Archiv 2013

Trio Cassis

Trio Cassis
Kammermusik – virtuos, leidenschaftlich, farbig

Samstag, 5.10.2013, 20 Uhr

Trio Cassis
Ricarda Schumann – Querflöte
Rainer Bartz – Violoncello
Lydia Hilgers – Flügel

 

Flöte, Violoncello und Klavier – in dieser Besetzung fanden sich im Sommer 2009 drei engagierte MusikerInnen zusammen, um selten gehörte Kammermusik zur Aufführung zu bringen. Konzerte mit exquisiter Programmgestaltung und bestechendem Zusammenspiel sind das Resultat.

Das breitgefächerte Repertoire von Trio Cassis erstreckt sich über alle Epochen und bringt im Besonderen Werke der Romantik und des Impressionismus bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen zu Gehör.

Die Flötistin und in Wachtendonk aufgewachsene Ricarda Schumann (geb. Drießen) ist neben ihrer Konzerttätigkeit – u.a. als Solistin des Landeszupforchesters NRW – auch als Musikerin und Schauspielerin in der freien Theaterszene in Aachen bekannt und Mitglied des Ensembles Capella Aquisgrana.

Rainer Bartz ist Dozent für Violoncello an der Musikschule Aachen und auf internationalen Meisterkursen. Er konzertiert u.a. als Solocellist des Aachener Kammerorchesters.

Lydia Hilgers spielt als Pianistin in verschiedenen Kammermusikensembles, u.a. bei SalonRouge und Duo Tarantelle. Sie konzertiert international und arbeitet mit bildenden Künstlern zusammen.

Bürgerhaus “Altes Kloster”

Wort vor Ort –

unter diesem Slogan finden in der Zeit vom 20. bis 22. September 2013 sieben Lesungen an verschiedenen Schauplätzen in Wachtendonk und Wankum statt. Alle Autoren stammen aus der Region bzw. sind hier zu Hause. Das Programmangebot ist vielseitig – da ist für jeden etwas dabei.

Das Bürgerhaus „Altes Kloster“ ist „Hörsaal“ für drei Lesungen. Den Auftakt bilden die Geschwister Gabriele, Gisbert und Hanswilhelm Haefs. Gabriele Haefs ist bekannt als eine der bedeutsamsten Übersetzer aus skandinavischen Sprachen und hat 331 Romane aus nordischen und keltischen Sprachen ins Deutsche übersetzt. Ihr Bruder Gisbert schrieb zahlreiche Krimis und ist einer der ganz großen Autoren fundierter historischer Romane. Nicht weniger bekannt ist Hanswilhelm Haefs. Sein „ Handbuch des nutzlosen Wissens“ erschien bisher in 5 Bänden, von denen Band 1 bereits 18 Auflagen erreichte: Aber er hat weitaus mehr veröffentlicht.
Freuen Sie sich auf die beliebte WDR-Moderatorin und Buchautorin Christine Westermann Ihre Lesung ist gleichzeitig Teil der Veranstaltungsreihe „KulturHerbst“ der Volksbank an der Niers.
Der Autor Markus Orths wurde hier im Sektor geboren. Im Verlag Schöffling & Co erschienen drei Erzählbände und sechs Romane. Drei seiner Bücher sind in insgesamt siebzehn Sprachen übersetzt worden. Sein neuster Roman „Irgendwann ist Schluss“ wurde u.a. zu Beginn des Jahres in 1live Klubbing vorgestellt. (Hinweis: Leider muss die Lesung mit Herrn Orths ausfallen, sie wird vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.)
Den Heimvorteil genießen zwei Wachtendonker Autoren: Ulrike Dömkes liest aus ihrem aktuellen Roman „Vin Santo“ im ansprechenden Ambiente auf Gut Weidendonk . Peter Ostermann ist mit „Das Lächeln der Bäckerin“ in der Dorfstube Wankum zu Gast.
Warum nicht mal eine ganz andere, etwas rustikalere Location wählen, dachte sich der Kulturkreis Wachtendonk und verlegte die Lesung mit dem Polizisten und Krimischreiber Volker Streiter kurzerhand in die in der Werkstatt von Autoreparatur Koenen.
Auch an die Kleinen wurde gedacht. Die Issumer Märchenerzählerin Mechtild Cuypers zieht mir ihren Geschichten die ab 4-Jährigen in der Jona-Kirche in ihren Bann.

