Archiv 2017

Tango-Neuss2 Tango-Argentino

Milonga mit DJ Walter Reetz

Freitag, 17.11.2017, 20 Uhr (vorher um 19 Uhr práctica )

Der Kulturkreis lädt alle Tango-Liebhaber zur Milonga ins „Casa amarilla“ (Bürgerhaus „Altes Kloster“) ein. In besonderem Ambiente sorgt DJ Walter Reetz dann ab 20 Uhr für Rhythmen, bei denen man sich wie in Argentinien fühlt.

Walter Reetz hat 1980 mit dem Tanzen begonnen und den üblichen Weg über die Tanzschule genommen. 1995 begann er mit dem Turniertanz Standard und erlangte umfangreiches Wissen über Körperhaltung, Bewegung und Dynamik. Parallel dazu begann er mit dem Tango Argentino. Er gehörte mit zu den Pionieren der Wuppertaler Tango-Szene, in der er seine ersten Tango-Schritte unter Anleitung von Birkit Wildenburg und Muzaffer Demiray (Biki y Muzo) aus Utrecht/Holland. Es folgten weitere Schulungen und zahlreiche Workshops bei namhaften argentinischen Tango-Lehrern wie Tete, Fabián Salas, Mauricio Castro, Mariano Chicho Frúmboli und anderen.

Die Liebe zum Tango Argentino ließ ihn schließlich das Standard-Tanzen aufgeben. Durch die Kombination des Tango mit anderen Tänzen entwickelte er seinen ganz eigenen Tanzstil, der sich auch durch seine Vorbilder Fabian Salas und Mauricio Castro stark in Richtung Tango Nuevo orientiert. Aber auch klassischer Tango, sowie Milonga und Vals gehören zu seinem Repertoire. 1999 gestaltete er mit Luis Rodriguez und Dona Piedra das Bühnenstück „Tango Impressionen“. 1997 wurde er als Tango-DJ in das legendäre Café Ada in Wuppertal berufen, wo er schnell als Tango-DJ der Moderne bekannt wurde, der neben dem klassischen Tango der großen Meister wie Pugliese, D´Arienzo oder Troilo schließlich auch Tango Nuevo und Electrotango in die Tanzabende mit einbringt. Auch im Café Tango in Wuppertal integriert er als DJ klassische Tangos in die Welt des Tango Nuevo. Eine Mischung, die sich auch in seinem Tanzstil widerspiegelt.

„Casa amarilla“ (Bürgerhaus “Altes Kloster”)

Wigald Boning _@Stefan Menne_groß - aktuell


Wigald Boning

Bilder-Vortrag
„Butter, Brot und Läusespray. Was Einkaufszettel über uns verraten“

Samstag, 14.10.2017, 20 Uhr

Seit 1999 sammelt Wigald Boning Einkaufszettel ihm völlig unbekannter Menschen. Er findet die achtlos liegen gelassenen Erinnerungshilfen in Einkaufswagen, auf Parkplätzen und in Supermarktmülltonnen. Ob Charakter, Gesundheitszustand oder Liebesleben: Wigald Boning ist davon überzeugt, dass nichts so viel über einen Menschen verrät, wie sein Einkaufszettel. „Sag mir, was du einkaufst, und ich sag dir, wer du bist“ lautet dann auch das Motto seines aufschlussreichen und humorvollen Diavortrages, mit dem er dem Publikum besonders geheimnisvolle und skurrile Exemplare seiner Sammlung präsentiert.

