianisten Wolfram Born.  Als Komponistin und Solistin arbeitete sie auch mit Orchester und verschiedenen Theatern  zusammen z.B. DNT Weimar, Volksbühne Berlin, Hans Otto Theater Potsdam, Puppentheater Magdeburg und dem Orchester des Südthüringischen Staatstheaters Meinungen. 2014 erschien ihre Solo CD „Musette adrett“.

Trio Hut up: Sounds voll Energie, Tracks voll Schubkraft und Klangkompositionen, deren Dialoge sich einprägen – das vereint die drei Vollblutmusiker. Ihre Musik beinhaltet filigrane Töne, akustische Virtuosität und eigenständigen Spielwitz. Ihre unterschiedlichen Backgrounds aus Classik, Jazz und Latin verbinden sie versiert zu einem energiegeladenen Programm, in dem der musikalische Dialog immer im Zentrum ihres Zusammenspiels steht.

 Das Trio Hut Up bestehend aus:
Jürgen Schwalk: Gitarre und Komposition – Studium der klassischen Gitarre an der Folkwang Universität der Künste Essen bei Prof.Hans Gräf www.juergenschwalk.com
Ralf Diedenhofen: Kontrabass und Komposition – Musikstudium in Duisburg mit Schwerpunkt Jazzbass
Georg Herz: Kongas, Cajon, Caxixi, Udu und weitere Percussionsinstrumente- Ausbildung u.a. in Kuba und Kolumbien,.
Das Trio spielt in dieser Besetzung seit dem Herbst 2014 zusammen. Jeder Musiker hat einen anderen musikalischen Background (Classic, Jazz, Latin). Hierdurch entsteht in ihren Kompositionen ein typischer  Trio Hut Up Sound, welcher einen hohen Wiedererkennungswert hat und die drei symphatischen Musiker in ihren Livekonzerten noch mit ihrer Spielfreude unterstreichen!

Bürgerhaus “Altes Kloster”

Cornelia Loosen-Sarr

Cornelia Loosen-Sarr

Blues 66

Blues 66

 

2. Festival-Tag

Samstag, 21.4.2018, 19.30 Uhr

 

Cordelia Loosen-Sarr  mit “flutepower”

 Duo „Blues 66“

 

 

Die Flötistin Cordelia Loosen-Sarr (Klassik- und Jazzstudium für Querflöte) spielt eine Vielzahl von Instrumenten aus der Querflöten- und Blockflötenfamilie sowie Flöten aus den verschiedensten Kulturkreisen rund um den Globus. In ihren Kompositionen und Improvisationen sind Einflüsse unterschiedlichster Spieltechniken und Musikstile zu entdecken: vom Jazz über  orientalische, lateinamerikanische, asiatische, spanische, afrikanische und meditative Klänge bis hin zu Reggae und Funk. In dieser immensen Vielseitigkeit bleibt der charakteristische Stil von Cordelia Loosen-Sarr immer unverkennbar: inniglich-feinsinniges Spiel gepaart mit rhythmischer, feuriger und kraftvoller Expressivität. Ein einzigartiger Stil, der einfach zeitlos ist. Die Besonderheit dieser Flötistin ist der ausdrucksstarke Klang einer „singendsprechenden“ Flöte, ein Flötenspiel, verbunden mit gleichzeitigem Gesang. Durch das zusätzliche Benutzen des Atems und ihrer Stimme hat sie die Ausdrucksmöglichkeiten des Flötenspiels so erweitert, dass völlig neuartige Klänge entstehen: hauchig-zarte Flüstertöne, extatisch-perkussive Effekte und sogar mehrstimmiges Spiel. Cordelia Loosen-Sarr zeigt, was auf einer Flöte alles möglich ist…..

„Living Flutes with Heart & Soul“ heißt das neue Programm, mit dem Cordelia Loosen-Sarr ihre Zuhörer auf eine Reise durch die Welt der Flöten und Musikkulturen entführt. Hierbei kommt die Gabe der Künstlerin, die Menschen mit ihrem Flötenspiel in Herz und Seele zu berühren, voll und ganz zum Ausdruck. Ihre Leidenschaft am Spiel und ihre starke innere Präsenz sind spürbar, erfüllen

 

Blues 66: Sie sind in absolut Blues tauglichem Alter, kommen aus den Baumwollplantagen des linken Niederrheins und spielen Blues. Sie haben ja sonst nichts im Leben, sagen sie. Wolf “Guitar”  und “Howling” Sven spielen geschmeidigen Blues & mehr zum Schnippen, Wippen und zum Schwelgen. Sie lassen den alten Blues Train starten und wer will, kann einsteigen und mitfahren. Sie träumen vom Mississippi Delta, von New Orleans, von Muddy Waters und B.B. King und von einer Route 66, die von Kaarst nach Wachtendonk führt.

Sie laden ihre Konzertbesucher erneut zu einer Reise durch den Blues ein, moderieren ihr Programm mit kurzen Erläuterungen und spielen geschmeidige Rhythm & Bluesstandards, die in Finger, Füße und Herz gehen. Ebenso sind eigene Blues-Songs mit deutschen Texten dabei. Gitarre, zwei Stimmen, Bluesharp, Sax, Querflöte und manchmal auch eine Cigar-Box vermitteln die Bluesstimmung, die glücklich macht und den Alltagsstress vergessen lässt.

Und dann spielen sie ihn: den Blues vom Niederrhein, denn Sie wissen nicht, was sie sonst tun sollten.