Karten gibt es über kulturkreis@wachtendonk.de, unter 02836/915565 oder in der Touristik-Information in „Haus Püllen“.

 

Ulrike Dömkes
Ulrike Dömkes
Vin Santo: Ein kulinarischer Krimi mit Boris de Beers

Sonntag, 22.9.2013, 18.00 Uhr

 

Ulrike Dömkes lädt mit ihrem aktuellen Roman zu einer spannenden, kulinarischen Reise in die Toskana ein……

  

Über das Buch:
Boris de Beers, Journalist für Gourmet- und Weinmagazine, arbeitet an einer Interviewreihe in der Toskana. Auf einem Spaziergang findet er einen Toten und landet hinter Gittern. Die ungewöhnliche Leiche ist eine Herausforderung für die Gerichtsmedizin und seinen Freund Ispettor Claudio, dessen Nachforschungen in die Vergangenheit führen. Schauplatz der Handlung ist Volterra und Umgebung. Krimi mit Rezepten.

Zu Gut Weidendonk:
Die Besitzer von Gut Weidendonk in Wachtendonk haben diesen drei Generationen Hof zu ihrem neuen Lebensmittelpunkt gemacht und verwirklichten sich damit ihren Traum. Zudem bietet das Gut einen Farm-Shop (www.gutweidendonk.de) für besonderes Interior. Die Familie Janßen freut sich darauf, Sie bei der Lesung auf Gut Weidendonk zu begrüßen.

Gut Weidendonk, Tömperweg 1,  in 47669 Wachtendonk

Volker StreiterVolker Streiter
„Grab ohne Meerblick“

Sonntag, 22.9.2013, 16.00 Uhr

Über das Buch:
In einem Gräberfeld aus der Jungsteinzeit werden ein Skelett mit Amalgamzähnen und eine Strickmütze gefunden. Ist es Zufall, dass ausgerechnet jetzt der Sohn eines Amrumer Hobbyarchäologen bei einem dubiosen Unfall ums Leben kommt? Dann verschwindet auch noch seine Enkelin. Wenig später wird ein abgeschnittenes Ohr gefunden. Hektische Zeiten für die Amrumer Inselpolizei, und das in der Hauptsaison. Da trifft es sich gut, dass gerade eine Kölner Kriminalpolizistin auf Amrum eingetroffen ist und ihren Kollegen tatkräftig zur Seite steht. Auch wenn es ihrem Freund gar nicht gefällt, dass sie sich während des gemeinsamen Urlaubs in Gefahr begibt In seinem zweiten Amrum Krimi fließen wieder die Erfahrungen des Autors aus seinem Polizeialltag in den Roman ein und machen seine sympathischen Figuren so lebensecht.

Über den Autor:
Volker Streiter wuchs in Soest/Westfalen auf und lebt noch. Nach seiner Polizeiausbildung versetzte ihn das Innenministerium NRW nach Köln, wo er „Streife fahren“ durfte, wie das so heißt. Inzwischen streift er nicht mehr, arbeitet aber weiterhin beim selben Arbeitgeber in seiner inzwischen zur Wahlheimat gewordenen Stadt. Über diese schrieb er auch einen humorvollen Stadtführer (Mit Caspar, Melchior und Balthasar durch Köln; Reisebuchverlag traveldiary.de Hamburg).
Der wander- und naturbegeisterte Autor verlegte seine letzten drei Kriminalromane an die Nordsee (Amrum) und in die Alpen (Funtensee/ Berchtesgadener Land). Diese Landschaften, die Streiter sehr gut kennt, sind die gehaltvollen Kulissen seiner packenden Geschichten um die Urlauberin und Kölner Ermittlerin Elke Hundgeburth.