Über 1300 Exemplare hat der bekannte TV-Entertainer (u.a. „RTL Samstag Nacht“ und „Die Doofen“) inzwischen zusammengetragen, fotografiert und gemeinsam mit Gleichgesinnten gründlich auf Inhalt, Form und Herkunft analysiert – und gelangt dabei zu erstaunlichen Ergebnissen! Boning sieht in der Einzigartigkeit der meist handgeschriebenen Fundstücke das Besondere: „Der Einkaufszettel ist eine ganz spezielle Literatur-Gattung, weil der Schreiber ganz fest davon ausgeht, dass nur er liest, was er dort schreibt und sonst niemand. Er offenbart sich also komplett.“

Steckt hinter „Rosinen, Butter und Rasierklinge“ also wirklich der Einkaufzettel einer Gangsterbraut, die ihrem Liebsten eine Fluchthilfe in den Kuchen einbacken will? Und ist die Wortschöpfung „Sewirten“ tatsächlich das Werk eines Halbstarken, der gegen den Einsatz von Servietten als Merkmal bürgerlicher Esskultur rebelliert? Wigald Boning liefert die Antworten!

Dieser Kabarett-Abend ist Teil der Veranstaltungsreihe “KulturHerbst” der Volksbank an der Niers.

Bürgerhaus “Altes Kloster”

christina-lux-foto_manfred_pollert_2Christina Lux
„soulfolkphilosophies“

Freitag, 22.9.2017, 20 Uhr

 

Charismatisch, innig und eigen ist die Musik von Christina Lux. Ohne Brüche mischt sie die englische und die deutsche Sprache, macht ihre Gitarre zu einer ganzen Band und erzählt wunderbare, kleine philosophische Geschichten zwischen den Songs. Glitzerpop ist nicht ihre Sache. Lux strahlt anders. Ihre Musik hat eine berührende Intensität, ist minimalitisch und direkt. Worte und Musik, rütteln an gewohnten Wegen und eingeschlafenen Träumen. Ihre Stimme ist groß, kann erzählen, sanft schmeicheln und unbändig ausbrechen aus dem Gewohnten und darüber hinaus ist sie eine wunderbare Gitarristin. Eine Perle im Meer der Songschreiber.

Christina Lux brachte ihre erste CD 1998 heraus. Mitte 1980 begann sie als Sängerin einer Rockband, reiste dann durch die Welt des Jazz, landete in der  multikulturellen A Cappella Band Vocaleros und begann 1996 eigene Songs zu schreiben. Ihr siebtes Album „Playground“ war 2012 für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert. Ebenso das aktuelle Album „Embrace“ feat. Bodek Janke von 2015. Die aus Karlsruhe stammende und heute in Köln lebende Musikerin arbeitete mit Edo Zanki, Laith al Deen, Purple Schulz, Fury In The Slaughterhouse, Jon Lord (Deep Purple), Chris Jones und Mick Karn, Stoppok u.v.a. Sie tourte mit Paul Young, Tuck & Patti, Long John Baldry, Status Quo, Midge Ure, Henrik Freischlader u.v.a.. (Foto: Manfred Pollert)

Bürgerhaus “Altes Kloster”

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Jazz & more an der Burgruine

 

SuperNova JazzBand
                   &
Ring of Kerry – Irish Folk

 

Sonntag, 27.8.2017, 11 bis 15 Uhr

 

SuperNova JazzBand

Die Supernovas begeistern mit einem vielseitigen Repertoire in der klassischen Combo Besetzung – Rhythmusgruppe mit Bläsern. Zu Gehör kommen Jazz Standards von Swing bis Latin ebenso wie eigene Stücke, die perfekt auf die Besetzung der Combo abgestimmt sind. Die Arrangements variieren und sind überraschend vielseitig, obwohl die Gruppe grundsätzlich auf elektronische Spielereien verzichtet. Der Stil der Musiker und der naturbelassene Klang der Instrumente stehen im Vordergrund, wenn sich die arrangierten Sätze mit freien Improvisationen abwechseln.
Freuen Sie sich auf einen abwechslungsreichen und ausgesprochen musikalischen Vormittag mit der Supernova JazzBand.