Bürgerhaus “Altes Kloster”

Don & Ray

Don & Ray

Duo Aciano

Duo Aciano

 

3. Festival-Tag

Sonntag, 22.4.2018, 17 Uhr

 

DON & RAY rockin’ in rhythm

 Duo Aciano


 


DON & RAY rockin’ in rhythm –
Zwei musikalische Schwergewichte (ca. 200kg) haben im Verlauf ihrer gemeinsamen Konzerttätigkeit sämtlichen musikalischen Ballast abgeworfen. Es erwartet Sie ein Programm, das immer wieder leise funkelt und manchmal das Haus zum Einsturz zu bringen droht.
Das Mosaik musikalischer Höhepunkte baut eine Brücke von den Anfängen des 20ten Jahrhunderts bis heute. Das Spektrum reicht von der Entstehung populärer Musik in New Orleans über  Duke Ellington, Ray Charles, die Beatles, Stevie Wonder bis zu Michael Jackson.

DON & RAY sammelten ihre umfangreichen musikalischen Erfahrungen nicht zuletzt  durch die Zusammenarbeit mit so unterschiedlichen Persönlichkeiten wie: Helge Schneider, Ina Müller, Benny Bailey, Gerd Dudek u.v.a.

 

Duo Aciano: Wenn Geige und Gitarre zu ihrem musikalischen Dialog ansetzen, bleibt keine Seite der menschlichen Emotionen unberührt: Ob in kleinen Salons vor fünfzig  Zuhörern oder auf großen Bühnen vor 3000 Menschen, von -1°C zur Eröffnung der Kulturhauptstadt Ruhr 2010 bis 39°C im Schatten open air auf dem Taksim Platz in Istanbul, sowohl traditionell klassisch als auch kreativ modern – dieses Duo scheut keine Extreme!

Seit dem Jahr 2006 treten die Geigerin Freya Deiting und die Gitarristin Sandra Wilhelms, beide studierte Musikerinnen, zusammen auf. Das Herzstück ihres Repertoires bilden europäische Kompositionen. Einen ganz besonderen Platz räumen die beiden „Acianas“  dem argentinischen Tango Nuevo mit seinem Begründer Astor Piazzolla und seinen musikalischen Erben ein.  „Aciano“ – das spanische Wort für „Kornblume“ – weist aber auch auf eine andere Qualität des Duos hin: die sogenannte „blaue Blume“ galt in der Romantik als Symbol der Natürlichkeit und der Sehnsucht nach der Ferne.  So finden sich im Repertoire der Musikerinnen auch Stücke aus dem Bereich der World Music: mit brasilianischen Choros, irischen Tunes und osteuropäischem Klezmer zeigen Sandra Wilhelms und Freya Deiting, dass sie weit über ihre klassischen Wurzeln hinaus bewandert sind und dass sie in der World Music ebenso zu Hause sind wie in der Klassik.

Ihre ansteckende Spielfreude und die Vielseitigkeit des Repertoires spricht eine bunte Zuhörerschaft an – vom Klassikliebhaber über Freunde der „Acoustic Music“ bis hin zum interessierten Laien.

Bürgerhaus “Altes Kloster”

Hoeps & Toes Foto:-Jörg -Wüstkamp

Hoeps & Toes
Foto:-Jörg -Wüstkamp

 

Thomas Hoeps & Jac. Toes

Zehn Jahre erfolgreiche Verbrechensentwicklung

Samstag, 24.3.2018,  20 Uhr

Mit etwas Skepsis und großer Neugier ließen sich der deutsche Autor Thomas Hoeps und sein niederländischer Kollege Jac. Toes 2006/2007 auf ein literarisches Abenteuer ein: Die Staatskanzlei NRW bat sie, einen grenzüberschreitenden Kriminalroman über die deutsch-niederländische Kunstmuseumsroute  rossart” zu schreiben. War das möglich? Es gibt natürlich einige Krimi-Duos; aber war eines vorstellbar, das in zwei unterschiedlichen Sprachen schreibend gemeinsame Sache macht? Niemand, die beiden selbst am allerwenigsten, konnte wohl ahnen, das aus diesem einmaligen Experiment ein ganzes Krimi-Werk entstehen würde. In den vergangenen zehn Jahren haben Hoeps & Toes drei Romane veröffentlicht, von denen zwei für den niederländischen Krimipreis nominiert wurden, mehrere Short Storys sowie eine deutsch-niederländische Schmuggel-Krimi-Anthologie.

Und in nicht weniger als 140 Lesungen landauf landab waren Hoeps & Toes auch live zu erleben. Mit spannenden Texten, Plaudereien aus der internationalen Schreibwerkstatt und genussvoll ausgespielten Sticheleien über niederländische Fußballkunst, deutschen Humor und vieles andere, womit Deutsche und Niederländer einander auf robuste Weise sehr gerne die Ehre erweisen.

Diese Erfolgsgeschichte und natürlich die deutsch-niederländische Freundschaft wollen Hoeps & Toes auf einer Jubeltour mit ihrem Publikum feiern.

Im Mittelpunkt der Lesung stehen die Hauptfiguren der Romantrilogie: der deutsche Kunstrestaurator Robert Patati und die niederländische Polizeiprofilerin und Psychologin Micky Spijker. So erzählen Hoeps & Toes mit ausgesuchten Passagen aus den drei Romanen die Geschichte dieses ungleichen Paars nach – durch alle Höhen und Tiefen, Gefahr und Rettung.

Außerdem zeigen die Autoren Fotos und kleine Videoclips von ihren Recherchen an den Tatorten der drei Romane.

Im zweiten Teil lesen Hoeps & Toes ihren brandneuen, unveröffentlichten und unwiderruflich letzten Kurzkrimi, in dem Patati und Spijker die Hauptrolle spielen: Alles beginnt mit der Entdeckung gefälschter Gemälde in einem bedeutenden niederländischen Museum. Das Ergebnis: eine panikartige Geiselnahme und eine ebenso dramatische wie tragische Rettungsaktion.

Bürgerhaus “Altes Kloster”

Tango Torsten Thiele

Tango Torsten Thiele

 

Tango-Argentino

Milonga mit Torsten Thiele

Freitag, 16.2.2018, 20 Uhr (vorher um 19 Uhr práctica )

 

Für den Düsseldorfer Tanzlehrer ist der Tango Argentino pure Leidenschaft. In seinen Workshops und Kursen vermittelt der Deutsche Meister das besondere Gefühl und die Eleganz dieses wunderschönen Tanzes. Er lebt, was er zeigt und seine Teilnehmer genießen das.