Über den Ort:
Warum nicht mal eine ganz andere, etwas rustikalere Location wählen, dachte sich der Kulturkreis Wachtendonk und verlegte die Lesung kurzerhand in die Werkstatt Autoreparatur Koenen,  Grefrather Str. 29 in Wankum

Werkstatt Autoreparatur Koenen, Wankum

Christine Westermann © networks/heinrich cuipers (köln)

Christine Westermann
„Aufforderung zum Tanz“ Bleiben Sie bitte sitzen!

Samstag, 21.9.2013, 20 Uhr

Christine Westermann, die beliebte WDR-Moderatorin, Buchautorin und Journalistin liest aus ihren Büchern. Und fängt gleich mit dem Ende an. Ihre ersten Kurzgeschichten stammen aus dem Buch „Ich glaube, er hat Schluss gemacht“. Heiteres, Alltägliches, Besinnliches. Und eben auch Persönliches. So wie es auch aus dem Briefwechsel hervorgeht, den sie zusammen mit Jörg Thadeusz geschrieben und unter „Aufforderung zum Tanz“ veröffentlicht hat. Und dass die Autorin gerne feiert und insbesondere in Köln dabei Augen und Ohren offen hält, zeigen die Geschichten in „Karneval“.

Die Lesung ist Teil der Veranstaltungsreihe „KulturHerbst“ der Volksbank an der Niers.

 Bürgerhaus “Altes Kloster”

Peter OstermannPeter Ostermann
„Das Lächeln der Bäckerin“

Samstag, 21.9.2013, 15.00 Uhr


Über Gott, die Liebe und das Leben schreibt der Wachtendonker Autor Peter Ostermann in seinem neusten Roman „Das Lächeln der Bäckerin“ . Er liest für Sie in der Dorfstube Wankum.

 

Über das Buch:
Christian ist nach dem Abitur auf der Suche nach dem für ihn richtigen Studium: Theologie ist vielleicht ein Fach, das ihn interessieren könnte. Da erinnert er sich an seinen Onkel Paul, der in Frankreich lebt und Theologie studiert hat. Christian macht sich mit seinem Motorrad auf den Weg in die Provence, wo Paul mit Psychotherapie, Coaching und Beratungen seinen Lebensunterhalt verdient. Er lernt Paul und seine ungewöhnliche Lebensweise kennen sowie seinen Freundeskreis. Er verlebt bei seinem Onkel einen glücklichen, aufschlussreichen provenzalischen Sommer mit tiefgründigen Gesprächen über Gott und das Leben. Unter den vielen Menschen, die ihm begegnen, sind auch zwei junge Frauen, die unbeschwerte Pariserin Francoise und die ernstere Schwedin Selma …

Zur Dorfstube:
In dem Gebäude der alten Kaplanei, Martinsplatz 4, in Wankums Ortsmitte, eröffnete der „Geschichtskreis Wankum“ 2008 seine „Dorfstube“. Das Haus ist nun ein kleines Heimatmuseum mit Dorfarchiv und interessanten Ausstellungstücken zur Wankumer Geschichte. Es ist damit zu einem wichtigen kulturellen Kommunikationszentrum der Wankumer Dorfgemeinschaft geworden.

Freuen Sie sich auf „Lesen-live am Nachmittag“ in der gemütlichen, „guten Stube“ der Ortschaft Wankum.