 Ring of Kerry – Irish Folk

Sehenswert ist der Ring of Kerry, eine 179 km lange Panoramaküstenstraße im County Kerry im Südwesten Irlands allemal. Hörenswert ist, wie die Band „Ring of Kerry“ mit ihrer Musik einen Hauch Irland nach Deutschland holen. Sowohl traditionelle Songs als auch Lieder mit Mitsingcharakter und gefühlvolle Balladen stehen auf dem Programm.  Gesang, Gitarre, Bass und Mandoline, begleitet mit Tin Whistles und Mundharmonika, vorangetrieben mit der Bodhran, das ist die Formel ehrliche und handgemachte Musik zu präsentieren.
Mit abwechslungsreichem und kraftvollem Irish Folk, abgerundet mit musikalischen Ausflügen nach Schottland und in die USA, hat sich die Band einen festen Fankreis in der Region erarbeitet. Egal ob in Pubs, bei Straßenfesten, auf Festivals oder zu privaten Anlässen: „Ring of Kerry“ ist überall zuhause, wo handgemachter Irish Folk und irische Lebensfreude gefragt sind.

Burgruine, Dammweg

 

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Theater Tom Teuers
„Des Kaisers neue Kleider“

Mittwoch, 16.8.2017, 16 Uhr

 

Es lebte einmal ein Kaiser, der liebte schöne Kleider so sehr, dass er sein ganzes Geld dafür ausgab. Dabei vergaß er, sich um sein Volk und sein Kaiserreich zu kümmern. Und es lebte zur selben Zeit ein Schneider, der dem Kaiser zeigte, wie eitel und faul er war. Er versprach dem Kaiser die schönsten Kleider zu nähen, so schön, wie er sie noch nie gesehen hatte. Und nicht nur das – diese Kleider sollten für dumme Menschen und solche, die in ihrem Amt nichts taugen, unsichtbar sein. Der Kaiser wollte diese Kleider unbedingt haben, um sich vor seinem Volke zu zeigen und zu erkennen, wer an seinem Hof nichts tauge. Bei der Anprobe der Kleider, ließ sich niemand an des Kaisers Hof – auch der Kaiser selbst nicht – anmerken, dass sie die Kleider nicht sehen konnten. Bis der Kaiser sich   seinem Volke zeigte, … .

Das Theater Tom Teuer zeigt Hans Christian Andersens Märchen über die Eitelkeit und Leichtgläubigkeit in barockem Gewand, erzählt von dem Herrenschneider Konrad Knopfloch, der gerne aus dem Nähkästchen plaudert und dabei auch schon einmal den Faden verliert. Konrad Knopfloch lässt den selbstverliebtesten Kaiser aller Zeiten mit seinem Krönchen tragenden Hund Gucci, Güstav, des Kaisers aller ältesten Diener und Meister Yves Saint Nadelöhr, den Erfinder der niegesehenen Kleider, auftreten.

Das Stück ist die 14. Kindertheaterproduktion des Theater Tom Teuer. Tom Teuer zog nach einer Lehre als Dekorationstischler und der Ausbildung am Pantomimestudio Dresden 1986 nach Duisburg. Dort arbeitete er als Tischler, Techniker an einem Tourneetheater und nahm Schauspielunterricht.
1988 Gründung des Theater TOM TEUER. Seitdem spielt das Theater jährlich ca. 120 Vorstellungen in der gesamten Bundesrepublik, in Belgien und Italien.

Bürgerhaus “Altes Kloster”

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Achtung!
Das folgende Konzert muss leider abgesagt werden.
Bereits erworbene Karten können zurückgegeben werden und der Ticket-Preis wird erstattet. 
Bitte wenden Sie sich an den Kulturkreis.
Wir bitten um Verständnis.

 

 

Antiquariat                                              

Freitag, 7.7.2017, 20 Uhr

Das Quintett in traditioneller Gipsyswingbesetzung (zwei Gitarren, Geige & Kontrabass) um die französisch-amerikanische Sängerin Marion Lenfant-Preus hat sich auf eine musikalische Reise begeben und wertvolle Antiquitäten aufpoliert. Dabei ist es an die Tradition von legendären Gruppen wie Django Reinhardts »Hot Club de France« verpflichtet, limitiert sich aber keinesfalls auf jenen Stil, sondern im Gegenteil: Es hat sich zur Aufgabe gemacht mit modernen Ausdrucksformen und durch Eigenkompositionen den Stil weiterzuentwickeln. Vom Balkan bis nach Lateinamerika reicht das musikalische Spektrum der Band, deren Mitglieder auch ihre eigenen Wurzeln auf der ganzen Welt haben.