Angefangen hat alles mit kleinen Kursen in seiner eigenen Tanzschule in Düsseldorf. Nach der Ausbildung zum Tango Argentino Fachlehrer kam die spontane Idee zur Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft im Tango Argentino. Es hat sich gelohnt: direkt im ersten Anlauf schaffte Torsten mit seiner Partnerin Viktoria den Deutschen Meistertitel und verwies zudem den amtierenden Vizeweltmeister auf den zweiten Platz. Es folgten Finalplätze bei Welt- und Europameisterschaften.

Heute ist Torsten einer der gefragtesten Tangolehrer. Er wird regelmäßig zu den großen Tanzfestivals und Kongressen als Referent eingeladen und verzaubert mit seinen Tango Argentino Tanzshows viele Veranstaltungen.

Genießen Sie das besondere Ambiente im historischen Gebäude, einen guten Wein und einen Parkettboden, der sich wunderbar zum Tanzen eignet.

„Casa amarilla“ (Bürgerhaus “Altes Kloster”)

Ute Gremmel-Geuchen Foto: Kurt Lübke

Ute Gremmel-Geuchen
Foto: Kurt Lübke

Ferenc Mausz Foto: Marco Göhre

Ferenc Mausz
Foto: Marco Göhre

 

Neujahrs-Konzert in „St. Michael“

Ute Gremmel-Geuchen -Orgel- 
                       &
Ferenc Mausz -Trompete-

Montag, 1.1.2018, 17 Uhr

 

Nach dem großen Erfolg 2016 ist der Kulturkreis Wachtendonk stolz, dass er im Jubiläumsjahr noch einmal die bekannte Organistin der Paterskirche zu Kempen, Ute Gremmel-Geuchen, für ein Konzert in St. Michael gewinnen konnte. Auf Grund von Wettbewerbserfolgen und etlichen Rundfunk- und CD-Aufnahmen ist Ute Gremmel-Geuchen eine international gefragte Organistin. 2012 war sie an einer Gesamtaufnahme des Bachschen Orgelwerks an elsässischen Silbermann-Orgeln beteiligt, die 2013 mit dem renommierten Echo-Klassik-Preis ausgezeichnet wurde. Doch diesmal kommt die beliebte Künstlerin nicht allein.

Sie wird begleitet von dem jungen Trompetensolisten Ferenc Mausz, der zu den talentiertesten und vielversprechendsten jun-gen Künstlern der neuen Generation an diesem Instrument zählt. Er gewann bereits viele internationale Wettbewerbe.

Für Wachtendonk haben beide ein Programm mit Werken von Telemann, Fasch und Vivaldi ausgewählt. “Läuten” Sie das Neue Jahr besinnlich ein und genießen ein wunderbares klassisches Konzert in der Wachtendonker Kirche.

St. Michael Kirche, Wachtendonk

trio-rojal-2Trio ROJal
„Allein unter Frauen“

Samstag, 25.11.2017,  20 Uhr

 

Es waren einmal zwei Königskinder, die wollten zusammen singen und luden sich einen Prinzen ein …..Nein, ganz so königlich ist die Geschichte von Trio ROJal nicht …

Vielmehr wollten Rena Janßen und Susanne Riediger ein neues Gesangsprojekt miteinander verwirk­lichen: A-cappella-Gesang in absoluter Minimalbesetzung. Was  fehlte, war ein Prinz. Und sie fanden einen! In der Prinzenrolle: Adrian Kroneberger, ein fantastischer Sänger mit wahrhaft königlichem Humor. Trio ROJal sind Susanne Riediger (Alt), Adrian Kroneberger (Tenor) und Rena Janßen (Sopran).

Das aktuelle Programm: “ALLEIN UNTER FRAUEN – a cappella à trois”

Was das bedeutet? Nun, das ist den Vertretern des männlichen Geschlechts bestimmt unmittelbar einleuchtend, aber auch die Frau an sich wird die Brisanz, die hinter diesem Titel steckt, erkennen.

Der Tenor geht nach intensiven Proben mit zwei Frauen etwas auf dem Zahnfleisch. Er hofft darauf, dass das Publikum ihm mit aufmunterndem und mitfühlendem Applaus solidarisch unter die Arme greift. Vorher aber gibt es feinsten A-Cappella-Gesang crossover in der außerge­wöhnlichen Minimalbesetzung zu Dritt – von Bernstein bis Beatles, Brahms bis Dusty Springfield, von Liebe und Chili con Carne, von Geschlechterkampf bis Tango, Jazz und Pop.

Die Sänger-/innen:

Rena Janßen ist eine ins Ruhrgebiet migrierte Norddeutsche, Sängerin und Multi-Instrumentalistin. Sie spielt neben diversen anderen Instrumenten Akkordeon. Auf diesem begleitet sie sich gern selbst, wenn sie ihrer zweiten großen Leidenschaft nachgeht: dem Gesang. Seit ihrer mehrjährigen Jazzge­sangausbildung u. a. bei Monika Linges singt sie in verschiedenen Ensembles; ihr Spektrum reicht da­bei von Politsongs über Jazzstandards und klassischen Gesang bis Chansons. Seit längerem widmet sie sich schwerpunktmäßig dem A-cappella-Gesang, dem Jazz („Swing Affair“ Dinslaken, „M. Jones Quintett“ Essen) und Brecht-Liedern, für die sie eine besondere Vorliebe hat.