Dorfstube Wankum

Mechtild Cuypers

Mechtild Cuypers
Märchengold für Kinder ab 4 Jahren

Samstag, 21.9.2013, 15.00 Uhr

Auch unser „Kleinen“ kommen beim diesjährigen Literaturwochenende nicht zu kurz. Märchenerzählerin Mechthild Cuypers „entführt“ ihre jungen Zuhörer in fremde Welten, verzaubert sie und zieht sie in ihren Bann ……

Mechtild Cuypers kam durch ihren Beruf als Erzieherin im Waldorfkindergarten zum Märchenerzählen. In den Jahren 1991 – 1993 machte sie eine Ausbildung zur Märchenerzählerin. Seit dieser Zeit ist Mechtild Cuypers in diesem Bereich aktiv und kann auf zahlreiche Erfahrungen mit Erzählabenden und Interpretationsveranstaltungen für Märchen zurückblicken. Neben Kindern gehörten von Anfang an auch Erwachsene und Senioren sowie Behinderte und andere Teilnehmergruppen zu ihren Zuhörern. Seit 2011 verfügt Mechtild Cuypers in dem weißen Häuschen über einen eigenen Märchenraum in Issum, in dem sie regelmäßige Märchenkurse anbietet. Sie ist Mitglied der Europäischen Märchengesellschaft.

Zur „Märchenstunde“ mit Mechtild Cypers, den Gebrüdern Grimm uvm. lädt der Kulturkreis Wachten-donk in die Jona-Kirche, Berliner Str. 12, 47669 Wachtendonk, ein.

Für junggebliebene Großeltern, die ihre Enkelin oder ihren Enkel zur Veranstaltung begleiten, gibt es einen besonderen Rabatt.

Jona-Kirche

 

Gisbert Haefs
Gabriele Haefs

Hanswilhelm Haefs




Gemeinsame Lesung der Geschwister Haefs

Gisbert Haefs „Finaler Rettungskuss“
Gabriele Haefs „Auf der Suche nach Ibsens Badewanne“
Hanswilhelm Haefs „Handbuch des unnützen Wissens“

Freitag, 20.9.2013, 20 Uhr

Dem Kulturkreis ist es gelungen, die drei bekannten Autoren und Übersetzer, die als Familie einige Jahre in Wachtendonk lebten bzw. hier geboren sind, für die Auftaktveranstaltung des Literaturwochenendes zu gewinnen.

Gisbert Haefs

Jahrgang 1950, geboren in Wachtendonk, lebt und schreibt heute in Bonn; als Übersetzer/Herausgeber verantwortlich für Borges, Kipling, Brassens, Dylan u.a., als Autor haftbar für Erzählungen, historische Romane (Hannibal, Troja, Raja, Die Rache des Kaisers, Das Labyrinth von Ragusa u.a.) und Krimis (Matzbach).

Den Niederrheiner Gisbert Haefs muss man eigentlich zu den Großen der deutschen Kriminalliteratur zählen. Bereits 1981 begann er mit den Romanen um Baltasar Matzbach, einer Figur, die man bis dato eigentlich nur aus englischen Whodunits kannte. Kombiniert mit viel Ironie und Gefühl für kunstvolle Sprache stand und steht Haefs im krassen Kontrast zu allem, was man sonst vom deutschen Krimi kennt. Aufgrund seiner Wortwahl mag es für manche Leser antiquiert klingen, aber Haefs´ Sprache ist kunstvoll, sein Wortschatz schier unbegrenzt. Keine Seite überschlägt der Leser, sondern erfreut sich an jedem neuen Wortwitz des Niederrheiners. Dazu baut der Autor eine tagesaktuelle Thematik ein und weder nervt, noch langweilt er mit mit seiner Vorliebe für Sprachspiele. Ganz im Gegenteil: Mit ungefähr 200 Seiten ist dieser Roman nicht nur knackig kurz, sondern auch äußerst kurzweilig und überrascht mit Action, die so zu einem Whodunit gar nicht gehört. Ein großes Kompliment an den Verlag, dass Haefs´ Krimis wieder erhältlich sind und noch mehr dafür, dass die Geschichte weitergeht. Sprachwitzig, intelligent, humorvoll, kurzweilig, schlichtweg gekonnt!
Krimi-couch.de, Lars Schafft (zu FINALER RETTUNGSKUSS und allgemein zur Matzbach-Reihe bei KBV)