Aus diesem Grund hat sich Antiquariat auf die Fahne geschrieben, Musik mit vorwiegend deutschen Texten, aber auch mit Texten auf Französisch, Spanisch, Englisch und Romanes einem generationübergreifenden Publikum darzubieten. Es präsentiert sich frech, temperamentvoll, leidenschaftlich, retro und modern zugleich.

Begleiten Sie doch das junge Quintett auf seiner Reise und lauschen Sie diesen zeitlosen Klängen, die das Knistern eines Grammophons erahnen lassen…

 

 

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Ingo Oschmann

„Wunderbar – Es ist ja so!“

Samstag, 24.6.2017, 20 Uhr

Ingo Oschmann, die Stimmungskanone aus der ostwestfälischen Humorhochburg Bielefeld kommt mit seiner Live-Show: „Wunderbar -Es ist ja so!“. Sein Programm ist jeden Abend anders und einzigartig. Jeder, der Ingo einmal live gesehen hat, lässt sich immer wieder gerne von ihm begeistern. Stand up Comedy, Zauberkunst, Improvisation, die 80iger Jahre und so mancher Tiefgang sorgen für einen Abend der Spitzenklasse.

500 Freunde bei Facebook und trotzdem ist Kevin allein zu Haus. Bilder, Musik und Freunde sind plötzlich virtuell und löschbar?! Jeder hat zu allem und zu jedem was zu sagen und wenn wir wirklich mal sprachlos sind, dann regelt das eine App für uns. Alles um uns herum ist unser Leben und darüber darf an diesem Abend nachgedacht und herzlich gelacht werden.

Ingo gibt wie immer alles, denn alles kann, nichts muss, aber alles muss raus! Kein anderer Comedykünstler schafft den Spagat zwischen Stand-up Comedy, Improvisation und feiner Zauberei so gekonnt wie er und begeistert durch diese exklusive Mischung sein Publikum immer wieder mit Leichtigkeit. Dabei bleibt der Kleinkünstler (er ist nur 1,72 cm groß) immer über der Gürtellinie. „WUNDERBAR – Es ist ja so!“ ist ein wortreicher, magischer Abend, der sein Publikum in kalten Zeiten mit einem warmen Herzen entlässt. Denn Ingo hat nicht nur sein ganz eigenes Genre erfunden, er verbreitet neben der Oschmann‘schen „Wohlfühl-Unterhaltung“ noch eine Botschaft: „Lachen ohne Reue“.

Bürgerhaus “Altes Kloster”

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Ulrike Dömkes
          &
Ralf Kramp
          &
Sascha Gutzeit

Samstag, 20.5.2017,

20 Uhr

 

ULRIKE DÖMKES … geb. in St. Tönis, wohnt in Wachtendonk. Sie absolvierte das Studium Textil-Design mit Diplomabschluss an der FH Niederrhein und eröffnete 1994 eine Buch- und Weinhandlung in Wachtendonk. 1998 besuchte sie die Wein- und Sommelierschule Koblenz und machte dort den Abschluss als Weinfachberaterin.  Im Jahr 2000 verbrachte sie einen längeren Arbeitsaufenthalt im Weingut Aldo Vajra im Piemont und ist seit 2008 schriftstellerisch tätig. Ihre profunden Weinkenntnisse und ihr erzählerisches Talent fließen in ihre unterhaltsamen Weinkrimis ein.
Bisher erschien im KBV-Verlag 2014 ihr Kriminalroman „Chablis“, dann 2015 „Roter Riesling“. Im Herbst 2016 wird „Der Pub der toten Dichter“ folgen.