Adrian Kroneberger wuchs im Rheingau auf, lebt aber mittlerweile seit vielen Jahren im Ruhrgebiet. Singen lernte er bei Ilona Szamos und später in seinem Gesangsstudium an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Seither arbeitet er an vielen Theatern im deutschsprachigen Raum und singt Musical, Operette und Oper. Außerdem gibt er regelmäßig eigene Liederabende. Aufnahmen machte er bei verschiedenen Studios und Rundfunkanstalten, so u. a. beim WDR, HR und SWR. Neben dem Solo-Gesang und seinen Tätigkeiten als Vocalcoach und Moderator eroberte er sich auch die Welt des A-cappella-Gesangs, so z. B. mit dem Jazz/Pop-Ensemble COLOGNE VOICES und im klassi­schen Bereich mit dem Vokalensemble Opella Nova.

Susanne Riediger ist als gebürtige Rheinländerin im Ruhrgebiet angelandet. Sie erhielt seit früher Kindheit Musikunterricht, zunächst in Musiktheorie und Blockflöten, später in Querflöte und Gesang. Nach dem C-Kirchenmusikexamen schloss sie ein Musikstudium mit den Fächern Gesang und Quer­flöte an der Universität Dortmund ab. Sie konzertiert heute in verschiedenen kammermusikalischen Formationen als Sängerin und Flötistin (Vokalensemble Opella Nova, Trio I Fiati). Außerdem ist sie als Chorleiterin und Vocalcoach tätig. Neben der klassischen Instrumentalmusik hat sie sich vor allem dem A-cappella-Gesang von Alter Musik bis Jazz, Pop und Chanson verschrieben.

Bürgerhaus “Altes Kloster”

Tango-Neuss2 Tango-Argentino

Milonga mit DJ Walter Reetz

Freitag, 17.11.2017, 20 Uhr (vorher um 19 Uhr práctica )

Der Kulturkreis lädt alle Tango-Liebhaber zur Milonga ins „Casa amarilla“ (Bürgerhaus „Altes Kloster“) ein. In besonderem Ambiente sorgt DJ Walter Reetz dann ab 20 Uhr für Rhythmen, bei denen man sich wie in Argentinien fühlt.

Walter Reetz hat 1980 mit dem Tanzen begonnen und den üblichen Weg über die Tanzschule genommen. 1995 begann er mit dem Turniertanz Standard und erlangte umfangreiches Wissen über Körperhaltung, Bewegung und Dynamik. Parallel dazu begann er mit dem Tango Argentino. Er gehörte mit zu den Pionieren der Wuppertaler Tango-Szene, in der er seine ersten Tango-Schritte unter Anleitung von Birkit Wildenburg und Muzaffer Demiray (Biki y Muzo) aus Utrecht/Holland. Es folgten weitere Schulungen und zahlreiche Workshops bei namhaften argentinischen Tango-Lehrern wie Tete, Fabián Salas, Mauricio Castro, Mariano Chicho Frúmboli und anderen.

Die Liebe zum Tango Argentino ließ ihn schließlich das Standard-Tanzen aufgeben. Durch die Kombination des Tango mit anderen Tänzen entwickelte er seinen ganz eigenen Tanzstil, der sich auch durch seine Vorbilder Fabian Salas und Mauricio Castro stark in Richtung Tango Nuevo orientiert. Aber auch klassischer Tango, sowie Milonga und Vals gehören zu seinem Repertoire. 1999 gestaltete er mit Luis Rodriguez und Dona Piedra das Bühnenstück „Tango Impressionen“. 1997 wurde er als Tango-DJ in das legendäre Café Ada in Wuppertal berufen, wo er schnell als Tango-DJ der Moderne bekannt wurde, der neben dem klassischen Tango der großen Meister wie Pugliese, D´Arienzo oder Troilo schließlich auch Tango Nuevo und Electrotango in die Tanzabende mit einbringt. Auch im Café Tango in Wuppertal integriert er als DJ klassische Tangos in die Welt des Tango Nuevo. Eine Mischung, die sich auch in seinem Tanzstil widerspiegelt.

„Casa amarilla“ (Bürgerhaus “Altes Kloster”)

Wigald Boning _@Stefan Menne_groß - aktuell


Wigald Boning

Bilder-Vortrag
„Butter, Brot und Läusespray. Was Einkaufszettel über uns verraten“

Samstag, 14.10.2017, 20 Uhr

Seit 1999 sammelt Wigald Boning Einkaufszettel ihm völlig unbekannter Menschen. Er findet die achtlos liegen gelassenen Erinnerungshilfen in Einkaufswagen, auf Parkplätzen und in Supermarktmülltonnen. Ob Charakter, Gesundheitszustand oder Liebesleben: Wigald Boning ist davon überzeugt, dass nichts so viel über einen Menschen verrät, wie sein Einkaufszettel. „Sag mir, was du einkaufst, und ich sag dir, wer du bist” lautet dann auch das Motto seines aufschlussreichen und humorvollen Diavortrages, mit dem er dem Publikum besonders geheimnisvolle und skurrile Exemplare seiner Sammlung präsentiert.

Über 1300 Exemplare hat der bekannte TV-Entertainer (u.a. „RTL Samstag Nacht“ und „Die Doofen“) inzwischen zusammengetragen, fotografiert und gemeinsam mit Gleichgesinnten gründlich auf Inhalt, Form und Herkunft analysiert – und gelangt dabei zu erstaunlichen Ergebnissen! Boning sieht in der Einzigartigkeit der meist handgeschriebenen Fundstücke das Besondere: „Der Einkaufszettel ist eine ganz spezielle Literatur-Gattung, weil der Schreiber ganz fest davon ausgeht, dass nur er liest, was er dort schreibt und sonst niemand. Er offenbart sich also komplett.“

Steckt hinter „Rosinen, Butter und Rasierklinge“ also wirklich der Einkaufzettel einer Gangsterbraut, die ihrem Liebsten eine Fluchthilfe in den Kuchen einbacken will? Und ist die Wortschöpfung „Sewirten“ tatsächlich das Werk eines Halbstarken, der gegen den Einsatz von Servietten als Merkmal bürgerlicher Esskultur rebelliert? Wigald Boning liefert die Antworten!

Dieser Kabarett-Abend ist Teil der Veranstaltungsreihe “KulturHerbst” der Volksbank an der Niers.