Gabriele Haefs

Dr. Gabriele Haefs, Jahrgang 1953, geboren in Wachtendonk am Niederrhein, aufgewachsen in Bad Godesberg, aus Studiengründen in Hamburg gelandet: Die rheinische Gelassenheit mischt sich deshalb inzwischen mit hanseatischem Temperament. Studium in Bonn und Hamburg in den Fächern Volkskunde, Sprachwissenschaft, Keltologie und Skandinavistik, Promotion 1982 mit einer Arbeit über irische traditionelle Musik und deren Rezeption und Vermarktung. Nach einigen Jahren als Verlagslektorin freie Übersetzerin und Autorin. Gabriele Haefs gilt als eine der der bedeutsamsten Übersetzer aus skandinavischen Sprachen und hat bislang 331 Romane aus nordischen und keltischen Sprachen ins Deutsche übesetzt.

Aktuelle Buchveröffentlichung: „Auf der Suche nach Ibsens Badewanne„- eine andere Art Stadtführer zu Oslo (zusammen mit Anne Bubenzer) im Picus Verlage

Hanswilhelm Haefs

Hanswilhelm Haefs wurde 1935 in Berlin geboren, lebte 1945-1953 in Wachtendonk und studierte später in Bonn, Zagreb und Madrid. Seine Reisen führten ihn u. a. in die USA, nach Kanada, Israel und China. Haefs gründete die Deutsche Marco-Polo-Gesellschaft und lebt heute als Übersetzer, Herausgeber und Autor zahlreicher Bücher in der Alten Schule zu Atzerath in Belgien.

Aus ungezählten Lesefrüchten aus ca. 30 Jahren entstand dann das Handbuch des nutzlosen Wissens -informativ, witzig, skurril, kurios-, das bisher in 5 Bänden erschien, von denen Band 1 bereits 18 Auflagen erreichte.

Bürgerhaus “Altes Kloster”

Anders Orth in "Monsterquatsch und Wackelzähne"Kindertheater „Lila Lindwurm“

„Monsterquatsch und Wackelzähne“
Mittwoch, 28.8.2013, 16 Uhr

 


Das ist ganz schön witzig wenn man ein Clown ist, der die besten Lieder kennt, um Menschen zum Lachen zu bringen. Wenn man dann noch Freunde hat, wie einen Roboter den niemand versteht, weil er nicht spricht, sondern nur komische Geräusche macht oder ein Monster, welches gerne seine Freunde erschreckt und ein Waschbärenkind, das sich einfach nicht waschen will, ist der Spaß doch garantiert. Aber dann sind da ja noch die frechen Mäuse und selbstverständlich der Wackelzahn der einfach nicht rausfallen will, sondern nur von links nach rechts und von vorne nach hinten wackelt.
Besonders schön an dem Programm ist, dass die kleinen Zuschauer selbst aktiv mitmachen können. Sie können Mittanzen, -musizieren, -singen, ein gruseliges Monster oder die kleinen flinken Mäuse spielen.
Aber man kann auch einfach zuschauen, um sich von der lustigen Clownwelt begeistern zu lassen, den einfach zu verstehenden Liedern und Geschichten, die es zu erzählen gibt, zuhören und einen lustigen Nachmittag verbringen. Wenn der Clown dann noch seine Trompete rausholt, ist lachen vorprogrammiert. Alles in allem ist das Stück ein Vergnügen für die ganze Familie.
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Kinderferienspaßaktion statt.

Der Eintritt ist frei.

Bürgerhaus „Altes Kloster“


Freizeit-Künstler Geldern e.V.Freizeit-Künstler Geldern e.V.