RALF KRAMP…geb. 1963 in Euskirchen, lebt in einem alten Bauernhaus in der Eifel. Für sein Debüt »Tief unterm Laub« erhielt er 1996 den Förderpreis des Eifel-Literaturfestivals. Seither erschienen mehrere Kriminalromane und zahlreiche Kurzgeschichten. In Hillesheim in der Eifel unterhält er zusammen mit seiner Frau Monika das »Kriminalhaus« mit dem »Deutschen Krimi-Archiv« (30.000 Bände), dem »Café Sherlock«, einem Krimi-Antiquariat und der »Buchhandlung Lesezeichen«. Mit seinen schwarzhumorigen Kurzkrimis hat er sich nicht nur ein treues Lesepublikum erobert, sondern er tourt auch mit unterhaltsamen Leseabenden durch den deutschsprachigen Raum.

SASCHA GUTZEIT…1972 in Wuppertal geboren – lebt als Autor, Musiker und Schauspieler in der Vulkaneifel. Er schreibt Kriminalgeschichten, Songs, Hörspiele, sowie Ein-Mann-Theaterstücke und Bühnenrevuen, komponiert Hörspiel- und Filmmusik und arbeitet als Sprecher. Ferner steht er als Darsteller, Sänger, Entertainer und Vorleser auf der Bühne und tourt permanent mit seinen Musiktheaterstücken, inszenierten Lesungen, Live-Hörspielen und Konzertprogrammen. Seit September 2013 sind die satirischen Krimibände „Tot ist tot, und Schnaps ist Schnaps!“ und „Kommste heut nicht, kommste morden!“, sowie drei Hörbücher mit seinem Kult-Ermittler Kommissar-Engelmann-Fällen im KBV-Verlag erschienen. Nach zahlreichen erfolgreichen Auftritten bei den Bilderbuch-Tagen in Gießen, sowie regelmäßigen Aufführungen seines Kindermusicals „Herr Schrubb und sein Zahnputzabenteuer“ schreibt Sascha Gutzeit nun seinen ersten Kinderkrimi.

(Foto Sascha Gutzeit von  Jan Wiesemann)

Bürgerhaus “Altes Kloster”

Tango 1Tango-Argentino

„Schellack-Milonga“  mit Volkmar Hess

 Freitag, 12.05.2017, 20 Uhr (vorher um 19 Uhr práctica )

Der Kulturkreis lädt diesmal alle Tango-Liebhaber zu einer ganz besonderen Milonga ins „Casa amarilla“ (Bürgerhaus „Altes Kloster“) ein. 

Die Musik kommt nicht, wie sonst, von einer modernen DJ-Anlage, sondern von original alten Schellackplatten aus Argentinien – kombiniert mit frechen deutschen Tangos. Das verspricht ein nostalgisch-knisternde Zeitreise. Für dieses außergewöhnliche Projekt konnte Plattenjockey Volkmar Hess, Betreiber des Dormagener PhonoMuseums, gewonnen werden. Originale Schellackplatten, aufgelegt auf Grammofonen und Plattenspielern der “Golden Fifties” garantieren einen Abend voller Nostalgie.  Special: deutsche Tangos mit witzigen Texte wie: “mach´ rotes Licht….ich möchte Tango tanzen” oder “zuerst ein Schnäpchen….dann ein Küßchen” mit Klassikern aus den 20er bis 40er Jahre.

Parallel dazu gibt es eine kleine Grammophonausstellung.

Vor der Milonga findet um 19 Uhr eine práctica mit Helga Winarsch – Tanzlehrerin aus Dortmund – statt. Frau Winarsch lehrt in ihrer Casa de Tango, einer eigenen Tanzschule für lateinamerikanische Tänze, insbesondere den Tango Argentino, leidenschaftlich, aber auch mit viel Spaß. Um ihr Können und Wissen immer aktuell zu halten, zu vertiefen und damit auch weiter geben zu können, nahmen und nehmen sie und ihre Partner ständig bei verschiedenen Lehrern aus Buenos Aires und Europa speziell im Tango, Vals und Milonga selbst Unterricht.

Genießen Sie das besondere Ambiente im historischen Gebäude, einen guten Wein und einen Parkettboden, der sich wunderbar zum Tanzen eignet.