Bürgerhaus “Altes Kloster”

christina-lux-foto_manfred_pollert_2Christina Lux
“soulfolkphilosophies”

Freitag, 22.9.2017, 20 Uhr

 

Charismatisch, innig und eigen ist die Musik von Christina Lux. Ohne Brüche mischt sie die englische und die deutsche Sprache, macht ihre Gitarre zu einer ganzen Band und erzählt wunderbare, kleine philosophische Geschichten zwischen den Songs. Glitzerpop ist nicht ihre Sache. Lux strahlt anders. Ihre Musik hat eine berührende Intensität, ist minimalitisch und direkt. Worte und Musik, rütteln an gewohnten Wegen und eingeschlafenen Träumen. Ihre Stimme ist groß, kann erzählen, sanft schmeicheln und unbändig ausbrechen aus dem Gewohnten und darüber hinaus ist sie eine wunderbare Gitarristin. Eine Perle im Meer der Songschreiber.

Christina Lux brachte ihre erste CD 1998 heraus. Mitte 1980 begann sie als Sängerin einer Rockband, reiste dann durch die Welt des Jazz, landete in der  multikulturellen A Cappella Band Vocaleros und begann 1996 eigene Songs zu schreiben. Ihr siebtes Album “Playground” war 2012 für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert. Ebenso das aktuelle Album “Embrace” feat. Bodek Janke von 2015. Die aus Karlsruhe stammende und heute in Köln lebende Musikerin arbeitete mit Edo Zanki, Laith al Deen, Purple Schulz, Fury In The Slaughterhouse, Jon Lord (Deep Purple), Chris Jones und Mick Karn, Stoppok u.v.a. Sie tourte mit Paul Young, Tuck & Patti, Long John Baldry, Status Quo, Midge Ure, Henrik Freischlader u.v.a.. (Foto: Manfred Pollert)

Bürgerhaus “Altes Kloster”

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Jazz & more an der Burgruine

 

SuperNova JazzBand
                   &
Ring of Kerry – Irish Folk

 

Sonntag, 27.8.2017, 11 bis 15 Uhr

 

SuperNova JazzBand

Die Supernovas begeistern mit einem vielseitigen Repertoire in der klassischen Combo Besetzung – Rhythmusgruppe mit Bläsern. Zu Gehör kommen Jazz Standards von Swing bis Latin ebenso wie eigene Stücke, die perfekt auf die Besetzung der Combo abgestimmt sind. Die Arrangements variieren und sind überraschend vielseitig, obwohl die Gruppe grundsätzlich auf elektronische Spielereien verzichtet. Der Stil der Musiker und der naturbelassene Klang der Instrumente stehen im Vordergrund, wenn sich die arrangierten Sätze mit freien Improvisationen abwechseln.
Freuen Sie sich auf einen abwechslungsreichen und ausgesprochen musikalischen Vormittag mit der Supernova JazzBand.

 Ring of Kerry – Irish Folk

Sehenswert ist der Ring of Kerry, eine 179 km lange Panoramaküstenstraße im County Kerry im Südwesten Irlands allemal. Hörenswert ist, wie die Band “Ring of Kerry” mit ihrer Musik einen Hauch Irland nach Deutschland holen. Sowohl traditionelle Songs als auch Lieder mit Mitsingcharakter und gefühlvolle Balladen stehen auf dem Programm.  Gesang, Gitarre, Bass und Mandoline, begleitet mit Tin Whistles und Mundharmonika, vorangetrieben mit der Bodhran, das ist die Formel ehrliche und handgemachte Musik zu präsentieren.
Mit abwechslungsreichem und kraftvollem Irish Folk, abgerundet mit musikalischen Ausflügen nach Schottland und in die USA, hat sich die Band einen festen Fankreis in der Region erarbeitet. Egal ob in Pubs, bei Straßenfesten, auf Festivals oder zu privaten Anlässen: „Ring of Kerry“ ist überall zuhause, wo handgemachter Irish Folk und irische Lebensfreude gefragt sind.

Burgruine, Dammweg

 

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Theater Tom Teuers
“Des Kaisers neue Kleider“

Mittwoch, 16.8.2017, 16 Uhr

 

Es lebte einmal ein Kaiser, der liebte schöne Kleider so sehr, dass er sein ganzes Geld dafür ausgab. Dabei vergaß er, sich um sein Volk und sein Kaiserreich zu kümmern. Und es lebte zur selben Zeit ein Schneider, der dem Kaiser zeigte, wie eitel und faul er war. Er versprach dem Kaiser die schönsten Kleider zu nähen, so schön, wie er sie noch nie gesehen hatte. Und nicht nur das – diese Kleider sollten für dumme Menschen und solche, die in ihrem Amt nichts taugen, unsichtbar sein. Der Kaiser wollte diese Kleider unbedingt haben, um sich vor seinem Volke zu zeigen und zu erkennen, wer an seinem Hof nichts tauge. Bei der Anprobe der Kleider, ließ sich niemand an des Kaisers Hof – auch der Kaiser selbst nicht – anmerken, dass sie die Kleider nicht sehen konnten. Bis der Kaiser sich   seinem Volke zeigte, … .

Das Theater Tom Teuer zeigt Hans Christian Andersens Märchen über die Eitelkeit und Leichtgläubigkeit in barockem Gewand, erzählt von dem Herrenschneider Konrad Knopfloch, der gerne aus dem Nähkästchen plaudert und dabei auch schon einmal den Faden verliert. Konrad Knopfloch lässt den selbstverliebtesten Kaiser aller Zeiten mit seinem Krönchen tragenden Hund Gucci, Güstav, des Kaisers aller ältesten Diener und Meister Yves Saint Nadelöhr, den Erfinder der niegesehenen Kleider, auftreten.