„Offenes Atelier“


Montag, 5.8. bis Samstag 10.8.2013

Fast eine Woche lang veranstalten die Freizeit-Künstler Geldern ein offenes Atelier im „Alten Wasserwerk“ in Wachtendonk.


An jedem Tag sind die Künstler von 14.00 bis 18.00 Uhr aktiv und freuen sich, wenn ihnen Besucher und Interessierte über die Schulter schauen. Am Samstag, dem 10.08.2013 um 15.00 Uhr findet die Finissage statt und wird musikalisch von dem Flötenkreis „Orbis tibiarum“ begleitet, zu der die Künstler herzlich einladen.

„Altes Wasserwerk“

Eintritt frei

Piet Klocke © Bettina DewaldPiet Klocke
„Kann ich hier mal eine Sache zu Ende?!“

Freitag, 5.7.2013, 20 Uhr


In der Tradition von Werner Finck, Jürgen von Manger, Heinz Erhardt und Karl Valentin stehend, sprechen seine Seminare „Kommunikation – wozu?“, „Scheitern als Weg“ oder „Leben – eine Zumutung, aber muss ja!“ für sich. Neben der Musik (16 Jahre Film- u. Fernsehmusiker, diverse Musiktheater) erreichte seine Begabung, eine Mischung aus ausgeprägtem Mutterwitz und der herzlich direkten, sich selbst aber immer gern überfordernden Sprache des Ruhrgebiets, erst durch diverse Fernsehauftritte um die Jahrtausendwende ein größeres Publikum.

Nach der Präsentation seines Bühnenprogramms „HipHop für Angestellte“ in Amsterdam schrieb eine Rezensentin: „Piet Klocke is op zijn best als hij van de hak op de tak springt!“. Vom Hundertsten ins Tausendste, so ist dann auch die Themenauswahl in seinem aktuellen Werk angelegt. Buch-Führung? Nein, danke, nicht jetzt! Von Fado bis Dada, die Evolution will auch ihren Spaß.

„Klocke beherrscht die Kunst der immerwährenden Assoziation, ist ein Meister des gebrochenen Wort-Versprechens.“ Süddeutsche Zeitung

Piet Klocke, gelernter Gitarrist, Film- und Theatermusiker, Schauspieler, Autor und Komödiant bekam u.a. den Bayerischen Kabarettpreis, den Goldenen Löwen, den Jürgen-von-Manger-Preis. Gemeinsam mit der Jazz-Saxophonistin Simone Sonnenschein ist er zurzeit mit seinem neuen Programm „Das Leben ist schön – gefälligst!“ auf Tour.

Bürgerhaus „Altes Kloster“

Áktion Müllkippe Meer 2Kempener Kunstkreis `87
„Offenes Atelier“


Samstag, 8.6.bis Sonntag 21.7.2013

Auch in diesem Jahr nutzen einige Akteure des Kempener Kunstkreises das alte Wasserwerk als offenes Atelier. Die diesjährigen Mal- und Aktionsthemen der Gemeinschaft münden in den allumfassenden Konzeptbegriff: WASSER WERT . Davon ableitend stehen das sechswöchige Symposium im Wasserwerk und die Aktion unter dem Thema „MÜLLKIPPE MEER“. 7 Künster/innen nehmen daran teil, Horst Birk, Wilhelm-Josef Heinen, Viktor Juschkat, Werner Klaffke, Dieter Pisculla, Marion Witt und José Kamper.