„Casa amarilla“ (Bürgerhaus “Altes Kloster”)

Macandé

Tanz – Gitarre – Gesang

Samstag, 8.4.2017, 20 Uhr

 

Macandé bedeutet …

Vor mehr als siebzig Jahren zog er durch die Straßen von Cádiz, verkaufte Bonbons und Süßigkeiten und widmete jeder Leckerei ein eigenes Flamencolied – der legendäre Flamencosänger Macandé. Er gab der jungen Flamencoformation den Namen, die der Gitarrist und Komponist Daniel Sommer mit dem andalusischen Flamenco-Sänger und Perkussionisten David Alcántara und der Tänzerin Antina 2005 in Düsseldorf gründete. Die Kunst des Flamencos entfaltet sich immer wieder neu aus der Stimmung der Künstler heraus im Wechselspiel mit der Reaktion des Publikums. Die Düsseldorfer Gruppe knüpft in Anspruch und Darbietung an den Ursprung dieser leidenschaftlichen, oft schmerzvollen Musik an!

Macandé möchte …

Leidenschaft, Rhythmus, Emotionen – die Flamencogruppe Macandé präsentiert die authentische Kraft des Flamenco. Traditionelle bis hin zu zeitgenössischen Interpretationen ziehen den Zuschauer in ihren Bann. – ein Feuerwerk aus Leidenschaft und Temperament. Die Künstler arbeiten bereits seit vielen Jahren zusammen und teilen das Lebensgefühl „Flamenco“. Lebendigkeit, Spontanität und Lebensfreude stehen hierbei im Mittelpunkt. Zusammen spannen die Musiker und Tänzer von Macandé den Bogen zwischen purem, leidenschaftlichen Flamenco und mediterranen Klängen zu einem abwechslungsreichen Programm! Erst wenn der Funke auf das Publikum überspringt ist Macandé zufrieden: „Das Publikum soll mitfühlen – erst dann sind wir glücklich.“

Bürgerhaus “Altes Kloster”

Dr. Hans-Peter Retzmann

Orgelkonzert in „St. Michael“

Dr. Hans-Peter Retzmann

Sonntag, 1.1.2017, 17 Uhr

Hans-Peter Retzmanns musikalische Ausbildung umfaßt das Studium im Fach Klavier (Musikhochschule Köln) und der Kirchenmusik in Aachen und Düsseldorf (Robert Schumann Hochschule), wo er mit dem Kantorenexamen (A-Examen) abschloß. Er führte seine Studien weiter in Theologie (Würzburg) und im Fach Orgel an der Schola Cantorum in Paris bei Jean Paul Imbert (Diplôme de Virtuosité) sowie in Improvisation und Komposition bei Naji Hakim an la Trinité in Paris. Von 1992-1998 war er Kantor an St. Andreas in Korschenbroich, wo er die Internationale Orgelwoche betreute und Aufführungen mit den Düsseldorfer Sinfonikern initiierte. Darauf folgend war er Kantor an St. Nikolaus in Mönchengladbach-Hardt und rief dort die Reihe „Hardter Konzerte“ ins Leben. In dieser Zeit arbeitete er zusammen mit Jane Parker Smith und Alan Wilson und weiteren internationalen Künstlern bei Konzertreisen und CD-Produktionen.

Er selber hat Orgelwerke der Romantik und eigene Improvisationen eingespielt. Darüber hinaus organisiert er Konzertreisen besonders für Chöre aus England und Kanada.

Seit 2006 war er wissenschaftlicher Assistent an der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf, wo er seine Dissertation über Max Regers Musikästhetik bei Prof. Dr. Dr. Volker Kalisch abschloß. Er ist als Dozent am Musikwissenschaftlichen Institut der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf tätig.

Seit 2012 ist er Kantor im Pastoralverbund Delbrück (Paderborn, OWL) und ist verantwortlich für alle liturgischen Aktivitäten und internationalen Konzertreihen. Hans-Peter Retzmann gibt Konzerte als Organist und Improvisator und spielt in unterschiedlichen Ensemblebesetzungen in Deutschland sowie im Ausland. Er gibt Vorlesungen und Workshops zu theoretischen und praktischen Themenstellungen.