Das Stück ist die 14. Kindertheaterproduktion des Theater Tom Teuer. Tom Teuer zog nach einer Lehre als Dekorationstischler und der Ausbildung am Pantomimestudio Dresden 1986 nach Duisburg. Dort arbeitete er als Tischler, Techniker an einem Tourneetheater und nahm Schauspielunterricht.
1988 Gründung des Theater TOM TEUER. Seitdem spielt das Theater jährlich ca. 120 Vorstellungen in der gesamten Bundesrepublik, in Belgien und Italien.

Bürgerhaus “Altes Kloster”

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Achtung!
Das folgende Konzert muss leider abgesagt werden.
Bereits erworbene Karten können zurückgegeben werden und der Ticket-Preis wird erstattet. 
Bitte wenden Sie sich an den Kulturkreis.
Wir bitten um Verständnis.

 

 

Antiquariat                                              

Freitag, 7.7.2017, 20 Uhr

Das Quintett in traditioneller Gipsyswingbesetzung (zwei Gitarren, Geige & Kontrabass) um die französisch-amerikanische Sängerin Marion Lenfant-Preus hat sich auf eine musikalische Reise begeben und wertvolle Antiquitäten aufpoliert. Dabei ist es an die Tradition von legendären Gruppen wie Django Reinhardts »Hot Club de France« verpflichtet, limitiert sich aber keinesfalls auf jenen Stil, sondern im Gegenteil: Es hat sich zur Aufgabe gemacht mit modernen Ausdrucksformen und durch Eigenkompositionen den Stil weiterzuentwickeln. Vom Balkan bis nach Lateinamerika reicht das musikalische Spektrum der Band, deren Mitglieder auch ihre eigenen Wurzeln auf der ganzen Welt haben.

Aus diesem Grund hat sich Antiquariat auf die Fahne geschrieben, Musik mit vorwiegend deutschen Texten, aber auch mit Texten auf Französisch, Spanisch, Englisch und Romanes einem generationübergreifenden Publikum darzubieten. Es präsentiert sich frech, temperamentvoll, leidenschaftlich, retro und modern zugleich.

Begleiten Sie doch das junge Quintett auf seiner Reise und lauschen Sie diesen zeitlosen Klängen, die das Knistern eines Grammophons erahnen lassen…

 

 

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Ingo Oschmann

„Wunderbar – Es ist ja so!“

Samstag, 24.6.2017, 20 Uhr

Ingo Oschmann, die Stimmungskanone aus der ostwestfälischen Humorhochburg Bielefeld kommt mit seiner Live-Show: „Wunderbar -Es ist ja so!“. Sein Programm ist jeden Abend anders und einzigartig. Jeder, der Ingo einmal live gesehen hat, lässt sich immer wieder gerne von ihm begeistern. Stand up Comedy, Zauberkunst, Improvisation, die 80iger Jahre und so mancher Tiefgang sorgen für einen Abend der Spitzenklasse.

500 Freunde bei Facebook und trotzdem ist Kevin allein zu Haus. Bilder, Musik und Freunde sind plötzlich virtuell und löschbar?! Jeder hat zu allem und zu jedem was zu sagen und wenn wir wirklich mal sprachlos sind, dann regelt das eine App für uns. Alles um uns herum ist unser Leben und darüber darf an diesem Abend nachgedacht und herzlich gelacht werden.

Ingo gibt wie immer alles, denn alles kann, nichts muss, aber alles muss raus! Kein anderer Comedykünstler schafft den Spagat zwischen Stand-up Comedy, Improvisation und feiner Zauberei so gekonnt wie er und begeistert durch diese exklusive Mischung sein Publikum immer wieder mit Leichtigkeit. Dabei bleibt der Kleinkünstler (er ist nur 1,72 cm groß) immer über der Gürtellinie. „WUNDERBAR – Es ist ja so!“ ist ein wortreicher, magischer Abend, der sein Publikum in kalten Zeiten mit einem warmen Herzen entlässt. Denn Ingo hat nicht nur sein ganz eigenes Genre erfunden, er verbreitet neben der Oschmann‘schen „Wohlfühl-Unterhaltung“ noch eine Botschaft: „Lachen ohne Reue“.

Bürgerhaus “Altes Kloster”

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Ulrike Dömkes
          &
Ralf Kramp
          &
Sascha Gutzeit

Samstag, 20.5.2017,

20 Uhr

 

ULRIKE DÖMKES … geb. in St. Tönis, wohnt in Wachtendonk. Sie absolvierte das Studium Textil-Design mit Diplomabschluss an der FH Niederrhein und eröffnete 1994 eine Buch- und Weinhandlung in Wachtendonk. 1998 besuchte sie die Wein- und Sommelierschule Koblenz und machte dort den Abschluss als Weinfachberaterin.  Im Jahr 2000 verbrachte sie einen längeren Arbeitsaufenthalt im Weingut Aldo Vajra im Piemont und ist seit 2008 schriftstellerisch tätig. Ihre profunden Weinkenntnisse und ihr erzählerisches Talent fließen in ihre unterhaltsamen Weinkrimis ein.
Bisher erschien im KBV-Verlag 2014 ihr Kriminalroman „Chablis”, dann 2015 „Roter Riesling”. Im Herbst 2016 wird „Der Pub der toten Dichter” folgen.

RALF KRAMP…geb. 1963 in Euskirchen, lebt in einem alten Bauernhaus in der Eifel. Für sein Debüt »Tief unterm Laub« erhielt er 1996 den Förderpreis des Eifel-Literaturfestivals. Seither erschienen mehrere Kriminalromane und zahlreiche Kurzgeschichten. In Hillesheim in der Eifel unterhält er zusammen mit seiner Frau Monika das »Kriminalhaus« mit dem »Deutschen Krimi-Archiv« (30.000 Bände), dem »Café Sherlock«, einem Krimi-Antiquariat und der »Buchhandlung Lesezeichen«. Mit seinen schwarzhumorigen Kurzkrimis hat er sich nicht nur ein treues Lesepublikum erobert, sondern er tourt auch mit unterhaltsamen Leseabenden durch den deutschsprachigen Raum.