Und darum geht es:
Ausführliche Informationen zu Zivilisationsfolgen, d.h. analysieren dieser von Menschen geschaffenen Realitäten und Suche nach Möglichkeiten einer bedeutungsvollen und menschlichen Kunst.
Sechs Wochen Praxis und Selbstreflexion (fernab jeder Großstadthektik) bieten den Künstlern vielfältige Möglichkeiten zu gemeinsamer konzentrierter Auseinandersetzung mit der intellektuell und kreativ erarbeiteten Grundidee, um so eine persönliche, künstlerische Weiterentwicklung zu erlangen.
Der Prozess der intensiven Arbeits- und Reflexionsphasen ist der gegenseitigen Durchdringung und Befruchtung unterschiedlich künstlerischer und gestalterischer Erfahrungen geschuldet und schafft Raum für ein sicherlich überzeugendes ( Erlebnis) Ergebnis.

Geöffnet ist die Ausstellung am 13., 14., 20., und 21. Juli 2013, jeweils von 11.00 bis 18.00 Uhr

Eintritt frei

Altes Wasserwerk


Jeroch & SchröderMarcus Jeroch & Schröder
„Schlagworte“

Donnerstag, 14.3.2013, 20 Uhr


Seit Jahren erfreut MARCUS JEROCH mit seinen eigenwilligen Sprachjonglagen, entführt mit wildem Gestus und unbändiger Lust in die Welt des Worts. Idee nach Idee setzt sich und schmunzelt.

Nun kommt ein zweiter Abenteurer hinzu, ein Magier der feinen Töne, ein Entdecker an Schlagwerk, Kreppband und anderem Spielgerät. SCHRÖDER schlägt das Echo zu den Worten.

Gemeinsam entfalten sie ein Abenteuer der Laute, entführen mit Poesie und Märchenklang, mit Wortstakkaten und heiterem Kinderkrach in eine Welt, in der die Töne noch um ihre ersten Lieder wissen, Geräusch und Erzählung Arm in Arm auf Reisen gehen.

EIN OHRENSCHMAUS, EIN HIRNKARUSSEL, EIN PRÄCHTIGER SPASS!

„Ein geniales Paar: Marcus Jeroch & Schroeder… Ein Zusammenspiel, das dem Publikum und den beiden Künstlern sichtbar Spaß machte… Schroeder greift die Komik von Marcus Jeroch auf und setzt sie auf seinem Schlagwerk um… Jeroch und Schroeder verbinden die Gegensätze zu einem unterhaltsamen Abend auf hohem Niveau.“ – Badische Zeitung

Bürgerhaus „Altes Kloster“

 

Das wüste Gobi Foto © Axel Joerß

Die Veranstaltung ist ausgefallen

Das wüste Gobi
„Freie Sicht auf die Ambiente“
Freitag, 25.1.2013, 20 Uhr

Über 30 Jahre lang sind Wilmanns & Sacher bei Ars Vitalis in die hohe Schule der schiefen Dächer und schrägen Vögel gegangen.
Nun schwingen sie sich auf und fliegen gefiederte Ebenen in denkwürdige Texte und geflügelte Musik.

Ausgehend von den Texten aus Sachers Kleinem kosmischen Vogelführer (Band II)* pfeifen sie im Stil der Sowjette** ihre gestelzten Kantanten und üben sich in ungeflogenen Balladen.
Sie behandeln vorlesend und vorspielend bislang nur recht nachlässig beachtete Vogelarten wie die Brasserie, den Amselfelder, das Windschnittige Motorhäubchen und die Bachkantate, ohne dass philosophische Weisheiten den bacchantischen im Weg stehen.
Denn der größte Teil des Nebels sieht nicht, wohin er fliegt.
Die Spatzen pfeifen’s von den Dächern: wer gerne trinkt, der kann gut bechern.
Man sieht: gereimt wird auch.

Wenn Wilmanns & Sacher zuweilen verschiedene Flugrichtungen wählen, dann kommt es dem Zuschauer zugute. Es eröffnen sich immer wieder unerwartete Ausblicke in noch ungeübte Horizonte.
Wilmanns streitet sich mit Sacher immer im Dienst der Sache, auf dass die Tücke des Objekts verfliegt. Was bleibt: Freie Sicht auf die Ambiente.