St. Michael Kirche, Wachtendonk

 

Kai Magnus Sting

Kai Magnus Sting

„Immer ist was, weil sonst wär ja nix“

Samstag, 4.2.2017, 20 Uhr

Diese Veranstaltung ist ausverkauft!

Kamikaze-Kabarett aus Duisburg: Kai Magnus Sting durchlebt in seinem neuen Programm „Immer ist was, weil sonst wär ja nix“ die großen und kleinen Katastrophen des Alltags, die wir alle kennen: Immer ist was mit der Familie! Immer ist was mit den Nachbarn! Immer ist was im Büro! Nie geht alles glatt. Und das ist auch gut so.
Wie der Mensch das alles meistert, weiß Kai Magnus Sting natürlich auch nicht. Aber während man ihm laut lachend von einem Desaster zur nächsten Misere folgt, freut man sich fast schon ein wenig über jedes neue Unheil, das ihn ereilt. Weil Sting die Gabe hat, die aberwitzigsten Geschichten zu erzählen. Denn sonst wär ja nix..

Der 1978 in Duisburg geborene Kabarettist und Autor Kai Magnus Sting tritt seit über 20 Jahren regelmäßig auf den Bühnen der deutschsprachigen Länder auf. In seinen Soloprogrammen übergießt er mit einem ungeheuren Redeschwall jeden und alles mit Spott und schnellt in wahnwitzigem Tempo von einer Begebenheit zum nächsten Skandal: brillant, bissig und messerscharf. 

Auch als Autor von Kriminalromanen und -hörspielen („Leichenpuzzle“, „Schlachtplatte“ u.a.) sowie in seinem aktuellen Erzählband „Immer ist was, weil sonst wär ja nix“ entpuppt er sich als wahrer Wortakrobat. Kabarett vom Allerfeinsten!
(Foto: Harald Hoffmann)

Bürgerhaus “Altes Kloster”

 

 

Lothar Meunier Auftritt Kölnklein

 

1. Festival-Tag

Freitag, 28.4.2017, 19.30 Uhr

Günther H. Müller (Naturklangmusik – Didgeridoo u.a.)

Lothar Meunier  (französische Akkordeonmusik)

 

Günther H. Müller (Naturklangmusik – Didgeridoo u.a.), Beginn 19.30 Uhr

Günter Müller spielt Didgeridoo (das Kultinstrument der australischen Ureinwohner), Fujara (slowakische Bass- Obertonflöte), Flöten aus Indien, Amerika und Europa, Gong (China), Kalimba (Afrika). Ausgewählte, harmonische Musik mit Elementen aus uralten Musikkulturen der Welt entführt die Zuhörer in eine zauberhafte Welt, in der der Gesang exotischer Vögel ebenso zuhause ist wie das Rascheln verdorrter Zweige im Wind, das leise Plätschern klarer Gebirgsbäche oder das Murmeln asiatischer Mönche. Die beseelte Musik wirkt wie ein Festmahl für die Sinne! Die Zuhörer werden von den mystischen Naturklängen seltener, traditionsreicher Instrumente eingefangen. Auf den Schwingungen des Klangs zaubert die Fantasie ungeahnte Lebendigkeit in den Konzertraum.

Günther H. Müller wurde 1949  im westfälischen Werther geboren. Bis zum Abitur erfolgte die musikalische Ausbildung am städtischen Konservatorium Dortmund. Danach die Weiterbildung an der bergischen Musikakademie. Er trat als Kontrabassist mit bekannten Jazz- Größen auf und spielte zusammen mit dem Continuum- Ensemble der Dortmunder Philharmonie und verschiedenen Kammerorchestern.