SASCHA GUTZEIT…1972 in Wuppertal geboren – lebt als Autor, Musiker und Schauspieler in der Vulkaneifel. Er schreibt Kriminalgeschichten, Songs, Hörspiele, sowie Ein-Mann-Theaterstücke und Bühnenrevuen, komponiert Hörspiel- und Filmmusik und arbeitet als Sprecher. Ferner steht er als Darsteller, Sänger, Entertainer und Vorleser auf der Bühne und tourt permanent mit seinen Musiktheaterstücken, inszenierten Lesungen, Live-Hörspielen und Konzertprogrammen. Seit September 2013 sind die satirischen Krimibände „Tot ist tot, und Schnaps ist Schnaps!” und „Kommste heut nicht, kommste morden!”, sowie drei Hörbücher mit seinem Kult-Ermittler Kommissar-Engelmann-Fällen im KBV-Verlag erschienen. Nach zahlreichen erfolgreichen Auftritten bei den Bilderbuch-Tagen in Gießen, sowie regelmäßigen Aufführungen seines Kindermusicals „Herr Schrubb und sein Zahnputzabenteuer” schreibt Sascha Gutzeit nun seinen ersten Kinderkrimi.

(Foto Sascha Gutzeit von  Jan Wiesemann)

Bürgerhaus “Altes Kloster”

Tango 1Tango-Argentino

“Schellack-Milonga”  mit Volkmar Hess

 Freitag, 12.05.2017, 20 Uhr (vorher um 19 Uhr práctica )

Der Kulturkreis lädt diesmal alle Tango-Liebhaber zu einer ganz besonderen Milonga ins „Casa amarilla“ (Bürgerhaus „Altes Kloster“) ein. 

Die Musik kommt nicht, wie sonst, von einer modernen DJ-Anlage, sondern von original alten Schellackplatten aus Argentinien – kombiniert mit frechen deutschen Tangos. Das verspricht ein nostalgisch-knisternde Zeitreise. Für dieses außergewöhnliche Projekt konnte Plattenjockey Volkmar Hess, Betreiber des Dormagener PhonoMuseums, gewonnen werden. Originale Schellackplatten, aufgelegt auf Grammofonen und Plattenspielern der “Golden Fifties” garantieren einen Abend voller Nostalgie.  Special: deutsche Tangos mit witzigen Texte wie: “mach´ rotes Licht….ich möchte Tango tanzen” oder “zuerst ein Schnäpchen….dann ein Küßchen” mit Klassikern aus den 20er bis 40er Jahre.

Parallel dazu gibt es eine kleine Grammophonausstellung.

Vor der Milonga findet um 19 Uhr eine práctica mit Helga Winarsch – Tanzlehrerin aus Dortmund – statt. Frau Winarsch lehrt in ihrer Casa de Tango, einer eigenen Tanzschule für lateinamerikanische Tänze, insbesondere den Tango Argentino, leidenschaftlich, aber auch mit viel Spaß. Um ihr Können und Wissen immer aktuell zu halten, zu vertiefen und damit auch weiter geben zu können, nahmen und nehmen sie und ihre Partner ständig bei verschiedenen Lehrern aus Buenos Aires und Europa speziell im Tango, Vals und Milonga selbst Unterricht.

Genießen Sie das besondere Ambiente im historischen Gebäude, einen guten Wein und einen Parkettboden, der sich wunderbar zum Tanzen eignet.

„Casa amarilla“ (Bürgerhaus “Altes Kloster”)

Macandé

Tanz – Gitarre – Gesang

Samstag, 8.4.2017, 20 Uhr

 

Macandé bedeutet …

Vor mehr als siebzig Jahren zog er durch die Straßen von Cádiz, verkaufte Bonbons und Süßigkeiten und widmete jeder Leckerei ein eigenes Flamencolied – der legendäre Flamencosänger Macandé. Er gab der jungen Flamencoformation den Namen, die der Gitarrist und Komponist Daniel Sommer mit dem andalusischen Flamenco-Sänger und Perkussionisten David Alcántara und der Tänzerin Antina 2005 in Düsseldorf gründete. Die Kunst des Flamencos entfaltet sich immer wieder neu aus der Stimmung der Künstler heraus im Wechselspiel mit der Reaktion des Publikums. Die Düsseldorfer Gruppe knüpft in Anspruch und Darbietung an den Ursprung dieser leidenschaftlichen, oft schmerzvollen Musik an!

Macandé möchte …

Leidenschaft, Rhythmus, Emotionen – die Flamencogruppe Macandé präsentiert die authentische Kraft des Flamenco. Traditionelle bis hin zu zeitgenössischen Interpretationen ziehen den Zuschauer in ihren Bann. – ein Feuerwerk aus Leidenschaft und Temperament. Die Künstler arbeiten bereits seit vielen Jahren zusammen und teilen das Lebensgefühl „Flamenco“. Lebendigkeit, Spontanität und Lebensfreude stehen hierbei im Mittelpunkt. Zusammen spannen die Musiker und Tänzer von Macandé den Bogen zwischen purem, leidenschaftlichen Flamenco und mediterranen Klängen zu einem abwechslungsreichen Programm! Erst wenn der Funke auf das Publikum überspringt ist Macandé zufrieden: „Das Publikum soll mitfühlen – erst dann sind wir glücklich.“

Bürgerhaus “Altes Kloster”

Dr. Hans-Peter Retzmann

Orgelkonzert in “St. Michael”

Dr. Hans-Peter Retzmann

Sonntag, 1.1.2017, 17 Uhr

Hans-Peter Retzmanns musikalische Ausbildung umfaßt das Studium im Fach Klavier (Musikhochschule Köln) und der Kirchenmusik in Aachen und Düsseldorf (Robert Schumann Hochschule), wo er mit dem Kantorenexamen (A-Examen) abschloß. Er führte seine Studien weiter in Theologie (Würzburg) und im Fach Orgel an der Schola Cantorum in Paris bei Jean Paul Imbert (Diplôme de Virtuosité) sowie in Improvisation und Komposition bei Naji Hakim an la Trinité in Paris. Von 1992-1998 war er Kantor an St. Andreas in Korschenbroich, wo er die Internationale Orgelwoche betreute und Aufführungen mit den Düsseldorfer Sinfonikern initiierte. Darauf folgend war er Kantor an St. Nikolaus in Mönchengladbach-Hardt und rief dort die Reihe „Hardter Konzerte“ ins Leben. In dieser Zeit arbeitete er zusammen mit Jane Parker Smith und Alan Wilson und weiteren internationalen Künstlern bei Konzertreisen und CD-Produktionen.