Das wüste Gobi pellt sich aus dem Ei und wirft sich in Schale. Aussterben unmöglich.
Ein avifaunisches Vergnügen.

* Freie Sicht auf die Ambiente, Verlag Theater Ticino Wädenswil, 2008. „Ein Dokument gegen das Aussterben nicht existenter Arten … Ein Feuerwerk dadaistischen Einfallsreichtums.“ (Stefan Andres, Kölner Stadt-Anzeiger)
** „Heute hübsche Sowjette gesehen. Galt sie nicht als ausgestorben?“

Bürgerhaus „Altes Kloster“

Otto KrämerOtto M. Krämer
Interaktives Improvisationskonzert

Dienstag, 1.1.2013, 17 Uhr

Otto M. Krämer, geb. 1964, erhielt seit seinem achten Lebensjahr Klavierunterricht. Seit 1974 verrichtete er regelmäßig Orgeldienste an St. Peter, Büderich bei Wesel. 1986 begann er das Studium der Kath. Kirchenmusik an der Folkwanghochschule in Essen, das er an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf fortsetzte mit den Lehrern Prof. Paul Heuser (Orgel), Prof. Herbert Callhoff (Tonsatz) und Prof. Wolfgang Seifen (Improvisation). 1994 schloss er seine Studien mit dem A-Examen ab. Otto M. Krämer war Teilnehmer mehrerer Meisterkurse mit dem Schwerpunkt „Orgelimprovisation“, so u.a. „2.Internationale Orgelakademie Altenberg“ bei u.a. Daniel Roth (Paris), Gaston Litaize (Paris), Peter Planyavsky (Wien), Wolfgang Seifen (Berlin), Wolfgang Stockmeier (Köln). Von 1991 bis 1993 war er Organist und Chorleiter an Herz-Jesu in Mönchengladbach – Bettrath; seit Oktober 1993 ist er Kantor und Organist an St. Peter und Paul in Straelen am Niederrhein.
Neben seinen beruflichen Pflichten ist Otto M. Krämer kompositorisch tätig („Fünf sinfonische Momente“ für Orgel 1992; „Prélude et Fugue dansée sur le nom ‚GASTON‘ “ 1995; „Messe brève“ 1996; „Subvenite“ für Sopran, Bariton, Orgel und Orchester 1998; Arrangement der „Messe Solennelle“ von Louis Vierne für Orchester 1999; „Epitaph für jsb“; Exsultate“ für Chor und Orgel 2001, Missa Festiva für Chor, Kammerorchester und Orgel 2005 ).
1995 war er 2. Preisträger im „Internationalen Wettbewerb für Orgelimprovisation der Stadt Schwäbisch Gmünd“ und ebenfalls 1995 einziger Preisträger (2eme Prix) beim „Concours d’Improvisation a l’orgue“ der Stadt Montbrison (Frankreich).
Otto M. Krämer gestaltet regelmäßig Orgelkonzerte und Fortbildungen mit dem Themenschwerpunkt „Improvisation“; so war er zu Gast auch in England, Frankreich, Italien, Holland, Litauen, Polen, der Schweiz, Dänemark, Schweden, Russland, Kanada und den USA.
Seine Spezialität ist ( neben Stilkopien ) die Symbiose neuer Klangwelten in überlieferten Formen, sowohl die Kleinformen ( Suiten, Partiten, Variationen ) als auch die sinfonischen Großformen.

Neben Werken von Bach, Boellmann, Guilmant und Piutti wird Otto M. Krämer improvisieren, und zwar auf Zuruf!
Seine einzigartige Fähigkeit in der Kunst der Stegreif-Improvisation befähigt ihn als einen der wenigen dazu, spontan gegebene Choräle, Themen, oder auch nur einzelne Tonfetzen in musikalische Formen umzusetzen.

Eintritt
frei, es wird jedoch am Konzertende um eine Spende gebeten.

Kirche „St. Michael“ Wachtendonk