 

Lothar Meunier  (französische Akkordeonmusik), Beginn 21 Uhr

Seit vielen Jahren spielt und singt Lothar Meunier Musette und Chansons in Deutschland. Lothar Meunier versteht es, mit Musikalität, Charme und dem Gefühl für die Wünsche des Publikums zu überzeugen. Viele Zuhörer kennen die typische französische Akkordeon-Musik und verbinden mit ihr Freude und die französische Art zu leben. Lothar Meunier bringt mit seiner Musik diese französische Lebensfreude in die Veranstaltungen und die Konzertsäle. Chansons von Becaud, Brel, Piaf und vielen anderen bekannten französischen Chansoniers runden das Programm ab.

Bürgerhaus “Altes Kloster”

Eintritt frei! Spenden werden erbeten. 

Gilmar Ramirez James 3

 

2. Festival-Tag

Samstag, 29.4.2017, 19.30 Uhr

Walter Pielmeier (E-Zither)

Gilmar Ramírez Jaimes (Panflöte)

 

 

Walter Pielmeier (E-Zither), Beginn 19.30 Uhr

Zithermusik  jenseits des „Seppl-Image“  bietet Walter Pielmeier dar.  In seinem Konzert mit dem bekannten Volksmusikinstrument der Alpenländer verbindet er verschiedene Stilrichtungen in harmonischer Art und Weise, so wie man es selten zu hören bekommt. Traditionelles  soll erhalten bleiben, Neues soll Raum dazugewinnen. So erfährt denn Zithermusik eine Verjüngungskur, gespielt wird auch Barock, Klassik, Romatik und Moderne bis hin zum „groovigen Zithermusiksound“.

Walter Pielmeier wurde 1954 in Dinslaken geboren und begann schon als kleiner Junge mit dem Zitherspiel. Aufgrund beruflicher Entwicklung und Lebensplanung wurde die Zithermusik aber über Jahre vernachlässigt und erst 2000 wieder aufgenommen. Seither war/ist er Mitglied in verschiedenen Zitherorchestern und begeistert auch bei  Solokonzerten in größeren Sälen oder Kirchen

Gilmar Ramírez Jaimes (Panflöte) Beginn 21 Uhr

Sanfte Panflöten-Klänge bietet der Solist Gilmar Ramirez Jaimes. Der peruanische Musiker interpretiert beliebte Lieder aus Lateinamerika aber auch weltweit bekannte Melodien auf der Panflöte und anderen traditionellen lateinamerikanischen Flöten. Der weiche Klang der Instrumente lädt die Zuhörer zum Entspannen und Träumen ein. Gilmar kam 1994 nach Deutschland.

Er ist Gründer der Gruppe Hijos del Sol (Kinder der Sonne) und brachte als Solist bereits drei CD‘s auf den Markt.

 

Bürgerhaus “Altes Kloster”

Eintritt frei! Spenden werden erbeten.

 

 

1233. Festival-Tag

Sonntag, 30.4.2017, 17 Uhr

Daniel Manrique Smith und Johann May (Flöte und Gitarre)

 

Freunde des Kulturkreises erinnern sich noch gut an die beiden Akteure, die gemeinsam mit einer aus Barcelona stammenden Sängerin 2016 als Flamenco-Jazz Trio “Compás a tres” das Publikum begeisterten.

 Daniel Manrique Smith ist ein Virtuose auf der Flöte (C-, Alt-, Bassquerflöte). Unweigerlich wird man an Ian Anderson von den legendären Jethro Tull erinnert. Der in Lima (Peru) geborene Künstler studierte Klassik- und Jazzflöte an den Hochschulen in Köln und Frankfurt. Johann May hingegen studierte Jazz-Gitarre und Kontrabass an der Hoogeschool in Arnheim/Niederlande und am Instituto Superior des Arte in Havanna(Kuba). Seine Soli zeugen von einem intelligenten Kreativitätsgeist. Die Stile, die beide Ausnahmemusiker zu einem Ganzen flechten, reichen von südamerikanischen Ausdrucksformen über Modern Jazz und Rock bis hin zu klassischen Harmonien.  

Bürgerhaus “Altes Kloster”

Eintritt frei! Spenden werden erbeten.