Er selber hat Orgelwerke der Romantik und eigene Improvisationen eingespielt. Darüber hinaus organisiert er Konzertreisen besonders für Chöre aus England und Kanada.

Seit 2006 war er wissenschaftlicher Assistent an der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf, wo er seine Dissertation über Max Regers Musikästhetik bei Prof. Dr. Dr. Volker Kalisch abschloß. Er ist als Dozent am Musikwissenschaftlichen Institut der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf tätig.

Seit 2012 ist er Kantor im Pastoralverbund Delbrück (Paderborn, OWL) und ist verantwortlich für alle liturgischen Aktivitäten und internationalen Konzertreihen. Hans-Peter Retzmann gibt Konzerte als Organist und Improvisator und spielt in unterschiedlichen Ensemblebesetzungen in Deutschland sowie im Ausland. Er gibt Vorlesungen und Workshops zu theoretischen und praktischen Themenstellungen.

St. Michael Kirche, Wachtendonk

 

P1030120 Ausstellung “Bilder ´06 – ´16”

 Stefan Luyven

 Freitag, 25.11.2016 bis Sonntag, 27.11.2016

Der Wachtendonker Künstler Stefan Luyven präsentiert Bilder aus 10 Jahre Schaffenskraft. Zu seiner sehr spezifische Malweise kam Stefan Luyven auf dem Umweg über mittelalterliche Holzschnitte und deren surrealistische Verfremdung zu späterer Zeit. Schließlich machte er sich die Erkenntnisse der Optical Art aus den 60 er Jahren für seine spezielle Maltechnik zunutze. Seine Arbeitsweise ist zeitraubend. Es geht Luyven darum, lineare Strukturen in Malerei zu überführen. Das Wechselspiel von Malerei und Graphik hat in den neuesten Arbeiten dazu geführt, das schwarz-weißen Elementen farbige beigefügt sind, so dass das Malerische offensichtlicher wird.

Öffnungszeiten:
Freitag, 25.11.2016, Eröffnung um 19 Uhr durch Bürgermeister Hans-Josef Aengenendt
Samstag, 26.11.2016, 11 – 18 Uhr
Sonntag, 27.11.2016, 11 – 18 Uhr

Eintritt frei!

Bürgerhaus “Altes Kloster”

 

 

Tango-Argentino Tango-Argentino

 mit DJ Hans-Wolfgang Göttges – El lobo gris

 Freitag, 18.11.2016, 20 Uhr

Der Kulturkreis lädt alle Tango-Liebhaber zur Milonga ins „Casa amarilla“ (Bürgerhaus „Altes Kloster“) ein. In besonderem Ambiente sorgt DJ Hans-Wolfgang Göttges dann ab 20 Uhr für Rhythmen, bei denen man sich wie in Argentinien fühlt. Guter Wein und Häppchenteller stehen wieder zur Stärkung der Tänzer bereit. 

Hans-Wolfgang Göttges war schon viele Jahre vom Tango und der Musik des Bandoneons fasziniert, als er vor ca. 15 Jahren selbst anfing, Tango Argentino zu tanzen. Gleichzeitig beschäftigte er sich sehr intensiv mit der Musik der klassischen Orchester, aber auch anderen Musikrichtungen, um gut tanzbare Musik zu finden und aufzulegen. Dabei integriert er nun neben der Musik der alten Orchester auch Stücke aus dem Tango Nuevo und Elektrotango sowie Nontango-Titel in die Milonga, ohne dabei die Tanda-Cortina-Struktur zu verlassen. Er folgt dabei keinem starren oder vorgefertigten Schema, sondern sein Ziel ist es, zu spüren, welche Musik den Tanzpaaren gefällt, um ihnen den Genuss an der Musik und an diesem ungeheuer faszinierenden Tanz zu ermöglichen.

Bürgerhaus “Altes Kloster”

Crosswind(2)Konzert

Crosswind – Young Irish Music

Samstag, 5.11.2016, 20 Uhr

Das junge Quartett könne sich „an den besten der ‚Originale‘ messen”, so heißt es im Folker, Deutschlands größtem Musikmagazin für Folk-, Lied- und Weltmusik. Liebevoll arrangierte Songs und mitreißende Tunes – die Band führt diese beiden Facetten der irischen Musik zusammen wie keine zweite in Deutschland. Dabei kommen, für den Irish Folk typischen, Instrumente wie Fiddle, Irish Flute, Tin Whistle, Concertina, Knopfakkordeon und Gitarre zum Einsatz. Doch die Musik von Crosswind macht keineswegs an den Küsten der grünen Insel halt. Sie wird beeinflusst von harmonisch-beseeltem Country-Folk aus Amerika, von den tragenden melancholischen Klängen Skandinaviens und von vielen anderen musikalischen Eindrücken, welche die vier Musiker mitbringen und gekonnt zu einer verspielten, vielschichtigen Klangdichtung weben. Die Musik ist druckvoll, sie ist dynamisch und mitreißend, doch wirkt sie niemals gehetzt. „Selbst in ihren aufbrausendsten Momenten strahlen die Musiker eine bezaubernde Ruhe und Gelassenheit aus”, so urteilt die Presse.

Bürgerhaus “Altes Kloster”